Sonntag, 3. Mai 2015

Denken und Fühlen


Ich denke, ich fühle...


Und der wöchentliche MIMIMI award geht an:




oder

 23 x 456 



Zu welcher Abbildung fällt einem mehr ein?


Wer sagt, daß er denkt, daß er fühlt - tut wahrscheinlich keins von beiden.

Fühlen ist so viel einfacher als Denken...

auch wenn es sich viel schwerer in Worte fassen läßt:


https://de.wikipedia.org/wiki/Spiel_mir_das_Lied_vom_Tod

Was fühlen Sie gerade?

Was denken Sie?



Was haben sie jetzt für ein Gefühl?



Jemandem "Das Gefühl geben" ist Heiratsschwindelei -


Schwindel allgemein.

"Niemand hat so prachtvoll die Menschen hereingelegt wie die hochstaplerische Psychotherapeutin 'Eliza'" - ein die Psychotherapie simulierendes, äußerst primitives Computerprogramm (von 1966!!!! Wuff!!). Reihenweise vertrauten bedürftige Probanden sich ihr an. Kaum jemand merkte, dass das Gegenüber auf dem Bildschirm nur Einfühlungsfloskeln und Echofragen auswarf ("Warum, sagen Sie, fühlen Sie sich einsam?"), und selbst wenn, war es ihnen meistens egal.

Im Gegenteil - wenn man ihnen randomisiert echte Psychotherapeuten (später auch Seelsorger) oder die Primitivsimulation vorsetzte und hinterher bewerten ließ, gaben sie unbekannterweise den Computerprogrammen die besseren Noten, weil sie sich von den maschinellen Blechhirnen und digitalen Algorithmen besser verstanden fühlten als von echten Menschen mit echten Gefühlen, zu denen eben auch Hass, Abneigung, Langeweile, Hunger, Schmerz und Ungeduld gehören!

Wie heißt es so schön? Wenn man die Kopie nur gut genug macht, ist sie ein Original. Hier aber übertrafen die Kopien die Originale - und zwar sofort und bei weitem; vor Allem, wenn man die Entwicklungsstufe in die Betrachtung mit einbezieht. Schande über die Originale! (Und ich Wette, das ginge auch mit Soziologen, Politologen, Ökonomen und anderer unnachprüfbaren "Wissenschaften"! Wuff!! Es hat nur noch keiner versucht.)


Modern ausgedrückt:

Wir haben Emotionen für Sie!




Aus dem alten Zirkus- Motto


"Menschen, Tiere, Sensationen"

wurde

"Menschen, Bilder, Emotionen"



- und beides steht für Denkblockade, Ablenkung und Zerstreuung.



Emotionen sind nicht weiter anstrengend, billig zu haben und noch billiger massenweise zu erzeugen. Und sie sind sehr viel billiger im Unterhalt als Tiere oder Sensationen.

Sie überschwemmen den Verstand wie eine Sucht. Was sie ja auch sollen; auch deshalb, weil sie eine Grundvoraussetzung für das Dasein sind, zumindest als Säugetier.


Und wenn man die Menschen erst einmal emotionalisiert hat, kann man sie steuern. Man muß sie nur daran gewöhnen, daß von außen erzeugte Gefühle leichter zu haben sind als eigene. Und das geht schnell. Es geht den gefühlsabhängigen Junkies dann nur noch darum, sich fremdgesteuert wohlzufühlen und ja nicht auf Entzug zu kommen. Und Gefühle sind zudem nicht nur leichter, sondern unendlich viel billiger zu erzeugen, und damit zu haben, als, beispielsweise, Wissen.

Und da kommen im neumodischen Internet süße Katzen-Bilder ins Spiel: Katzen-Bilder lenken ab. Immer. Zuverlässig und billig.

(Mal ganz unter uns: Seltsam ist das schon... es war jedenfalls früher nicht so. Nicht einmal auf Kalenderblättern. Ist wohl auch ein Zeichen der Verblödung und Infantilisierung der hiesigen Menschheit. Denn wer Katzen süß findet, der ist wirklich leicht zu haben. Wuff.)


Wie auch immer: Stoff ist ja genug da und kann in unbegrenzter Menge erfunden, erzeugt und vervielfältigt werden! Und dann wird er den Menschen im Fernsehen und Zeitschriften angeboten: "Wir haben Emotionen für Sie! Emotionen! Emotionen! Emotionen!"

Warum denn dieses Fremdwort? "Wir haben Gefühle für Sie! Gefühle! Gefühle! Gefühle! Gefühle!"


Das klingt so albern, wie es ist - zumal niemand weiß was das für welche und sein werden:


"Meine Freunde, meine Freunde," sagte die Stimme, so pathetisch, mit einem Anflug von so unendlich zartem, leichtem Vorwurf, daß sie sogar hinter den Gasmasken der Polizisten für einen Moment Tränen auslöste - "Was hat das zu bedeuten? Wieso seid ihr nicht alle glücklich und nett miteinander? Glücklich und nett," wiederholte die Stimme; "in Frieden, in Frieden."

Sie zitterte, ging in ein Flüstern über und verstummte einen Moment lang.

"Oh, ich hätte es so gern, ihr alle glücklich seid," begann sie erneut mit sehnsuchtsvoller Ernsthaftigkeit. "Und ich wünsche mir dermaßen, daß ihr nett seid!

Bitte, bitte, seid nett und..."


Aldous Huxley, Schöne Neue Welt
(1932)


In zehn Jahren hat sich der Verbrauch an Antidepressiva in Deutschland verdoppelt; über 10 Millionen Tagesdosen werden bereits jährlich verschrieben; damit ist ein Fünftel der Bevölkerung von dem Zeugs abhängig. Ja, das Leben wird für die Menschen hier immer angenehmer...

Hmm... das Haßverbot in allen öffentlichen Medien schränkt die Gefühlsfreiheit doch arg ein inzwischen. Was nützt da noch die Gedankenfreiheit? Vielleicht kommt ja im Gegenzug das Gebot, öffentlich zu lieben - und auch wen.



Nebenbei:


Viele rationale Entscheidungen in kurzer Zeit treffen zu müssen, ist nur Piloten möglich: Autofahrer haben beispielsweise in Gegensatz dazu für so etwas gar keine Zeit. Sie müssen instinktiv und reflexartig reagieren - sonst ist es für sie zu spät.


Und von Freiheit oder Freiwilligkeit ist bei Alledem keine Spur:


Denn die Menschen werden Geschlechtsreif, zehn Jahre bevor ihr Hirn voll ausgewachsen ist - und das hat auch seine Gründe. Schließlich sollen sie sich ja ständig fortpflanzen und nicht weiter darüber nachdenken.


Wuff.




"Irrtum ist der Motor der Wissenschaft"


Wissen oder nicht wissen, das ist hier die Frage!

Die Wissenschaft kann gar nicht sagen, ob etwas richtig ist oder falsch - sondern nur nach dem heutigen Stand des Wissens, und der ändert sich rasend schnell; allerdings bleiben falsche Meinungen weiter bestehen, wenn man sie nicht erkennt, schlimmstenfalls wenn sie nützlich sind und die weitere Verbreitung dieser Falschmeldungen wider besseres Wissen weiterhin gutes Geld bringt.

Oder bestenfalls aus Schlampigkeit, weil die Resultate einem egal sind und man die Kosten des Aufräumens scheut - beispielsweise Bücher und Artikel vor dem erneuten Druck durchzulesen und zu redigieren.


"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist." - Max_Planck


Die Menschen hatten und haben zu jedem Zeitpunkt ihres Daseins nur ein Bruchteil des später vielleicht einmal möglichen Wissens. Niemand weiß bis heute, wie die Schwerkraft zustande kommt; man weiß nur, daß sie existiert. Und daß sie bei einem von ihr verursachten Absturz dem Opfer alle Knochen bricht, auch ohne daß man ihre tiefere Ursache erklären kann - weshalb man währenddessen auch oft eine prinzipiell unbeweisbare Gottheit um Hilfe anfleht.

Und - was unsereins immer schon vermutet hatte - Aderlaß hilft gegen hohen Blutdruck.
Und siehe da, das sind auch die Menschen, die sich nach dem Blutspenden besser fühlen - und die deshalb da auch immer hinrennen (die mit eh schon niedrigem Blutdruck oder Blutarmut fallen dabei um und bleiben danach weg). Nur daß das, wovon die einen zuviel haben, jetzt einem guten Zweck zugeführt wird.

Was ist sonst neu? Das Wort "Blutdruck" - und das detaillierte Wissen um die Funktion des Herzens und des Kreislaufs. Der Rest ist wie zuvor anekdotische Folklore - bis es mal jemand untersucht hat.


Hätte man versuchen können, Beethoven zu erzählen, man könne einst seine Musik hören, wenn man ein Band über eine Art Hufnagel zieht? Eine Kathedrale erleuchten, in dem man einen Schlüssel herumdreht? Vier hundert Menschen in einer Röhre aus Metall, die leichter ist als Holz, durch die Wolken in wenigen Stunden nach Rom tragen? Miteinander reden, indem man durch zwei Zaubersteine spricht, auch wenn man sich dabei in verschiedenen Städten befindet? Möglich. Das hätte einen aber wegen Gotteslästerung und Propagierung der Hexerei ins Gefängnis gebracht, wahlweise in den Narrenturm.

Etwas, was heute nicht gilt, ist deshalb höchstwahrscheinlich nicht etwa "theoretisch unmöglich", sondern nur noch nicht bewiesen worden; und etwas, was heute gilt, wurde nur noch nicht widerlegt.

