Dienstag, 1. September 2015

Symbolpolitik



Para Noia



Selig sind die geistig schwachen, denn sie betreiben Migrantentum und Mülltrennung.


Und das auch noch gleichzeitig!


Migrantentum macht besitzlos. Besitzlosigkeit macht gesetzlos: Vogelfrei, Outlaw...

Sommerzeit...


Und ich zitiere hier vorwiegend Andere:



  • "Die Nützlichkeit der 'Sommerzeit' liegt alleine oder vor Allem darin, daß sie zweimal im Jahr eine 'Nachricht' erzeugt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche."

  • "Argumente für die Sommerzeit sind vom Typus: 'Noch ein Stündchen im Biergarten hocken'. Andere Leute würden sich freuen, wenn es morgens schon hell wäre, wenn sie aus dem Biergarten nach Hause torkeln. Da fehlt dann die Stunde!"


Oder, ernsthafter, um zur Arbeit zu gehen. Denn Abends hindert die Helligkeit die Menschen daran, frühzeitig ins Bett zu gehen.


Nachteile überall....

  • Frühling: Umstellung von Normalzeit auf Sommerzeit - die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt.
  • Herbst: Umstellung von Sommerzeit auf Normalzeit - die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt.

    Normalzeit = Winterzeit = Sonne steht um 12:00 im Zenit, und das seit 30.000 Jahren.
    Morgens um 7:00 ist morgens um 7:00, und nicht bereits 8:00 wie in der Sommerzeit.
    Wuff.


Sommerzeit...
und die Leber ist leicht... im Sommer!

Das klingt zwar gut, im Winter muß man mit ihr aber eine Stunde früher in der Dunkelheit und Kälte zur Arbeit...


Nun, inzwischen gilt das alles nicht mehr: Die Meldung zur gefälligen Uhr-Umstellung geht im allgemeinen Chaos unter - und es interessiert auch niemanden mehr.


Denn:


Gespart wird dabei nichts, schon gar nicht Tageslicht.

Die Umstellung auf Sommerzeit spart 0,01% Strom, erhöht aber den Verbrauch an Heizungsenergie durch das frühe Aufstehen. Etliche Untersuchungen bestätigen sogar einen Energiemehrverbrauch, unter Anderem weil sich der vergleichsweise geringe Aufwand zur Beleuchtung zur Heizung hin verschiebt- und dieser Mehrverbrauch auch noch ins Private verschoben wird. Und das könnte der Grund sein.



https://de.wikipedia.org/wiki/Gesslerhut
Was willstDu mit der Armbrust, sprich!
Warum macht man es dann?


Weil man es kann
, als Machtdemonstration, als moderner Gesslerhut, sondern -wie ja auch die Mülltrennung- nur so tut als ob, in dem er die Menschen dazu bringt, etwas zu Opfern: Zeit, Schlaf, Mühe etc.

Und weil man so zwei mal im Jahr die Gesellschaft durchparieren kann und so prüft, welche Menschen und welche Systeme noch dabei sind und funktionieren.


Mülltrennung ist der moderne Ablaßhandel


Wenn's Müllein in das Säckerl springt, die Umwelt in den Himmel springt.


Oder so.



Warum die Menschen das nicht merken?


Natürlich merken sie es
. Sie wollen ja das Opfer bringen. Damit waschen sie ihre Seele vom Ressourcenverbrauch und Konsumismus rein - ein geringes zeitliches Opfer für einen großen materiellen Gewinn.

Und weil es so Usus ist, daß jedwede Behauptung, welche die Wirtschaftlichkeit von irgend Etwas anpreist, sowieso als verlogen oder als nicht nachprüfbare Glaubenssache anerkannt wird.


Alles Künstliche in den Nachrichten (Chaos! Katastrophe! Drama! Wahnsinn! Furcht & Schrecken! Betrug & Entsetzen! Halbnackte menschliche Weibchen! Kätzchen! Süße, liebe Tiere! Katzen! Ogottogott! Wie wird das nur alles werden! Was könnte nur passieren!)

und im Wetterbericht (Sturm! Tornado!! Hurrikan!!! Bis zu 45 Grad!! Bis zu 45 Grad unter null!!)*


dient nur zur Ablenkung des Publikums mit Trallala und Hopsasa von der wahren Gefahren, denen deshalb so wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird wie möglich.




* "Zwischen10 und 33%" oder "Von 0 bis 13 Grad" wäre dagegen eine brauchbare Angabe - und wird deshalb vermieden. Und warum springen Menschenweiber nur so auf Gespräche über Katzen an?! Katzen!!! Wuff!

Rette die Katze! Save the cat!



Noch einmal:


Die Aussage "bis zu" stimmt faktisch immer - man könnte auch Temperaturen von "bis zu plus/minus 273 Grad Celsius" vorhersagen; bei jeder innerhalb dieser Spanne gemessenen Temperatur ist die Vorhersage wissenschaftlich korrekt und richtig. "Bis zu" bedeutet nämlich: höchstens.

"Bis zu 100 Prozent!" bedeute so ziemlich das gleiche wie "Bis zu 0%!" - nämlich rein gar nichts. Gewinnt man nichts, hat man nach dieser Logik immer noch gewonnen. "Ich wünsche Ihnen viiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeel Glück!"

Und zwar jedem im allgemeinen - also niemandem im besonderen.

Stimmt!

Wuff.

Nach dieser Logik ist ja auch jeder "Star" automatisch "einer der größten...", auch wenn er nur mal eine Nebenrolle in einem unbekannten Film gespielt hat. In der Reihe vom Größten bis zum Kleinsten ist JEDER ist einer der Größten, auch der Kleinste. Immer.

Das ist also nichts besonderes mehr...


So wird mit Sprache manipuliert.
Und so wird Sprache ruiniert.
Über die Werbung.


Die wirklichen Katastrophen, auch die, die sich anbahnen, werden dabei völlig verpennt oder bewußt ignoriert. Und grundsätzlich nachts um Drei versendet.

Alles Andere dagegen ist WAAAAHHHNNSINNN!

Und ja, in der Tat: Wer die Realität konsequent ignoriert, begreift reale Ereignisse irgendwann als irrationale Produkte des Wahnsinns, wenn sie ihn überwältigen. Rational ist das nicht. Wuff.


Sollte es tatsächlich einmal gefährlich werden, und beginnt das Publikum sich einzumischen, dann benennt man unliebsam gewordene Institutionen einfach um, und schon ist wieder alles in Ordnung.

Nach dem Reaktor- Unfall dort hieß Windscale einfach Sellafield, und Windscale ist verschwunden. Weg. Kann nicht mehr in den Nachrichten vorkommen. Raider heißt jetzt Twix. Dadurch hat sich die Menge am Atommüll, die dort lagert, vervielfacht!


Und so wird alles zum Theaterdonner. So lange man im Publikum sitzt, kann man sich dem hingeben. Das soll ja auch so sein. Großes Kino lenkt vom Leben ab.

Und vielleicht denken sie auch darüber nach, daß das alles nur Kulissen sind, die man da sieht, und daß einem ein großartiges Schauspiel geboten wird- für das man bezahlt. Aber wer denkt schon darüber nach, daß, während man von Kulissenschiebern und Schauspielern unterhalten wird, woanders die Entscheidungen getroffen werden? Über ganz andere Dinge? Die merkt man erst, wenn man wieder auf der Straße steht. Und das auch erst beim dritten Mal. Und dann ist es zu spät, noch etwas daran ändern zu können.


Oder, wie es einer von ihnen schon vor Zeiten formulierte:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter- Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Salamitaktik.

Die Wurst ist gegessen, wenn die Salami gegessen ist


Wahrscheinlich bezieht sich das auf die heimliche Umwandlung einer zusätzlichen Verrechnungswährung (ECU) in eine alleinige Umlaufwährung (EURO) - einem gigantischen Betrug, der einen ungehinderten Zugriff auf die Kassen ermöglichte. Sonst nichts.

Und das nennen die Menschen dann Demokratie - Volksherrschaft, durch das Volk und für das Volk.

Wuff.


Also die, die das so machen.


Die Menschen brauchen aber immer einen Minderheit, gegen die sich einig sind, um sich einzunorden. Sonst verlieren sie die Orientierung.

Es fehlt ihnen die Kartenausrichtung nach Norden und Osten.