Praktisch geht deshalb viel, was theoretisch gar nicht möglich zu sein scheint. Menschen flogen Anfangs auch ohne eine Ahnung von Aerodynamik mit Flugzeugen herum, und eine Hummel tut desgleichen bis heute.




Nun ja


Die Menschen verdoppeln ihr Wissen alle paar Jahre - auch wenn einem aber nicht so vorkommt. Das Resultat?

80 Prozent der Fehler, die gemacht werden, beruhen nicht auf fehlendem Wissen, sondern auf falschem Wissen, das als richtig angenommen wird. So hat jemand festgestellt. Es ist also im Durchschnitt vier mal effektiver, die eigenen Annahmen zu hinterfragen, als nach neuen Annahmen zu suchen - zumal man die alten Annahmen ja schon kennt, die neuen erst noch mühsam suchen muß.

Die Hälfte dessen, was die Menschen jeweils zu wissen glauben, sowohl individuell wie kollektiv, ist sowieso aus späterer Sicht nachweislich falsch, und das zu jedem Zeitpunkt ihrer Existenz. Also auch heute.

Die andere Hälfte ist nicht etwa bewußtes Unwissen - das wäre ja auch ein Wissen - sondern Aberglaube; und auch das zu jedem Zeitpunkt ihrer Existenz, individuell wie kollektiv.

Das wissen sie auch. Sie wissen nur nicht, welche Hälfte was ist.

Aber auch das muß man erst einmal wissen.



Andererseits:


Wann lernen deutsche Musik-Fabrikanten endlich, daß es einen Fortschritt gibt, auch in der Musik? Für Kinderlieder sind Wiederholungen ja in Ordnung, für ganz alte Volkslieder vielleicht auch.

Aber seit nunmehr hundert Jahren gilt in der erwachsenen Musik: Auf die Variation, nicht auf die Wiederholung, kommt es an! Die dritte Strophe muß anders sein, auch in der Melodie, sonst wird es langweilig! Das Schema heißt AABA, nicht AAAA! Wuff!

Und das gilt auch für die Begleitung in Hintergrund! Ein rhythmischer Klangbrei von allen Tönen gleichzeitig, damit auch für Jeden etwas dabei ist - das kann ja wohl nicht das Ziel sein. Oder etwa doch?


Wuff.

  • Der Bodensatz ist nicht der Abschaum
  • Der Kollege ist nicht der Kamerad (Zimmer- oder Stubengenosse)



Meldung:

Im Jahr 2000 erhielten Justin Kruger und David Dunning den Ig- Nobel- Preis für die Entdeckung des nach ihnen benannten Dunning- Kruger- Effekts: eine kognitive Verzerrung, "nämlich die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen"

Oder, wie David Dunning sagt: "Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, daß er inkompetent ist.": Doofheit, wie Demenz, kann selbst nicht wissen, daß sie doof ist. Oder dement.



Was bedeutet das alles?


Kanonen auf Spatzenhirne
Weisheit, so ein Philosoph, besteht nicht darin, mehr zu wissen als zuvor, sondern weniger Falsches zu wissen.

Wissen bedeutet vor allem Entblödung.

Es ist häufig lohnenswerter, erkennbare Fehler zu vermeiden (oder diese auszumerzen), als unbekanntes Neues zu versuchen - wenigstens so lange man selber unter den Konsequenzen des eigenen Tuns zu leiden hat (was allerdings möglicherweise evolutionäre oder ökonomische Prozesse von vornherein ausschließt).

Dieser Prozess nennt sich Aufklärung, und er läuft medial ab. Wissen, also Entblödung, verbreitet sich über die Medien der jeweiligen Zeit. Wie auch sonst?


Allerdings nicht auf Dauer.

Eine Zeitlang verbreiten neue und alte Medien Aufklärung und - darauf aufbauend - neue Utopien, dann aber (oder auch gleichzeitig) kommen Gegenaufklärung, Verdummung und Dystopie ins Spiel - falsche, schlechte und unwichtige Informationen, verbunden mit der Darstellung von Blödheit und Elend ohne jede Hoffnung auf Besserung. Vielleicht vertragen Menschen nur soviel neues Wissen.

Das notwendige Resultat ist tiefes Unwissen, Aberglaube, und die Hoffnung auf Erlösung, da man selber dazu ja offensichtlich unfähig ist - am besten durch eine von Außen eingesetzte Regierung, mit von fremden Weisen erlassenen Regeln und Gesetzen, da dieses ja bereits der Wirklichkeit entspricht. Dann kann man sich ruhig weiter dem Aberglauben hingeben.

Noch einmal: Aberglauben ist nicht Unwissen, sondern eine falsche Gewißheit. Unwissen ist natürlich und ewig; Aberglauben ist gewollt. Er soll Privilegien sichern (wenn auch nicht unbedingt die eigenen). Alles ist gut, mir geht es gut, ich bin gut, so soll es bleiben, Wuff!

Aberglaube ist die Berufung auf einen eingebildeten Erfolg auf Grund von eingebildeter Wirkung eingebildeter Ursachen. Auch wenn's nicht stimmt. Dazu dienen den Menschen ihre kollektive Glaubensbekenntnisse, öffentlich vorgetragen und rituell nachgebetet, mit Exorzismen und Exkommunikation der Andersgläubigen. Da hat sich seit ihrem Mittelalter nicht viel geändert... sie beten gerade das Kaiserreich meines Herrchens nach, und sie merken es nicht einmal. Wuff!

Nimmt dieser Aberglauben überhand, verwandeln sich die Menschen in Hexen, und werden anschließend verbrannt, und das völlig zu Recht, denn diese Selbsttäuschung ist gefährlich für alle - und vor allem niederziehend in jene Hölle, welche die Erde ohne Wissen ist, in der die Menschen nichts wären als Futter auf zwei Beinen, für große und für kleine Tiere. Ich käme zurecht... Denn es ist egal, ob ich begreife, was eine Ampel ist, oder ob ich glaube, es sei ein Totem des Verkehrsgottes, dessen Mißachtung irgendwann schwere Strafen nach sich zieht.

Und wer auf seine eigene Propaganda hereinfällt, ist besonders doof, unehrlich oder kriminell.


Wissenschaft schafft Wissen.


Information ist das Gegenteil von Wissen. Information ist gerichtet.

Worte (und Bilder!) dienen ursprünglich der Realitätsbeschreibung und somit der Aufklärung - von ihren Anfängen als Warnung vor Gefahren, als Hinweise auf Brauchbares. Und deswegen eben dienen sie auch immer schon der Verführung und Verwirrung, sowohl von Anderen als auch der eigenen Person - also der Gegenaufklärung.

  • Ein Quantensprung ist kein großer Sprung vorwärts, sondern die kleinste physikalisch mögliche Bewegung im subatomaren Bereich, in 50% aller Fälle zum Negativen hin, absolut unbeeinflußbar und somit völlig unabhängig von jedwedem menschlichen Handeln.

  • Und "Globalisierung" bedeutet gar nichts. Es bedeutet Verkugelung, sonst nichts.

    Bäume und Steine anbeten und um Erlaubnis bitten tun auch Urwaldindianer - und sie fahren gut dabei. Es hält sie wach und Aufmerksam.

    Als Urwaldindianer zwar, das aber über Jahrtausende hinweg.

Immerhin.


So sagt der Weise: Ich weiß, daß ich nichts weiß.

Wuff.


Die Menschen sagen immer wieder stolz, sie würden nur 10% ihres Gehirns benutzen. Doch was nützt ihnen das - sie sind ja schon damit heillos überfordert.

Schade, daß kein Mensch je von sich behauptet, er oder sie würde nur 10% ihres Körpers benutzen! Das wär' doch mal was. Wuff. Diese Aussichten... Wuff.


Um Mißverständnissen vorzubeugen:


Es gibt nach Jakubowski im Leben immer genau zwei Möglichkeiten - gibt es nur eine, ist man tot.

Aber auch grundsätzlich und abstrakt läßt sich jede mögliche Abfolge von Ereignissen oder Entscheidungen in eine Abfolge von aufeinanderfoldegen A-oder-B - Entscheidungen reduzieren, wenn man sorgfältig genug ist.

Und es gibt dann auch in jedem Schritt immer nur zwei Möglichkeiten: Entweder A, oder B. Das ist die Digitalisierung des Denkens. C existiert nicht - das wäre die nächste Entscheidung:

Wenn A, dann nur C oder D - Wenn B, dann nur E oder F, und so weiter. Vorkommen kann in der Realität höchstens noch C(oder D)=E (oder F), was die Auswahl im Ergebnis verkürzt - aber nur im Ergebnis.

Am Häufigsten ist jedoch die Variante "Sein oder nichtsein, das ist hier die Frage": Entweder A, oder nicht A. Wenn A, dann B oder nicht B; wenn jedoch nicht A, dann C oder nicht C; und so weiter und so fort.

Damit läßt sich jede Entscheidungskette auflösen und restlos durchdeklinieren. Das ist die Ja/Nein Digitalisierung des Denkens. Entweder es geschieht nichts, oder es geschieht etwas. Geschieht etwas, geschieht entweder A oder B. Entscheidet man sich (vielleicht aus gutem Grund!) für B als endgültigem Ausgang, hat man damit bereits in dieser kurzen Kette zwei von drei Möglichkeiten ausgeschlossen!

Wuff!