Alkohol und Nikotiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin
Rafft die halbe Menschheit hiiiiiiiiiiin
Doch ohne Schnaps und ohne Raauch
Stirbt die andere Hälfte aaaaaaaaauch




Kinderlosigkeit und Nichtrauchen muß man sich erst einmal leisten können




https://www.achgut.com/artikel/zensur_ernst_sei_das_leben_rauchfrei_die_kunst



Die geradezu hysterische Rauchverbotsdebatte unter den Menschen beispielsweise hat mehrere Gründe:


  • Erst einmal liefert sie natürlich einen Sündenbock, mal wieder: Man kann eine Gruppe von Menschen für alles verantwortlich machen und einmal wieder die Verantwortung des Individuum für sich selbst und die Gemeinschaft einfordern. So lange es einen selber nicht betrifft... Man schränkt die Gewohnheit der Anderen erst einmal in der Öffentlichkeit ein, dann am Arbeitsplatz, wo man sie eh weg haben will, dann überall. Das hat auch diesmal nur wenige Jahre gedauert...

    Mit dem gleichen Argument, der Kosten für die Allgemeinheit, insbesondere derer, die dadurch davon nur wenig oder nichts haben, kann man auch den Konsum von Alkohol, Zucker, Fleisch, Kohle, Plastik, Erdöl, Erdgas, Biosprit und Uran verbieten wollen. Das Leben gibt es nun einmal nicht umsonst... vor allem nicht das gute. Und deshalb sind langlebige gesunde Menschen auch teurer als kurzlebige kranke.

    Und das Argument, Helm- und Anschnallpflicht sowie Tempolimit und Alkoholverbot während der Benutzung von Kraftfahrzeugen, welche die menschliche Kraftentfaltung verstärken, trifft als Vergleich auch nicht den Kern: Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ja nicht verboten, sondern nur Regeln unterworfen, die ganz allgemein für die Bedienung von Maschinen gelten.

    Die Menschen müssen ja schließlich auch eine Prüfung ablegen, damit ihnen das Führen von Kraftfahrzeugen erlaubt wird, und das abgestuft. Vielleicht wollen die Menschen künftig auch nur lizenziertem Leben das führen des eigenen Körpers erlauben? Sollte man den Menschen jegliche Selbstschädigung verbieten, kann man Selbstmörder auch wieder das Grab auf dem Gemeinschaftsfriedhof verweigern.

  • Natürlich kommt das Rauchverboth!! zweitens auch erst in dem Moment daher, wo sonst nichts mehr raucht und ausgast: Die Schwerindustrie ist weg, alle Straßen sind geteert, Kohle- und Ölfeuerung aus den Wohnhäusern verschwunden. Die Autos fahren mit Abgasreinigung, die Kraftwerke auch.

    Als die Industrie noch qualmte und in der Wohnung noch der Kohleofen rauchte, in Küche, Bad und Keller mit Holz gefeuert wurde, der Teer von Hand aufgetragen, als der Lastkraftfahrer noch hinter der Dieselfahne seines Vorgängers herfuhr, da macht die glühende Kippe im Mundwinkel niemandem etwas aus- sie machte schlicht keinen Unterschied. Auch nicht in der Lebensdauer. Genausowenig die Whiskeyflasche.

  • Und drittens nimmt man zum Hirndoping jetzt Pillen. Das sieht man nicht, und die direkten Folgen trägt man wie immer selber. Die Indirekten, wie die Kosten der daraus folgenden Krankheiten oder Fehlentscheidungen, trägt natürlich ebenso wie immer die Allgemeinheit, aber das ist halt immer so.

    Die Menschen rauchten ja nicht, weil es ihnen so schmeckte, sondern weil es wirkte. Rauchen tötet die Menschen zwar langfristig, aber dann schnell, und macht sie, wenn sie es übertreiben, vorher krank; aber bis dahin hält es sie schlank, macht elegant, steigert das logische Denkvermögen, und bewirkt ein phänomenales Detailgedächtnis- kurzum, es erleichtert Entscheidungen, und zwar im allgemeinen richtige. Und es fördert Ruhe und Entschiedenheit.

    Allerdings nur so lange sie weiter rauchen- wie bei jeder Sucht. Und diese Steigerung der Hirnleistung führt auch, insbesondere wenn es auf schwache oder gefährdete Geister trifft, zu einer spezifischen Form der Spinnerei bis hin zum Verfolgungswahn.