Wie sieht da dann erst mit langen Ketten aus? Am Ende hat man sich für eine von mehreren hundert Möglichkeiten entscheiden müssen ... und es ist einem nur dann bewußt, wenn man es auch so macht. Sonst glaubt man sich am Ende noch selbst...




Auch Schrödingers Katze ist wie jede eingesperrte Katze natürlich entweder tot oder lebendig und nicht unbestimmt oder gar beides - sie besteht ja aus mehr als einem Atomteilchen. Und da spielt Zeit eben doch eine Rolle, und Schröder wollte genau das zeigen.

Lebende Tote sind was für Horrorfilme - und Aberglauben.

Davon abgesehen, wäre eine Analogie dazu, daß man durch eingreifende Beobachtung eine Realität erst herbeiruft, eher an der Entschärfung der Bombe zu erklären - ob sie hochgeht oder nicht, weiß man erst, wenn man den Deckel geöffnet hat - und dann ist es in 50 % der Fälle zu spät, um aus der Erkenntnis noch nutzen ziehen zu können.


http://www.irfanview.com/
Auch das macht nichts, denn die Katzen sind selbst in diesem Gedankenexperiment völlig überflüssig, wie immer. Tot oder lebendig.

Wuff!!



Denn was im Subatomaren gilt, gilt eben nicht für das tägliche Leben, auch wenn das andauernd behauptet wird.


So wird den Menschen hier erzählt, sie würden ihre asiatischen Mitmenschen ausbeuten, wenn sie ihnen deren Ware abkaufen. Dabei bekommen die Europäer eigentlich nur das ab, was jene selbst nicht haben wollten: Sie kriegen die Überschüsse ab, welche die Asiaten nicht an sich gegenseitig verkaufen können, weil sie keiner will, oder weil sie ihnen zu teuer sind.



Mit einem kleinen Aufschlag, natürlich.


Im Gegensatz zum zweiten Nachfolgestaat produziert Asien vor Allem für den Markt der eigenen Bevölkerung, und der ist groß. Deshalb tragen Asiaten auch die selben Kleider wie die Europäer: Sie stellen diese Sache selber her.



Oder wer sonst?


Wuff.


Wobei die Europäer in diesen Sachen häßlicher aussehen; sie sind ja auch nicht für sie gemacht. Wuff, wuff, hicks, wuff. Natürlich wird ihnen das nicht erzählt. Aber es sind schon manchmal üble Geschmacksverirrungen dabei, die selbst für Chinesen zu viel zu sein scheinen...

Das gilt natürlich auch für Haushaltswaren, Spielzeug, und jeglichen andern Mist, der Containerweise nach Europa geschifft wird, wo die Europäer sich den Müll in die Wohnung einlagern, weil bei ihnen die Läden selber keine Lagerhaltung mehr betreiben.

Andersherum gibt es Streit darüber, ob man in Europa mit Erdöl billig hergestellte Nahrung nach Afrika verschiffen sollte; das mache die dortigen Bauernmärkte kaputt. Ja, in der Tat; aber es ernährt die Städter.

Und selbstverständlich auch die neuen Städter, die wegen des Zusammenbruchs der Landwirtschaft dort auftauchen.

Erdöl ist nun mal billiger als Sonne. Und deswegen sind Zwiebeln inzwischen so billig - und ist maschinelle Arbeit so viel billiger als menschliche, und maschineller Handel so viel gewinnbringender als menschlicher - "und ist der Handel noch so klein, er bringt doch mehr als Arbeit ein" - so sang man schon zu meiner Zeit. ...

Noch besser aber ist Dienstleistung - und vergleichsweise am lukrativsten ist die inhaltslose Dienstleistung: Werben. Fotos und Filme zeigen. Tratschen. Tratsch weitergeben. Werbung gucken. Empfehlungen schreiben. Loben und Hudeln. Richtig gemacht und professionell aufgezogen, bringt das anscheinend Millionen ein... welche die Käufer aufbringen müssen. Agrarwirtschaft: 2%, Produktion: 30%, Dienstleistung: 68%.


Wuff.


"Ein Mensch muss 25.000 Stunden körperlicher Arbeit leisten, um die Energiemenge zu produzieren, die in einem Barrel Öl enthalten ist. Dieses Barrel Öl kann, wenn es im Irak gefördert wird, für einen Dollar aus dem Boden geholt werden. Man investiert einen Dollar und bekommt 25.000 Stunden menschlicher Arbeit. Das ist im Grunde kostenlose Energie."


- So sagt Matthew David Savinar in The Oil Show.



Das heißt, ein Mensch muß heute für ein Barrel Öl über zwölf Jahre arbeiten - oder zwölf Jahre Arbeit gibt es für $1 - mindestens. Eigentlich 17.



Öl oder Arbeit



Bei einem gemeinsamen Erdöl - Verbrauch von 2,38 Millionen Barrel pro Tag hat jeder in Deutschland 10 Barrel Erdöl pro Jahr zur Verfügung - also etwa 100 Mannjahre Arbeit oder 100 Sklaven. Andere berechnen, daß dadurch jeder Mensch, der Zugang zu billigem Öl hat, den Gegenwert von 1000 Sklaven besitzt.



Jeder.


Wuff.



Um das in Kontext zu setzen:

Die Zahl der Sklaven im Römischen Reich wird -je nach Quelle- für den Bereich Italien mit maximal 25-50% angegeben. Das bedeutet, jedem freien Römer standen im Schnitt maximal 0,5 bis 1 Sklave zur Verfügung.

Natürlich waren diese ungleich verteilt. Reiche Familien hatten vielleicht 100 Sklaven, sehr reiche 1000.

Die Menschen hier leben also in einem Luxus wie einst die altrömischen Patrizierfürsten.
Jeder einzelne von ihnen - und sie merken es nicht einmal.

Seltsam.


Wuff.



Preise und Konsequenzen


Alles hat seinen Preis, alles hat Konsequenzen. Auch die nobelsten, korrektesten und wohlmeinendsten Handlungen. Nur sprechen die Menschen nicht darüber. Wuff. Da fragt man sich doch, wie wohlmeinend das nun tatsächlich war... Daß beispielsweise die Menschenweibchen den Menschenmännchen in Allem nacheifern, hebt diese auf ewig in den Zenit.

Nun, so ist die Paradoxie. Ich leg mich mal auf's Sofa. Wuff. Damit alles so bleibt, wie es ist, muß sich alles ändern. Nicht umsonst lautet einer ihrer Knastsprüche: Wenn sich nichts ändert, ändert sich nichts.


Die zweiseitige Medaille


Jede Münze, jede Medaille hat zwei Seiten. Und auf beiden Seiten steht das Gleiche, nur etwas anders betont.

Es wird so gerne vergessen, daß es für jeden Gewinner 999 Verlierer geben muß, sonst lohnt es sich nicht zu gewinnen. Alles ist relativ, sagte schon Einstein - einer ihrer Klügsten. Oder wie ein Anderer es ausdrückte: Jeder einzelne Mensch kann im Lotto gewinnen, aber auf keinen Fall Alle. Und dennoch versuchen es ihre Regierungen immer wieder.

Gewinner produzieren, insbesondere bei Nullsummenspielen und anderen Glücksspielen, immer mehr Verlierer als Gewinner; je mehr Verlierer, desto höher der Gewinn. Das Motto "Jeder kann gewinnen/jeder ist einen Gewinner" produziert also nicht mehr Gewinner (oder Verlierer) als zuvor; es macht nur die Verlierer unglücklich.

Die Börse, so sagt man in dem Zusammenhang, sei einvernehmlicher Betrug. Der Verkäufer geht davon aus, daß das gehandelte Papier weniger wert ist, als angenommen, der Käufer, daß mehr.





Es geht aber auch ganz anders:

Selbstbetrug







Im Ausland, irgendwo in einem Fischerdorf in Italien, jetzt Touristen-Hochburg, liegen die Fischerboote abends malerisch im Hafen. Beim ersten Hellwerden tuckern sie aus dem Hafen heraus, tucka- tucka- tuck- tuck- tuck- tucka- tuck-, und zwei Stunden später wieder herein, tucka- tucka- tuck- tuck- tuck- tucka- tuck-; so daß die Touristen, die sich wohlig in ihren Betten räkeln, sich schon mal auf all den romantischen fangfrischen Fisch freuen können, den sie sich nach dem ausgiebigen Frühstück im malerischen Hafen von den fleißigen Fischern holen werden können. Diese haben inzwischen ihre Stände aufgebaut, und aus riesigen 38-Tonnern Fisch aus der Nordsee auf diesen ausgebreitet.

Und während das Eis unter den Nordseefischen in der südlichen Morgensonne schmilzt, kommen die ersten Nordsee-Touristen verschlafen aus ihren Hotels und bewundern den Fisch aus dem längst leergefischten Mittelmeer.

Was sie nicht kaufen, wird abends in riesigen Abfütterungshallen an eben diese Touristen verfüttert, die sich wohlig mampfend wie daheim in der Mensa fühlen, während sie verträumt auf die leeren, schaukelnden Fischerboote schauen, die seit Jahren keinen Fisch mehr angelandet haben. Macht ja nichts. Geht auch so.






Übrigens, was den Selbstbetrug angeht - eine Kleinigkeit:


Der Verbrauch eines großen Flugzeugs pro Passagier und 100 km liegt auf Langstrecken bei weniger als 4 Litern pro 100 Flugkilometern - da kann das Auto auf der Erde kaum mithalten, auch nicht voll besetzt. Bei Einzelpassagieren schon mal gar nicht. Und so sind bei jedem Transport die letzten Kilometer auf der Erde die teuersten. Und darum auch sind Fernreisen so viel billiger als welche in Naherholungsgebiete.