    In Verbindung mit der enthemmenden Wirkung von Alkohol war so der Redefluß garantiert; ein Schriftsteller, der nicht rauchte und trank, war schwer vorstellbar. Aber auch in den Entscheidungszentren der Wirtschaft und Politik waren Abstinenzler nicht nur die Minderheit, sie wurden von ihren Mitmenschen auch mißtrauisch beäugt.

    Ach, übrigens: Schlanke Menschen leben länger - unabhängig davon, wie "fit" sie sind, wieviel Sport sie betreiben etc. Es hat also was für sich und ist nicht nur einem eingebildeten "Schlankheitswahn" geschuldet.

  • Alkohol gehört zu jeder Aufbauzeit wie die Zigarette, weil Alkohol den Tunnelblick ermöglicht: die Konzentration auf einen einzige Aufgabe, während rechts, links, oben, unten und hinten alles ausgeblendet wird. Deshalb muß jeder Alkoholiker in Dienst allerdings auch von fünf nüchternen umgeben sein, die die Umgebung sichern. So lange das so ist, geht es gut.

    Später werden dann andere Drogen relevant, die entweder schmerzfrei machen oder ablenken, damit das Elend nicht so merkt- man hätte sonst ja Zeit und Muße dran zu ändern. Gott bewahre.

  • Ganz Nebenbei: Tabak wird von den dortigen Einheimischen auch heute noch zur Wundversorgung genommen, auch bei größeren Wunden - als blutstillender und desinfizierender Tampon und Wundverband. Es ist ein Heilkraut. Wuff.


Wuff.


  • Menschen müssen immer an etwas nuckeln, so wie wir schnüffeln.

    Sind es keine Zigaretten, dann sind es eben Nuckelflaschen mit irgendeiner Flüssigkeit darin oder eben noch etwas anderes. Dazu gehört auch das ständige Fressen, das sie fett macht. Rauchen macht schlank, besonders wenn man das Fressen damit ersetzt. Nichtrauchen macht dick.

  • Rauchen stimuliert das Belohnungszentrum, und in der Tat; und ja, es führt es, wie jede Droge, in die Irre.

    Das war ja gerade sein Nutzen: Daß man sich mit einer Zigarette, einer künstlichen Belohnung, dafür belohnte, eine absolut langweilige und / oder dreckige und sonstwie unangenehme Arbeit zu erledigen.

    Alkohol ist dagegen eher ein Sorgenbrecher nach der Arbeit oder ein Betäubungsmittel während der Arbeit.

  • Aber läßt man es, muß das Belohnungszentrum eben anders stimuliert werden, durch ständiges Fressen oder welche Perversion auch immer. Es verlangt danach.


http://www.tv-nostalgie.de/Sound/Bruno.htm
Wer sich nicht mit Drogen stimuliert und betäubt, muß es eben anders tun... oder ist über kurz oder lang nicht mehr in der Lage, auch nur das Geringste auszuhalten, was nicht an sich als wohltuend empfunden wird, sondern empfindet, wie ein Welpe, jeden Widerspruch mit seiner Vorstellung als Angriff auf sich selbst.

Und wird als "Gerechtigkeitsfanatiker" bei jedem noch so geringen Anlaß gleich in die Luft gehen und verlangen, daß diese empfundene Unangenehmlichkeit sofort abgestellt wird! Sofort! Sofort! Sofort!

Weil das unangenehme Gefühl ja anders nicht wegzukriegen ist.

Auch das kann man ausnutzen.



Falsche Lösungen für Probleme kann man immer wieder verkaufen, echte nur einmal. Man nehme nur: Diäten. In Tausenden von Zeitschriften, ein halbes Jahrhundert lang.

Wuff.

Macht's wie die Raubtiere. Eßt um 18:00, Punkt.


Raubtiere sind schlank, Weidetiere sind fett. Und die fressen den ganzen Tag - müssen sie ja auch. Menschen sind aber keine Weidetiere! Wuff.

Und wenn ihnen erzählt wird, sie sollten seit neuesten mit einem riesigen Frühstück anfangen - früher gingen die Menschen nicht mit vollem Bauch zur Arbeit, das kleine Frühstück kam erst so nach vier Stunden - und dann sollen sie den ganzen Tag über kleine Mahlzeiten zu sich nehmen und jeden Hunger sofort "bekämpfen", dann ist das schön und gut, man kann es ja mal versuchen - aber wenn sie dabei immer fetter und zuckerkrank werden, sollten sie es mal mit dem Gegenteil versuchen:

Morgens eine Tasse Kaffee zum wach werden und eine Zigarette, um den Hunger zu dämpfen (das ist anscheinend nicht schädlicher als frühstücken), dann tagsüber so wenig wie möglich essen und sich Abends die Gedärme so vollhauen, daß man K. O. in Bett fällt und morgens keinen Gedanken an Essen hegt, weil einem noch ganz schlecht vom Vortag ist und das erstmal raus muß. Das hat Jahrhunderte lang funktioniert.

Wahrscheinlich macht "Vor 18:00 nichts essen" noch viel schlanker, als "Nach 18:00 nichts essen" fett.

Das hält sowieso kein Mensch durch.

Wuff.




Und auch Kinderlosigkeit hat Konsquenzen


Denn die Erwachsenen füllen die Lücke mit Fremden


So geht das!
- und werden selber wieder zu Kindern

Deshalb gibt es wohl so viele "Partnervermittlungen"- echte Partner sie sind Mangelware geworden. Die hiesigen Menschenweibchen wurden von Partnern zu Konkurrenten des Männchens gemacht - mit der Folge, daß sie das auch in der Partnerschaft so sehen: Wer macht mehr im Haushalt? Wer ist da und wer ist dort besser? Mehr belastet? Wer ist toller? Wer weniger toll?

Also: wer wird hier für die gleiche Arbeit besser belohnt, wer arbeitet für den gleichen Lohn weniger? Keine Partnerschaft kann das aushalten, und so holt man sich Fremde ins Land, die diese Konkurrenz noch nicht kennen.

Ich kenne keine Konkurrenten, ich kenne nur noch Partner!


Vielleicht ist es kein Zufall, daß die Industrialisierung, das Herauswachsen aus dem Mittelalter, auch mit der Verbreitung des Tabakrauchens in Europa einher ging.

Was nicht heißt, daß es nicht auch ohne gegangen wäre.

Es ging ja auch woanders, vorher und anderswo.

Es fällt aber auf, daß in Ländern, die sich heute industrialisieren, ebenfalls massiv geraucht wird. Man kann den künftigen Börsenwert eines Landes fast schon am gegenwärtigen Tabak- (und Alkohol-) Konsum ablesen...




Ihr steht nicht im Stau - ihr seid der Stau!




So lautete ein Sponti - Mahnspruch an einer Autobahn im vorigen Jahrtausend.


Leider gibt es davon kein Bild mehr. Niemand hat es fotografiert...




Staumeldungen sind Zirkelschlüsse wie Aktienkurse: Sie werden selbst durch die Meldung beeinflußt.


Diese positive Rückkopplung macht sie wertlos- für den Empfänger, nicht für den Sender der Nachricht.

Es hat sich ja erwiesen, daß derjenige am besten fährt, der Aktien- und Verkehrsmeldungen konsequent ignoriert.

Und ausgerechnet jene Motorradfahrer, die von ihm am meisten gefährdet werden, erfahren nichts vom 'Spanngurt auf der Fahrbahn'.


Sie haben aus Sicherheitsgründen kein Radio...



Im Grunde gilt das heutzutage für fast jede Nachricht:


Wertvoll nur für den Sender der Nachricht, wertlos für den Empfänger, dient sie als Jobgarant für den Sender, durch den Verkauf von Anzeigen, und halten den Empfänger beim Sender fest ("catching eyeballs" - catching earholes: Jemandes Aufmerksamkeit erheischen).

Je stärker der Empfänger mit unwichtigen, chaotischen und verwirrenden Nachrichten überflutet wird, desto eindeutiger erscheinen ihm die kommerziellen Anzeigen und "Kaufbefehle" als Halt in der Flut und Inseln der Stabilität.


Und das soll wohl so sein.



Wohlwollende Diktatur bedeutet auch:


Gelernt wird nichts mehr. Nur noch unterrichtet.