Wuff.



"Die einzige Freiheit, die es gibt, besteht darin, sagen zu dürfen, daß zwei und zwei vier ergeben. Alles weitere folgt."

George Orwell



Und



 1 + 1 = 2 

ist der einzige Satz, den man verstanden haben muß.

Versuchst Du etwas zu vermehren, mußt Du anderswo etwas vermindern.

Und das ist ohne Gnade.




Von Anderen Toleranz wie Intoleranz zu fordern, ist per se intolerant.

Beides!

Mehr Toleranz für mich und meine Eigenheiten!!


Wuff.



Freitag, 3. April 2015

Nachrichten


http://www.thepassageride.com/Routes/99
R.K.O.


Überall und über Alles



"Es gibt jeden Tag weltweit nur sieben Minuten echte Nachrichten"


- man muß aber 24 Stunden 'Sendezeit füllen und Praktikanten beschäftigen'


Deswegen verlegt sich die Berichterstattung auf Vermutungen und Spekulationen in die Zukunft - "Das und jenes könnte sein oder vielleicht noch passieren- oder aber auch nicht. Wer weiß das schon so genau." - und ist somit tatsächlich keine Berichterstattung mehr. Es gibt dennoch 24 Stunden am Tag unaufhörliche Berichterstattung - und das Resultat ist, alles Wichtige geschieht überraschend. Auch wenn es sich lange ankündigte.

Die wichtigsten Worte der Nachrichten sind: vielleicht, vermutlich, nicht bekannt, und der selbe Sachverhalt wird völlig anders dargestellt, je nachdem, ob er der momentanen Regierung genehm ist - oder nicht. 1984 läßt mal wieder grüßen... Schon da wurde auf den Wert der Dauerberieselung mit Nachrichten für die Kriegspropaganda hingewiesen. Und Krieg ist immer und überall. Das war schon immer so...

Guten Abend,
meine Damen und Herren!
Das Fernsehen, das Glotzophon, übernimmt dabei inzwischen die Rolle der Kirche, die Gemeinde einzunorden und über die neuesten Dekrete der Herrschenden auf dem Laufenden zu halten, und so den verwirrten Schäflein die Welt zu erklären.

Und wie läuft so eine öffentlich finanzierte allabendliche Messe in ermüdender Routine ab?


Das Abendmahl zum Abendmahl:


Es wird die Abendmesse gelesen in vollem Ornat und steifem Anzug - das Merkmal aller Kirchengewänder

  1. Fanfarenstöße, Festbeleuchtung und Ankündigung des Hohenpriesters (M/W/Irgend etwas Anderes)

  2. Bibelwort mit Ermahnung zur Tugend (Gern auch pharisäerhaft an fremde Staatsoberhäupter)

  3. Predigt und Spendenaufruf (Zur Erbauung an fremdem Elend)

  4. Bekanntgabe der Textstellen in Bibel und Gesangsbuch (...Im Internet unter...)

  5. Erinnerung an vergangene Sünden und Buße (Im Gesangsbuch das Lied Nr. 1933- 45)

  6. Erbauung und Gemeindebrief (Sport + Wetter)


Werbefinanziert geht natürlich die Post ganz anders ab, heidnischer sozusagen; mit Schellen und Trommeln, mit Tanzen und Tröten, mit dramatischer Musikuntermalung und heftigen Schnitten. Ein Heidenlärm, sozusagen - optisch wie akustisch.

Es wäre eigentlich die Aufgabe der Medien, für die Öffentlichkeit (wie die Geheimdienste für die Regierung) das richtige und wichtige aus dem Meer der Desinformation herauszufiltern und zu präsentieren. Aber "Alle Nachrichten rund um die Uhr zu präsentieren" ist natürlich viel einfacher. Das kann auch ein Blechhirn mit Avatar.

Und deshalb kriechen die "Moderatoren" nach getaner Vorlesung aus hinter ihren raumfüllenden "Schreibtischen" hervor, um "ihren Unterleib zu zeigen" mit eine paar lockeren Kniebeugen dem Publikum zu beweisen, daß sie Menschen sind aus Fleisch und Blut.

So gut sind die Vorlese-Roboter inzwischen schon geworden, daß dieses notwendig ist - wenn auch in diesem Falle völlig sinnlos; denn ob nun ein Blechhirn mit Soundkarte und Lautsprecher den elektronisch übermittelten, wo auch immer auf diesem Planeten vorgefertigten Text vorliest, oder ein Mensch von Teleprompter, bleibt sich absolut gleich. Vermutlich soll das nur verschleiern, wie vorgefertigt das Ganze schon ist.

Anderswo sind solche mechanischen Verlautbarungen irgendwelcher zentraler Meldungen längst gang und Gäbe. Man spart damit so einiges. Vor Allem Hirn. Wuff.

Eines Tages werden die Maschinen die Menschen nicht mehr für relevant erachten, und dann hört auch das auf.


Medien zeigen die Welt heutzutage nicht wie sie ist, sondern wie sie sein soll - je nach Politik ihrer BESITZER: Das macht sie zur Lügenpresse - und zur Hofberichterstattung. Wenn nicht gar Ponyhofberichterstattung.

Es wird berichtet, was Majestät sich wünschen, denn dem König / der Königin zu widersprechen ist verboten.


Nachrichten bestehen, wie die sie umgebende Reklame, eigentlich nur noch aus ewig wiederholten Stereotypen - so daß man, wenn man Namen und Zeiten ausblendet, nicht sagen kann, von wann die Nachrichten stammen. Legendär sind versehentlich eingelegte falsche Bänder, die kaum bemerkt werden. Damit sind Nachrichten selber nichts Anderes als Reklame für die eigenen Ansichten- Propaganda.

Wuff.

Die Nachrichten und Berichte sind also nicht nur von Werbung umgeben, sie sind selber bereits Werbung. So hat die allgegenwärtige Reklame auch den redaktionellen Bereich bereits versaut. Trennung von Nachricht und Meinung- wozu? Es gibt da sowieso keinen Unterschied mehr. Die Menschen sollen sich nicht entscheiden, sondern sich für ein Produkt entscheiden. Früher bezahlten die Menschen selbst die Medien dafür, ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen - heute tun das andere für sie.

Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen.” - So ein Verlag vor Gericht in einem Rechtsstreit um Werbeblocker.

"Informieren" bedeutet in Form bringen, bilden. Nun, eine Einbildung ist auch eine Bildung, wie es einmal hieß. Und zwar eine, die nur ein einziger Mensch hat- auf griechisch: eine Idiotie.

Der Rest ist Desinformation- schon vor Jahren wurde festgestellt, daß im allgemeinen derjenige Autofahrer am schnellsten ans Ziel kommt, der die aktuellen Verkehrsmeldungen ignoriert. Es ist auch längst keine Information mehr, sondern Infotainment, nein, PRInfotainment: Zwischen Nachricht, Werbung für diese Nachricht und Amüsement über diese Nachricht soll nicht mehr unterschieden werden. . .


Es wird überall nur noch nur so getan, als ob - die Nachrichtensprecher im Fernsehen tun nur so, als würde sie ihre eingeblendeten Gesprächspartner oder Schautafeln sehen; diese werden aber im Rechner dazugedichtet, ebenso wie der wechselnde Hintergrund.

Hallo, grüne Wand!
Die Menschen im "Nachrichtenstudio" sehen nichts außer einer froschgrünen Wand und starren auf diese oder wedeln ihre Händen eine Richtung, von der sie vermuten, daß da der Zuschauer etwas sieht. Sie begrüßen auf Kommando jemanden, den sie nicht sehen, und starren während dies Gesprächs angestrengt an diesem vorbei oder zeigen in die falsche Richtung, weil sie die grüne Markierung auf der grünen Wand nicht so schnell finden. Aber es geht ja ums Verkaufen der Nachrichten. Wuff!

Ob Bratpfannen oder Nachrichten, das ist egal.

Auf der ganzen Welt haben sie deshalb inzwischen die gleichen Achterbahn-Tischmöbel mit aufgeschraubten Rechner-Attrappen, welche den Raum dynamisch füllen - also ablenken. Das Auge - und die Kamera - braucht eine Anker; und ein Meer von Scheinwerfern.



Nun, das Gegenteil von Gut… ist nicht gut gemeint (allein das ist schon Propaganda)… sondern Eitelkeit, Egozentrik und Geldgier. Geteiltes Leid ist auch nicht halbes Leid, auch das ist Propaganda, sondern doppeltes. Viel Leid auf dieser Welt wird dadurch verursacht, daß man Kinder für das Wohlergehen ihrer Eltern verantwortlich macht- prinzipiell: Einen für das Wohlergehen des Anderen- oder der Anderen. Das ist nicht unter Kontrolle zu halten. Deswegen erzählt man den Menschen von Einzel- und Massenschicksalen von jenseits aller Ozeane, und macht sie dafür verantwortlich, wenn sie das Leid nicht durch Teilen mindern. Daß sie es damit verstärken, merken sie zu spät.

Die Menschen nur nicht zur Besinnung kommen lassen! Das führt inzwischen zu einer Mentalität wie im Heerlager.

Sie fangen wieder mit Palast-Eunuchen an. Die Monarchie lebt… ach was, viel schlimmer: Der Feudalismus ist wieder da. Wuff. Wenn das mein Herrchen wüßte… Wissen verbreitet sich langsam. Erst wenn man etwas verloren hat, weiß man, wie wertvoll es war. Oder was für eine Last. Wuff.


Babelfisch
Wie schrieb schon Douglas Adams?

Kommunikation verhindert keine Kriege - es ermöglicht sie -

...und so hören die Menschen jetzt ständig von irgendwelchen Terrormilizen, die jetzt zu Deutschland gehören; oder so ähnlich. Wuff.

Generell dienen Worte nicht mehr der Kommunikation, sondern der Exkommunikation: Wehe, Du sagst etwas falsches. Es gilt nicht mehr das Wort, sondern die Bedeutung. Es heißt nicht mehr, das ist ein scharfes und stichhaltiges Argument, sondern: Dieser Mensch hat ein scharfes und stichhaltiges Argument hervorgeholt: Werft ihn in den Kerker / auf den Scheiterhaufen / Morgen früh bei Morgengrauen.

Es gibt zwar das Recht auf freie Meinungsäußerung, aber nicht auf straffreie Meinungsäußerung. Von Straffreiheit war nie die Rede - Wuff.

Es ist ein wenig wie zu Zeiten der Herrschaft der Katholischen Kirche, wo Häresie einer der schwersten Straftaten war - und streng überwacht wurde. Na ja, der Hofnarr sollte ja auch nicht dem König die Wahrheit sagen, sondern fremde Gäste ungestraft beleidigen dürfen. Und Komiker, die Regierungspositionen vertreten, sind und bleiben nun einmal Hofnarren, auch wenn sie sich als Kabarettisten verstehen. Wer schreibt und redet und demonstriert und dabei von Vertretern der jeweiligen Regierung gelobt wird, kann sich selten auf Mut und Aufmüpfigkeit berufen - es sei denn, diese Regierung selbst ist gefährdet. Im Gegenteil, man könnte darin durchaus eine faschistische Anwandlung sehen - auf beiden Seiten - und ja, ich rede von den hiesigen und heutigen Verhältnissen. Die Methoden des Nachfolgers meines Herrchens. Wuff.

Deshalb werden den Menschen Worte ins Ohr gebrüllt - nicht etwa von oben, sondern von allen Seiten, von Menschen, denen man dazu die Lizenz zum Blöken gegeben hat, verbunden mit der Erlaubnis - und der Auflage - sich damit künftig den Lebensunterhalt zu verdienen. Ist ja auch nicht schwer, singen, tanzen und reden kann schließlich jeder Mensch. Muß ja nicht gut sein, im Gegenteil. Je schlechter desto besser… alles Teil der Beschäftigungskultur. Man muß die Leute halt beschäftigt halten … unnütz, wie sie sind.

Und personalisieren! Um vom Allgemeinen abzulenken - das, was alle Anderen betrifft.

Da der Mensch (wie ich und alle anderen Lebewesen auch) gezwungen ist, in Allem, was er wahrnimmt, Muster zu erkennen, und diese dann zu unterscheiden (eine Fähigkeit, die im Alter gewaltig nachläßt - Wuff!), in dem er diese Muster selber bildet (sehen tun wir alle eigentlich nur Schemen), kann er mit Unsinn wunderbar beherrscht werden.

Jeder Unsinn zwingt den Menschen, darin ein eigenes Muster zu erkennen, und das umgehend für wahr zu halten, weil er es selbst gebildet hat. Sätze werden ergänzt, Buchstaben aufgefüllt: Auch ein verdrehter Kauderwelsch - Satz ohne Vokale ergibt einen Sinn, über die Kombination der angeborenen, instinktiven Mustererkennung, Vervollständigungen und Sinngebung.


Auf diesem Mechanismus beruht auch schon der Poesie-Generator, dessen ohne Verstand maschinengeneriertes Gestammel eben - manchmal - einen Sinn ergibt (und schon, anonym eingereicht, Preise für moderne Lyrik gewonnen hat) und der Postmodernismus-Generator, der auf Befehl ebenso sinnloses postmodernistisches Geschwafel absondert, das man von echten kaum unterscheiden kann. Was eigentlich kein Wunder ist. Wuff.



Stromverbrauch in Deutschland
Staatsverschuldung in Deutschland



Stromkosten: 100 Euro für 500 kWh. Seit vielen Jahren.

Das entspricht etwa 1000 Menschenstunden Arbeit



Andere Nachrichten sind erstaunlich konstant- wie zum Beispiel die Mär, daß der elektrische Strom wegen der Energiewende immer teurer wird und die Menschen Unsummen sparen können, wenn sie den Anbieter wechseln- wobei die "Anbieter" häufig nur neue Zwischenhändler sind (Wuff- von Betrug dabei wollen wir hier nicht reden- nur vom Sinn).


Die Menschen in Deutschland zahlen etwa 100 Euro für 500 kWh, und das seit Jahren. Insgesamt geben sie 2-3 Prozent ihres Einkommens dafür aus, am wenigsten in ganz Europa - sie machen aber eine Gewese darum, als ginge es um die restlichen 97 Prozent. Selbst eine echte 10% ige Strompreis Erhöhung würde den Anteil nur von 2,2 auf 2,5 Prozent heben. Auch die Ärmsten unter ihnen geben nicht mehr als 5 Prozent ihres Einkommens für Strom aus - weniger als für alles Andere.

Tatsächlich ist Strom im Vergleich immer billiger geworden. Um den Preis für eine Stunde Leselicht bezahlen zu können, muss ein durchschnittlich verdienender Brite heutzutage etwa eine halbe Sekunde arbeiten; um 1800 hätte ein Arbeiter sechs Stunden seiner Zeit investieren müssen, um sich eine Kerze zu leisten, die eine Stunde gebrannt hätte. So. Wuff.

Erzählt wird den Menschen das Gegenteil. Wahrscheinlich, damit sie sich nicht schuldig fühlen. Denn gleichzeitig soll per Gesetz die Leistung von Haushaltsgeräten, beispielsweise ihrer Staubsauger, begrenzt werden, damit sie nicht soviel verbrauchen. Dabei wird ein Staubsauger nur selten gebraucht, sein Anteil am Stromverbrauch ist relativ gering. Er darf nur nicht mehr als 5 PS entwickeln, sonst fliegt die Sicherung raus.

Das gilt für den Staubsauger; nicht jedoch für den Fernseher- und die laufen den ganzen Tag, um Nachrichten zu verbreiten und die Menschen abzulenken. "Infotainment" nennt man das, wie gesagt, auf gut Neudeutsch - glaube ich. Also bei Laune und bei der Stange zu halten. Musikalische Untermalung der Nachrichten gibt es ja bereits. Dramatische Unterhaltung eben. Inzwischen überwachen die Fernsehgeräte, wie auch die Rechner, die Gespräche im Raum- nur für den Fall. Demnächst gibt es auch da noch eine Kamera dazu, und dann können die Menschen endlich ihrem Lieblings-Nachrichtensprecher zuwinken. Was sie ja schon immer für möglich hielten, denn der guckt sie ja auch an. Wuff. Und lächelt.


Solche Gesetze folgen nun der etwas blöden Beleuchtungsverordnung, dem Glühbirnenverboth; kurz bevor mit den LEDs eine echte technische Alternative auf den Markt kam, wurde schnell noch Quecksilber-Sondermüll über die Verbraucher entsorgt, da ihnen der vorherige Weg über ihre Taschenlampen-Batterien verboten wurde, wie auch das Cadmium, das zuvor auch im Kinderspielzeug war. Chlor muß ebenfalls irgendwie über die Menschen entsorgt werden, ein Nebenprodukt der von ihnen so gewünschten Waschmittelproduktion. Wuff. Mal sehen, wo das Quecksilber jetzt landet.


Was den Menschen jedoch verschwiegen wird - nicht der Strompreis ist im Vergleich gestiegen, sondern ihr Stromverbrauch:


Deutscher Stromverbrauch allgemein




Stromverbrauch in deutschen Haushalten



Stromrechnung deutscher
Haushalte
Der Stromverbrauch der deutschen Haushalte stieg in dem Zeitraum von 1990 bis 2010 um knapp 20 Prozent - in etwa so viel wie ihre Stromrechnung.




Sie rechnen also falsch, die Menschen, und sie rechnen - wie bei der telekom-Aktie - vom falschen Zeitpunkt an: vom gefühlten Anfangspunkt. Also wechseln sie den Anbieter, und wundern sich. Aber wenn man es ihnen nun mal einmal wöchentlich in den Nachrichten empfiehlt... Aber natürlich wissen sie es. Sie kaufen ja schließlich alle diese neuen Geräte, die ständig am Netz hängen müssen.


Wie gesagt - jahrelang wurde den Menschen gepredigt, daß Glühbirnen schädlich seien für die Umwelt; sie verbrauchten zu viel Strom und gingen viel zu schnell kaputt, so daß sich der Umstieg auf energiesparende Quecksilberlampen lohnen würde, auch wenn die fünfmal soviel kosteten und in den Sondermüll gehörten. Und tatsächlich, in diesen Jahren brannten die Glühbirnen erschreckend schnell durch- schneller als je zuvor. Man kam gar nicht mehr nach mit dem Kaufen.


Böse Zungen behaupteten, das sei geschehen, weil nach dem Glühbirnenverbot die Netzspannung stiekum von 220 auf 230 Volt erhöht wurde. Deshalb kauften viele Menschen sich im Ausverkauf eine Kiste voll Glühbirnen zusammen; allein schon, weil die energiesparenden Leuchtstofflampen nicht in jede Lampe paßten und überdies eine üble Leichenschauhaus- Beleuchtung erzeugten; und weil sie außerdem ebenso schnell durchbrannten wie ihre Vorgänger.