Das, was allgemein bekannt ist, aber nicht gesagt werden darf, nennen die Südseeinsulaner ein Tabu. Die Menschen hier hatten noch nicht einmal ein Wort dafür...

Sie glauben tatsächlich, wie im Märchen vom Aschenputtel, sie könnten das Gute (für sich) von dem Bösen (für die Anderen) trennen, wenn sie Unmögliches fordern:

Beispielsweise Reichtum für sich und Armut für alle Anderen, aber ohne daß jemandem etwas weggenommen wird.




Das Bejubeln der lackierten Sau





Party, Feiern, Karneval, Volksfeste und Kirmes sind ja schön und gut, aber als Dauereinrichtung unerträglich.

Wuff.

Das Volk entscheidet in einer Demokratie nach Gefühl und Faktenlage. Also liefert man ihm über die Medien Gefühle und Fakten frei Haus, auf daß es daran orientieren möge.

Und so wird die täglich neu lackierte Sau durch's globale Dorf geritten, unter dem Beifall der Massen. Dabei interessiert niemanden, was eigentlich aus der Sau von Gestern oder vorgestern geworden ist, wo sie herkommt oder hin verschwindet. Und so ist es eigentlich immer die selbe arme Sau, die, täglich neu lackiert, aus der Scheune einmal im Karré durch die vier Dorfstraßen gejagt wird.


https://de.wikipedia.org/wiki/Loaded_Weapon_1
Ja, nee, abhauen is nich!


Die Bilder vom Sauauftrieb werden dann noch als Sensation des Tages an die Zuschauer verkauft, denn irgendwo muß das Geld dafür ja wieder reinkommen.

Der Schornstein muß rauchen!

Es sind bei allem Trallala und 24-Stunden-Service eigentlich nie mehr als 3-4 Themen, die als Karnevalswagen mit Pappmaché-Aufbauten täglich herumgereicht werden, und darunter befinde sich immer die gleichen Trecker und Rübenwagen, und niemand kümmert, wer sie dekoriert hat, und wo.

Hauptsache Party.

Wuff.


Wo ist eigentlich noch der Unterschied zwischen Karneval und Demonstration?


https://de.wikipedia.org/wiki/Loaded_Weapon_1
Tach, Schatz

Damit unterscheiden sich die "Nachrichten" kaum noch von den sie umgebenden Werbungsbotschaften- und das soll auch so sein; man soll zwischen Werbung, Karneval, Nachrichten und Spielfilm nicht mehr unterscheiden können - Infotainment eben.

Jeden Tag muß also eine neue Sau durch's Dorf getrieben werden; aber weil selbst das zu teuer ist, ist es doch nur immer wieder die selbe arme Sau, die -zwischendurch umgefärbt und aufgerüscht- erneut durch das staunende Dorf getrieben wird.

Bis einer mal nachsieht, wo die vielen Säue eigentlich herkommen. Das ist kein Witz - um Nachrichten zu illustrieren, werden auch gerne Archiv-Bilder gezeigt.

Ob sie auch das zeigen, was gesagt wird, spielt keine Rolle.

Alles so schön bunt hier



Bunt ist eigentlich immer schlecht; es ist die Farbe der Kinder und der Narren;

Ein bunter Hund, die es zu bunt treibt - unseriös, kriminell.


Ebenso wie alles in einer Fremdsprache - auch bei Titel und Programmnamen: Sie ist und bleibt, auch wenn die Menschen sie zu verstehen glauben, eine Geheimsprache - wie vorher das Lateinische.

Das konnten ja auch Einige von ihnen; es diente dennoch dazu, die Hoheit über die Wahrheit zu behalten und diese besonders vom nicht-latinisierten Volk fernzuhalten.

Und auch wenn jenen nur nach und nach alle Worte in ihrem jeweiligen Dialekt genommen werden, die die Herrschenden vielleicht nicht verstehen würden!

So werden dann aus ordinären Spürhunden hochgelobte "Man-Trailer", auch wenn sie eigentlich nichts finden. Liebe Kollegen!

Aber das Wort allein- Wuffwuffwuffwuff! DONNERwetter! Das muß ja was sein!

Oder vielmehr:


Thunderweather!

Wuff.




Worte und Unworte


Das "Unwort des Jahres" der Menschen ist ja nichts Anderes als ein Abwehrzauber: Peanuts, Sozialverträgliches Frühableben, Lügenpresse.

Wenn ich ein Wort verbiete, so ihr Aberglaube, dann ist auch das damit beschriebene Böse weg.

Dabei kann man davon ausgehen, daß gerade die Unworte tatsächlich höchst korrekt die Lage beschreiben.

  • Die Forderungen der Handwerker waren tatsächlich nichts ("Peanuts", Kleinkram) im vergleich zur Gesamtsumme der sie umgebenden Schneider-Pleite, und hätten ohne weiteres beglichen werden können.

  • Das "sozialverträgliche Frühableben" wurde vom Sprecher ja gerade abgelehnt.

Allein durch das Verbieten der Namensnennung ist nichts davon verschwunden.




Essen und Müll


Die Hälfte ihres Essens werfen die Menschen weg - was übrigens kein Tier machen würde - wir finden nur die Hälfte unserer vergrabenen Vorräte nicht mehr wieder; und düngen und begrünen so die Landschaft.

  • Aber nicht sie werfen es weg, sondern ihre Händler - und warum? Weil die Menschen in ihrer Bequemlichkeit und Gier darauf bestehen, auch kurz vor Ladenschluß 100% aller verderblichen Waren in den Regalen zu finden.

  • Um das zu kompensieren, sortieren sie ihren Müll - also das, was sie sowieso wegwerfen würden - den nennen sie dann Wertstoff.


Schön ist es dann, wenn sie als Volk allesamt langsam alt und dement werden, und dann nicht mehr wissen wie und wozu das Ganze… und zum Ausgleich immer mehr analphabetische Neubürger aus fremden Kulturen importieren, die das noch nie gewußt haben, denen aber auch egal ist, was sie nicht sehen, und die sich deshalb darum auch nicht scheren.

Und in Folge dessen auch der eigene Nachwuchs im Lande nicht mehr. Wie soll eigentlich Mülltrennung, Energiesparen und Umweltschutz bei Dementen, Analphabeten und Fremden funktionieren? Denn wenn bei so etwas einer nicht mitmacht, macht keiner mehr mit - weil er dann ja zusätzlich die Arbeit für Andere übernehmen muß. Unbezahlt.

Dann wird der Menschen ihre Mülltrennung, wie schon ihr Arbeitsprogramm "Hartz IV" zur albernen, disfunktionalen, aber strafbewehrten Beschäftigungstherapie in einer offenen Anstalt.

Strafbewehrt?

Durch den Zustrom von Migranten ist das System doch völlig ausgelastet. Es wird mehr Müll produziert als ja zuvor, und mehr Energie verschwendet.

Und so albern es ist, aber an solchen Überflüssigkeiten zeigt sich das zuerst.

Und so verlieren Gesetze und Verordnungen ganz allgemein ihre Bedeutung, wenn sich niemand mehr an sie oder an ihren Sinn erinnert, und sich nach und nach niemand mehr um ihre Einhaltung kümmert. Und der Staat löst sich in Familienverbände mit jeweils eigenen Regeln auf.

Über Zehn Tausend Jahre haben die Menschen gebraucht, um seßhaft zu werden, und nun sollen alle zehn Milliarden anfangen in der Welt herum zu wandern, um so endlich wieder besitz- und heimatlos zu werden.

So laufen dann die Stärkeren unter den Insassen herum und sammeln aus Verzweiflung Müll auf ihren Wegen, während die Schwächeren ihn in ihren Wohnhöhlen sammeln und lagern, und ihre Jugend gleichgültig zwischen Müllhaufen sitzt, während sie Umweltwissenschaften studiert.

Denn auch zwei Drittel des getrennt gesammelten Mülls wird verbrannt. Und natürlich sind die Plastiktüten im Meer nicht diejenigen, die in hierzulande im Müll landen. Dazu müßte der Müll ja ins Meer gekippt werden....  und nicht verbrannt.