Nun- seit dem die LEDs auf dem Markt sind, hat das aufgehört. Die überlebenden Glüh- und Leuchtstofflampen halten seit dem (beide!) geradezu ewig; und die Kiste mit den Ersatz-Glühbirnen war umsonst gekauft. Wuff, wuff, wuff. Nun, sie waren zum Schluß ja nicht sehr teuer. Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Wuff, wuff, wuff, wuff.


Afghanische Mohnblüte


Gute Ernte dieses Jahr...



Nach dem nun das Deutsche Heer - nein; die Reichswehr, nein!, die Wehrmacht, nein!! Bundeswehr ('thuldigung! Wuff!) Werte und Freiheit der Deutschen am Hindukusch gegen die Chinesen verteidigen, wächst unter ihrem Schutz eine Mohnblüte heran, die ihresgleichen sucht.

...doch das war nicht immer so
90 Prozent des Weltbedarfs an "illegalem" Morphinderivat (wo kommt das legale eigentlich her? - Die Zahl der Schmerzpatienten steigt und steigt mit Krebs und Alter! Wuff! Hust! Aua!) wird inzwischen unter den Augen der ausländischen Besatzer in Afghanistan angebaut, etwas, was die inländischen Besatzer verboten und 2001 fast vollständig unterbunden hatten.



2001 marschierte die Koalition der Willigen ein, oder wie immer sie sich gerade nannten - der Süchtigen vielleicht? Vorher hatten sie noch schnell das Kosovo befreit, um die Transportroute nach Europa zu sichern. Heroin ist nun in rauhen Mengen und so billig wie nie zuvor zu haben.



♪  Opium und Heroin
rafft jetzt alle Menschen hiiiin
  ♫



Sieh mal einer an...


Heroin aus Mexiko und Kolumbien
- das ist neu... Koks und Cannabis war wohl nicht genug.

Wuff.


Und weil sie herausbekommen haben, wie sie das Zeugs vollsynthetisch herstellen können, so ganz ohne pflanzliche Basis, ist der Nachschub endlos, spottbillig & tödlich geworden und dem Mohnsaft braucht kein Mensch mehr.

Bis dahin war der Zugang zu pflanzlichen Betäubungsmitteln kriegswichtig. Kein Krieg läßt sich gut wegen der damit verbundenen Schmerzen und Entsetzlichkeiten ohne Drogen führen, ganz besonders kein Lazarett.

OB das nun der Mohn im Laudanum der alten Römer war, das Opium der Türkenkrieger, der Stechapfel des Mittelalters, das Kokain im amerikanischen Bürgerkrieg oder später dann die Amphetamine in der Flieger- und Panzerschokolade.


Wuff.




Griechische Schulden


Wohin mit den Schulden,
wohin mit dem Geld?
Es gibt etwa 10 Millionen Menschen in Griechenland - in Berlin sind es etwa 3,5 - das bei der Übernahme in die EU einen Kredit über 300 MRD Euro aufgehalst bekam. Das macht etwa 30.000 pro Griechen, so hoch wie in Bremen zur Zeit. Oder in Deutschland. Das ist ja lustig...



Hmmm. Gut, es gibt nur eine halbe Million Bremer. Und die Griechen hatten schon vorher Schulden - zuletzt, ebenfalls 2001, so an die 150 Milliarden Euro. Umgerechnet. Der Euro hat sie also 150 MRD extra gekostet, oder 15.000 Euro pro Kopf. Geld gibt es nun mal nicht umsonst... Der Euro wurde den Menschen verkauft, nicht geschenkt. So ist das übrigens immer und überall - nur wissen das die Menschen meistens nicht.

Danach haben sie allerdings irgendwie nicht mehr, sondern weniger Geld als vorher. Das ham se nich jekricht. Scheinbar. Schulden & Vermögen entsprechen einander 1:1; Schulden weg, Geld weg. Hmm. Aha. Und womit sollen die Griechen das Danaer-Geschenk nun abbezahlen? Mit Tintenfischen in Olivenöl? Wuff? Nun. Sie hätten's wissen müssen...

Es handelt sich also mehr oder weniger um eine Landübernahme - damit's kein Anderer kriegt. Na denn. Griechischer Wein... 'tschuldigung.



Neues zu Pieks Öl

Öhh - Öl? Oder Atom?


Weg vom Öl, weg vo Atom? Ihre neue Energiewende ist auch eine Reaktion auf Piek Öl - und darauf, daß anscheinend auch nach einem halben Jahrhundert Vollastbetrieb niemand von dessen Verkäufern ernsthaft willens oder in der Lage ist, zu sagen, was der so billige Atomstrom in seiner Herstellung denn nun eigentlich wirklich kostet.

Bis 2025 sollen die Erzeugerkosten für Solarstrom in Mittel- und Südeuropa bei 5 ct/kWh liegen, und damit nicht teurer sein als andere; Strom aus neuen Kernkraftwerken soll dagegen bei bis zu 11 ct/kWh liegen. Na, nun kommt man um das Speichern ja nicht mehr herum.


Reagiert nun Piek Öl?

Es ist wohl so, daß wetterbedingte Schwankungen noch nicht durch Speicher ausgeglichen werden - aber der "bislang teure Mittagsstrom" wird nun auch hier zu Lande von der Sonne geliefert; wenn. Das Mittelmeer hingegen ist vom Hunger des Römischen Reiches nach Holzkohle noch immer entwaldet; die Berghänge sind in die Täler gerutscht, und 1000 Jahre Finsternis senkten sich über Europa, weil 1500 Jahre lang niemand Steinkohle fand. Nun frieren die Alpen nicht mehr zu.


Es ist wahr, daß auch bei sorgsamster Bewirtschaftung begrenzte Rohstoffe irgendwann erschöpft sind - aber bis dahin kann man sie länger nutzen. Tiere sparen nicht; und kein Mensch kann wissen, ob eine Investition in eine ferne Zukunft sich lohnt, überlebenswichtig oder sinnlos sein wird, oder nur der Gegenwart schadet. Wie sagen doch die russischen Verwandten? Manche Menschen zünden eine Stadt an, um sich eine Spiegelei zu braten. Wenn's denn nicht die eigene ist... Wuff.



Na gut.


Und nun, das Wort der letzten Jahrzehnte:

"Sehr viel mehr als bisher angenommen"


Wer diesen Satz mehr als zweimal sagen muß, hat sich als unfähig und verlogen, dumm und kriminell disqualifiziert. Und dennoch wird er wiederholt...

Es ist eben alles nicht so wie es aussieht - oder wie es dargestellt wird. Auch Ihre Spielfilme haben fast alle die gleiche, plärrige, kindische Geräuschkulisse, wie ihre Lieder - man kann sie nicht auseinanderhalten, wenn man die Augen schließt und auf dem Sofa zu schlafen versucht... wuff.

Es geht ihnen darum, sich gegenseitig andauernd die gleichen Märchen zu erzählen, bis alle sie glauben - bis Alle das gleiche Märchen glauben.

Deshalb sind sie dazu übergegangen, Spielfilme vorher, und Nachrichten hinterher noch mal zu erklären. Für die Dementen einer alternden Gesellschaft ist das sinnlos - die vergessen auch die Erklärung wieder. Es geht also nicht um Alzheimer-TV, sondern, wie bereits gesagt, um die Menschen bei der Stange zu halten. Früher bellten Befehle über den Kasernenhof, heute gehen Interpretationsanweisungen über den Äther, wie es so schön heißt. Und, ja, Kaufbefehle, wie jemand mal die Werbung nannte. Wuff.


Hallooo!



Man kann die Afghanen nicht beherrschen, so lange sie kein Fernsehen haben, so sagte ein General. Seine Gegner nennen es Teufelwerk.


Da, wie nun gesehen, Nachrichten zu 99% falsch, schädlich und überflüssig sind, insbesondere brechende, ergeht nun die mönchische Aufforderung,


https://de.wikipedia.org/wiki/Volksempf%C3%A4nger

diese strikt zu meiden

Wuff.





Donnerstag, 5. März 2015

Werbung schadet





Werbung und Wetter


Beworben wird nur, was schlecht ist, schädlich oder nicht geht


- so sagte mal jemand.



Der Wetterbericht heute: Sonnig bis wolkig und warm, sonst kühl und windig; hier und da etwas Regen. Stellenweise Hagel oder Schnee; kalt. Wuff.

Es gibt in ihren Medien ständig und immer wieder diesen Wetterbericht - aber man kann sich nicht mehr auf ihn verlassen; nicht einmal auf das Gegenteil. Schon aus Haftungsgründen müssen sie ja neuerdings alles ansagen, was da kommen könnte, also Sonne, Regen, und Wind. Damit sind sie dann im Zweifel abgesichert. Also wird jeden Tag darauf hingewiesen, daß es Niederschläge geben könnte, oder auch nicht, und daß Luftbewegungen stattfinden könnten - oder auch nicht.

Sonnenschein geht immer! Damit muß der Kunde fertig werden.

Und so wird bei der Wettervorhersage die mögliche Zukunft genauso zuverlässig täglich wiederholt wie in den Nachrichten die Vergangenheit. Und so kommt es dann, daß trotz aller Nachrichten und Wettervorhersage das überraschende immer unvorhergesehen kommt. Man könnte es auch lassen, aber dann wären die Gehirne der Menschen ja frei zum Denken.

So gibt es jeden Tag eine Kombination aus Standardwarnungen und apokalyptischen Vorhersagen- und wenn davon nichts eintritt oder wenigstens nicht dort, wo man gerade ist, dann können wir alle froh sein, nicht wahr? Aber die Regierung und die sponsernde Firma sorgen sich für euch. Wählt uns!

Die stündliche Wettervorhersage wird so gesehen vom Rechner über die letzten 10 Jahre gemittelt, randomisiert, mit einem Blick aus dem Fenster probalisiert, von Heisenbergscher Unschärfe (je näher, desto ungenauer) und mit astrologischer Trefferquote.

Das Ergebnis wird dann noch absichtlich maßlos ins Extreme verzerrt und dramatisiert, um beim abgestumpften Publikum wenigstens so lange ein wenig Kurz-Aufmerksamkeit zu erzeugen, bis der hastig nachgeschobene Name des "präsentiert durch" Sponsors durchgeschossen wurde. Und natürlich damit keine Regressansprüche gestellt werden können, falls mal jemand dem kostenlosen Wetterbericht glauben geschenkt haben sollte.

In anderen Worten: Er ist wertlos wie der Staubericht, der unter anderem, technisch bedingt, jeden Stillstand als freie Fahrt interpretiert. Das Folgende gilt auch für den täglichen Börsenbericht, der grundsätzlich und absichtlich zu spät kommt.


Schweine im Internet
Denn: wenn man für etwas nicht bezahlt, ist man kein Kunde, sondern das Produkt, das verkauft wird. Und wenn man nicht feststellen kann, wer hier im Raum die arme Sau ist, dann ist man es wohl selber. Wuff.

Der Werber ist nämlich der Kunde des Anbieters, die Zuhörer, Zuschauer oder Leser (bzw. deren Eigenschaften) sind das Produkt  ('catching eyeballs' hieß das mal). Aperçu am Rande: Und wenn du zahlst, wird es nicht besser... Wuff. Das ist die Beschlagnahme der Zeit (wenn nicht der Sommerzeit):


"Das Kerngeschäft der Klägerin ist die Vermarktung von Werbung. Journalistische Inhalte sind das Vehikel, um die Aufmerksamkeit des Publikums für die werblichen Inhalte zu erreichen." - so die Aussage in einem Prozeß um Werbeblocker.

Und deshalb kommt es auf den Wahrheitsgehalt oder die Relevanz der "Journalistischen Inhalte" gar nicht mehr an - im Gegenteil. Je absurder, verwirrender und widersprüchlicher zur Wirklichkeit die sind, desto mehr Werbeeinnahmen werden generiert. Bis das Ganze über die Seneca-Klippe geht.
Der punktgenau korrekte Wetter- und Verkehrsbericht ist für einen kleinen Obolus durchaus zu haben... Privatisierung der Dienstleistung ist hier das Stichwort: je mehr man zahlt, desto genauer (und damit wertvoller) werden die Informationen.
Wer einen brauchbaren Wetterbericht hören will, soll gefälligst zahlen, indem er den Dienst selber anruft. So müssen viele aktiv werden, nicht nur einer, um das selbe Ergebnis zu erzielen - eine korrekte Information der Interessierten. Aber der Wetterdienst bekommt ja von den Werbeeinnahmen nichts ab und will schließlich auch leben.
(Es gab nur Einen, der das mißachtete, und der wurde wegen Mißachtung der Gepflogenheiten gerichtet - wenn auch anderer; aber so ist das nun mal bei unabhängigen Geistern: sie ecken irgendwo an; sonst wären sie Sklaven.)

Es ist wie überall: Die Dienstleistung wird auf den Kunden verlagert, während man ihn mit Werbung zubrüllt. Wozu hat er denn einen Drucker? Und Zeit?

Und so lautete ein Wetterbericht im Mai 2014 am späten Nachmittag tatsächlich: "Und nun die Wettervorhersage: heute war wieder ein wunderschöner Tag". Dabei regnete es in Strömen, wie ich vom Sofa aus sehen konnte, und es war kalt. Wuff.
Aber das macht nichts, denn es kommt ja auf die gefühlte Temperatur an. Und die ist bei geschlossenen Fenstern nun mal anders.
Der Wetterbericht ist inzwischen nicht einmal mehr falsch, sondern schlicht nichtssagend - er soll ja auch nichts sagen, sondern nur eine Brücke schlagen zum nächsten Werbeblock - so wie man jemandem beim Ertränken hin und wieder nach Luft schnappen läßt, damit er nicht gleich abschaltet.

Denn das Wetter wird einem von der Versicherung oder dem Bierkonzern präsentiert, nicht etwa der Wetterbericht! Ohne die Reklame für Versicherungen oder Bier würden die Menschen ja nicht einmal aus dem Fenster sehen, um sich von der Natur das Wetter präsentieren zu lassen.

Und so werden die öffentlichen Medien der Menschen zur Altersheim-Betreuung, wo die Betreuten schon nach fünf Minuten alles wieder vergessen haben, und bereit sind für neuen Input. Immer rein damit. Wuff. Egal was rauskommt.



Reklame

Verschönere dein Heim

"Werbung schadet" - auf unterschiedliche Art und Weise; einmal durch die Versaubeutelung der Sprache - und zwar weil es wie jedes positivistische Wort die Lüge gesellschaftsfähig macht; nichts, was öffentlich gesagt wird, muß auch wahr sein. Man kann sich immer auf "Interessen" herausreden. Wuff.

Werbung schadet, weil man sich an die Lüge gewöhnt - daran, daß im Fernsehen oder sontwo etwas gezeigt wird, was so ganz gewiß nicht ist.

Das gilt auch für Bilder: Ob in der Werbung oder in den Nachrichten, zeigen sie oftmals etwas, was mehr oder weniger offensichtlich mit den beigelegten Behauptungen nicht übereinstimmt, die, möglichst unterlegt mit Lärm, apodiktisch für wahr erklärt werden.

Die Menschen gewöhnen sich so an die mediale Lüge - was da im Fernsehen gesagt wird, stimmt entweder immer, oder nie. Als Folge glaubt man entweder alles, was einem vorgeführt wird, oder gar nichts mehr. Und als Resultat soll man sich hinterher - also nach getaner Tat, getätigtem Kauf, bezahltem Obulus, Ablaßhandel - wohler fühlen als vorher. Auch wenn dadurch nichts besser, sondern alles nur noch schlimmer geworden ist als zuvor.

"Shopping" für Alles als Beruf und Lebenszweck. Denglisch natürlich, mal wieder. Wuff.

Insbesondere, wenn die Werbebotschaften ganz absichtlich immer mehr mit Unterhaltung und Nachrichten vermengt werden. Das soll ihnen zwar größere Akzeptanz verleihen, aber genauso ruiniert es auf der andern Seite die Seriosität und Neutralität von Unterhaltung und Nachrichten.

Und die Werbesprache selber wird immer mehr zu einem sinnlosen Wortbrei; dieser unverständliche, ungrammatische, von Fremdworten durchsetzte Kauderwelsch soll - weil sinnlos - die Menschen zwingen, sich selbst einen Reim darauf zu machen und dann das ganze unverdaute Zeug ganz und stolz als ihr eigen zu betrachten - und dann auch haben zu wollen.


Und sowas macht unobjektiv: Auch wenn wir hier fertig sind - wechseln Sie ja nicht den Sender!! Auch wenn wo anders besseres läuft! Wir brauchen eure Aufmerksamkeit! Wir brauchen eure Quote! Für die Reklame! Und wenn man dann noch weiß, mit welchen Menschen diese Quote erstellt wird... Au weia. Wuff, wuff, wuff, wuff. Ich bin der Herr dein Sender; du sollst keine anderen Sender neben mir haben. Dabei werden es täglich mehr. Auch wenn sie sich in nichts mehr unterscheiden.

Warum dann der Name des Senders / der Moderatoren immer und immer wieder erwähnt wird? Damit der Hörer ihn sich merkt. Denn alle Sender finanzieren sich durch Werbung (Reklame, natürlich, was sonst...); und ob eine Sendung gehört wird (und deshalb was dafür verlangen kann) wird durch Telefon- Umfragen ermittelt, die hochgerechnet werden. Deshalb müssen die Angerufenen, aus dem Schlaf oder einer Tätigkeit gerissen, reflexartig den gewünschten Namen schreien (es gibt natürlich einen "Preis" dafür). Und deshalb muß er möglich penetrant ins Gehirn gedreht werden. Es geht um die Quote. Der Marke.

Und das ist tatsächlich so - so ein Insider. Wuff.

Es ist wie immer in der Werbung: Unmengen von Mensch und Material werden bemüht, um ein vergleichsweise lächerliches Ergebnis zu erzielen. Hier werden Millionen von Menschen zugeplärrt, gebauchpinselt und betäubt, nur damit einige von ihnen im richtigen Moment das gewünschte zurückplärren. Kindisch.

Das bleibt nicht ohne Rückwirkungen: Einst sachliche Nachrichten werden, um mithalten zu können, also um ihre Daseins-Berechtigung zu behalten, mit Werbesprache aufgepeppt: Alles wird adjektivviert, etwa mit den Worten gräßlich, erfreulich, super, mega, hyper... So wird die Meinung zur Nachricht gleich mitgeliefert. Eine Todsünde. Und: Die Sprache -jede Sprache- wird durch diese Inflation entwertet, da die Worte das Gewicht ihrer Bedeutung verlieren. ALLES Unwichtige wird DRAMATISIERT!! ! Damit es vom Wichtigen ablenkt: Tittitainment...

Und wie jemand feststellte, senden die TV- Anstalten deshalb jetzt zunehmend Eigenwerbung, weil sie nicht genügend Aufträge für Fremdwerbung bekommen. Es werden ja auch immer mehr, und Sendezeit muß halt mit irgendwas gefüllt werden. Dafür gab es früher das Testbild. Das kostete wenigstens nichts. Wuff!

Werbung verblödet, weil sie blödes Verhalten zeigt, und blöde Lösungen für blöde Probleme anbietet - und behauptet, daß das glücklich mache. Und Werbung schadet auch, weil sie die Menschen dazu bringen will, etwas zu tun, was sie eigentlich nicht tun sollten - sonst wäre sie ja überflüssig.

Und deshalb wird sie wohl auch grundsätzlich im Befehlston vorgetragen.

Wuff.


Werbung schadet weiterhin durch die Verschandelung des öffentlichen Raums und die Durchkommerzialisierung des Alltags.


Dagegen hat jemand eine Brille erfunden, die Reklametafeln durch in der Größe passenden Kunstwerke ersetzt - aber man muß sie halt tragen.


http://theartvertiser.com/
Kunstreklame


Ein Beispiel gefällig? Kunst statt Reklame auf einer neuen U-Bahn-Strecke. Manchmal kommt eben auch etwas Gutes zustande...

NICHTS

ist mehr für sich alleine gültig- alles muß qualifiziert werden: Ein schrecklicher Unfall, ein herrliches T-Shirt, eine wichtige Wahl. Alles muß mit Adjektiven qualifiziert werden, nichts darf mehr einfach nur objektiv berichtet werden. Es wird ständig "fieberhaft" nach etwas gesucht - nicht etwa kühl. Andererseits ist man andauernd euphorisch - also kurz vor dem Tod. Ihr sollt euch von uns kein Bild machen, lautet die Maxime der neuen Götter: für die Bilder sorgen wir. Nicht ihr interpretiert die Wirklichkeit, sondern wir. Macht euch keine Gedanken, schon gar keine eigenen, die sagen wir euch: Diktatur.


Ernst Stavro "Lenin" Blofeld


Guten Tag, Mr. Bond?


"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will."

Jean-Jacques Rousseau



https://www.youtube.com/watch?v=j0YOXVlPUu4
Hier kommt die Flut
Diktatur, für die, die es nicht mehr wissen, bedeutet Hörzwang, nicht Redefreiheit; das ist das Gegenteil davon. In der Redefreiheit kann jeder Mensch sagen, was er oder sie will - es ist aber niemand gezwungen zuzuhören. Wie beim Nachfolger meines Herrchens. Aber man kann auch über die schiere Menge was erreichen, wenn man nur genügend Vervielfältigungs-Mechanismen hat. Am besten mechanische, noch besser elektronische. Hier kann man sehen, was passiert, wenn haltende Dämme überflutet werden - der Dreck kann nicht mehr ablaufen.

Die Hälfte aller Reden ist inzwischen sowieso ein ritualisierter, zeitraubender, pompöser Götzendienst; man lese nur mal das Protokoll einer Bundestagssitzung mit "wichtigen" Reden. Was wurde wirklich gesagt, was dahergeredet? Eine politisch korrekte Rede ist per ordre du mufti und definitionem immer korrekt, so lange die jeweilige Sprachregelung (ein wunderbares Wort) gilt.

Nur politische inkorrekte Rede kann es sich erlauben, inkorrekt zu sein, und vom vernehmendem Menschen verlangen, sich sein eigenes - womöglich gar abweichendes - Urteil zu bilden und danach zu handeln. Ganze Wortschätze befinden sich bereits hinter Schloß und Riegel, dafür vagabundieren falsche Fuffziger in rauhen Mengen frei herum.

Und das zerfetzen und zerstückeln der Berichte in den "Reportagen" - das Ganze wird zu einem Theaterstück - Infotainment eben. Alles dazu da, um den Menschen Zerstreuung statt Konzentration zu liefern. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wuff. Kommentierte emotionale Dramen in ewiger Superzeitlupen-Wiederholung, gruselig wie Stanislaw Lem's Geschichte der lebenden Geschosse, die ihre Umgebung abbilden. Nichts verbraucht mehr Menschenzeit. Sie können sich dem nicht entziehen!

Tränen gibt es nicht mehr verschämt, sondern nur noch in Zeitlupe und Großaufnahme - die pornographische Darstellung einer Exkretion, aber immerhin - vielleicht dient selbst das ja ungewollt der Aufklärung. Schnelle Bewegungen werden verlangsamt dargestellt, langsame dagegen beschleunigt, und beides, wenn es geht, miteinander verschnitten, bis Alles zu einem mundgerechten Einheitsbrei verkommen ist, der satt, dick und träge macht. Am Ende steht eine Diktatur, in der Leute bestraft werden, weil sie "Nicht genügend Gefühl" - man beachte das Verb! - "gezeigt haben".

Es gibt bereits maschinelle Parodien-Generatoren für jegliche Rede und Papier, ohne einen Funken Verstand zusammengetragen; von den realen nur mühsam zu unterscheiden, da sie aus den gleichen Worthülsen, Satzbruchstücken und Textbausteinen bestehen. Das Gleiche gibt es anscheinend bereits für Lexika, Journalismus und Groschenromane! Wuff!

Kleine Kostprobe gefällig?

  •  Flatscreen Infotainment - Anzeige: Neuer Werbekanal im Einkaufszentrum

    Im Einkaufszentrum wurden in den vergangenen Monaten 20 digitale Flatscreens installiert.

    Der Centermanager:

    "Wir wollen mit den Bildschirmen das Center für unsere Besucher noch attraktiver gestalten. Auf den Flatscreens zeigen wir ein spannendes Programm aus Infotainment, Entertainment, Center-Informationen und Produktwerbung. So können wir unseren Besuchern noch mehr Service bieten." Die hochwertigen Bildschirme der Firma X haben einen besonders schmalen Rand, um sich optimal in die Architektur des Einkaufszentrums einzufügen.

    Das Programm läuft ohne Ton, um die Shopping-Atmosphäre nicht zu stören. Jeder Bildschirm kann einzeln angesteuert werden, um intelligente und den Verkauf unterstützende Kommunikationsmaßnahmen zu ermöglichen. "Wir haben hier die neueste Technologie installiert, die es ermöglicht, Emotionen und Informationen in höchster Qualität auszustrahlen."

    Die Vertriebsleiterin:

    "Wir haben den Markt lange analysiert, um eine Lösung zu finden, die technisch und ästhetisch unseren hohen Anforderungen entspricht, sowie Centerbesuchern, Einzelhändlern und der Markenindustrie einen echten Mehrwert bietet. Auf ausführliche Marktforschung haben wir ein sehr positives Feedback erhalten."

Nein, das war echt. Aber was sollen das?

Zeit rauben, Emotionen ansprechen, Verstand ausschalten, Privilegien sichern.

Schöne neue Welt.


Was verloren ging: Eigenlob stinkt. Irgendwann in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ging es nur noch um Selbstmotivation und Einschüchterung jedes Gegners. Die Welt ist ein Boxkampf. Es gibt 5000 Artikel im Supermarkt, beworben werden davon 50, an der Kasse steht der Kunde dann mit 15, so ähnlich sagte mal ein Kenner der Branche... aber es kommt ja nur darauf an, den Kunden vom anderen Anbieter wegzulocken: "Komm'se rin, komm'se ran, hier werden sie genauso betrogen wie neben an!" Hieß das mal. Na ja - eigentlich "beschissen". Wuff.

Reklame für jeden einzelnen der 5- 50.000 Artikel in einem Supermarkt? Das wäre nicht genug! Auch alle möglichen und vorhanden Dienstleistungen müssen unablässig beworben werden, sonst werden sie nicht gekauft... und die Wirtschaft bricht zusammen. Give me all your money. Aber auch dann hört es nicht auf. Verschulde dich - und es hört immer noch nicht auf. Die Wirtschaft ist längst Angebot- und nicht mehr Nachfrage-getrieben.

Das ständige Gebrüll bewirkt eine Sehnsucht nach Stille. So heißt es anderswo: "Stille ist nicht unbedingt die Abwesenheit von Lärm und Geräuschen. Sie ist die Abwesenheit von nicht Notwendigem... Stille bedeutet Aufmerksamkeit!" In der Tat, und das wirft eine Schlaglicht auf den Grund, warum es in der modernen Welt keine Stille geben darf.


Zum Abgewöhnen

Ihr werdet nie wieder ein beworbenes Produkt kaufen:



i.ytimg.com/vi/QBzlvhZw0_g/maxresdefault.jpg


https://www.youtube.com/watch?v=QBzlvhZw0_g



Mehr?

https://www.youtube.com/watch?v=u4li4WWBnNU



Und warum reden die Menschen im Fernsehen so affektiert, während sie einen hypnotisch anstarren? Weil sie alle Redaktionstexte vom Teleprompter ablesen, der ihnen im Sekundentakt nur Halb- und Viertelsätze liefert. Mehr paßt nicht drauf bzw. ins Hirn des diensthabenden Avatars:

https://www.youtube.com/watch?v=dOos4XpCvFc#t=1141



http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Headroom

"Es war in Rot, und das ignoriere ich inzwischen konsequent."


Wuff.