Und so werden sie uns immer ähnlicher... Zitat:

"Europa lebt nicht in einem Elfenbeinturm, sondern in einer weit entfernten Galaxie vom Rest der Welt. Ich lebe seit fast 12 Jahren in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern. Ich könnte Videos drehen von kilometerlangen Landschaften, die nahezu vollständig mit Plastik zugemüllt sind. Moderne Autos (was nach 5 Jahren Wohlstandsmüll der Industrieländer anfällt) werden hier her importiert und keiner kann sie reparieren. Also kommen Abgassonden und Katalysatoren raus, Sensoren werden einfach überbrückt. Ist der Motor dann endgültig tot, kommt ein Uralt-Toyota Motor rein - ... Teilweise sogar noch Vergasermotoren, weil die leichter umzubauen sind."


Wundert es da einen noch, daß das Ganze völlig sinnlos ist?


Mülldromologie:

Je mehr die Menschen auf Mülltrennung, Abfallentsorgung und Umweltschutz bestehen, um so mehr Leute laden sie zu sich ein, die nicht lesen könne noch wollen, und die ihren Müll ungetrennt und ungeniert ganz einfach aus dem Fenster auf die Strasse werfen - soll er doch zusehen, wie er da wieder wegkommt.

Oder wie jemand anders es noch böser ausdrückte:

"Ihre Sprache lassen sie verkommen. Ihre Jugend lassen sie verkommen. Ihre Kultur lassen sie verkommen. Ihre Sitten lassen sie verkommen. Ihr Land lassen sie verkommen. Ihr Volk lassen sie verkommen. Ihre ungeborenen Kinder schmeißen sie in den Abfall. Nur ihren Müll sortieren sie fein."

Wuff!


Und der von ihnen fein vor(!)sortierte Müll wird dann mit riesigen Schiffen von Europa nach Ostasien gebracht, wo 87% des Plastikmülls im Meer ihren Ursprung haben. Oh Wunder! Das Geld wird im Müllgeschäft nämlich mit den Gebühren gemacht, nicht im Sortieren, "Recyclen" und Verkauf. Das ist giftige Sklavenarbeit. Und die Gebühr für die Verschiffung wurde ja bereits vorab vom "Kunden" eingetrieben. Und das war von Anfang an so der Fall.

Da kann man Plastiktüten verbieten, so viel man will.


Ach und noch etwas:

Die aus x Litern Erdöl hergestellte Menge an Kunststoff erzeugt immer die gleiche Menge an CO2 - egal, ob dieser Kunststoff verbrannt wird oder nicht; die Menge an Kohlenstoff im Kunststoff kann sich ja nicht verringern!

Verbrennt man ihn, ist man das Problem nur schneller wieder los. Recycled man ihn, deponiert man ihn, läßt man ihn herumliegen oder im Meer von den Fischen fressen - egal, mit der Zeit wird durch Zerfall und Oxidation immer die gleich Menge an CO2 freigesetzt wie beim Verbrennen. Der Effekt ist also immer gleich groß - und unvermeidbar. Man hat das Problem nur länger am Hals. Sehr viel länger. Unkontrollierbar sehr viel länger.


Und nochmals Wuff!







Getrennt sammeln, vereint deponieren



In den Zementwerken (=Kalkbrennereien) werden -nach wie vor- alte Autoreifen und Gelbe Säcke mit "recycelten" Plastikabfällen verbrannt: Das nennt sich "Fluff"

Es geht also doch, das Verbrennen.

Der mühsam vorsortierte und getrennte Müll wird also großenteils ebenso verfeuert wie der Restmüll; nur eben woanders. Und er ist dort immer noch billiger als Erdöl, sonst würden sie ihn in den Zementwerken ja nicht nehmen... nicht wahr?

Das spart Kosten im Zementwerk, macht deutschen Zement billiger (ist etwa das kein Dumping?! Verbotene Subvention??); es erhöht ja gleichzeitig die privaten Müllgebühren, da das fehlende Plastik und Pappzeug (und Aluminium! das verbrennt gut & rückstandsfrei zu Erde) im Müllverbrennungswerk durch frisches Erdöl ersetzt werden muß (oder eben Papier aus der Papiersammlung).

Und extra abgeholt und teuer vorsortiert werden muß das Zeugs obendrein. Ist halt schön, wenn man etwas gegen Bezahlung abholen, einem Anderen verkaufen und die Kosten der Operation dann dem Ersten wieder auf die Rechnung setzen kann. Juchuu!

Deutsche Mülltrenner subventionieren über ihre Müllgebühren damit die Deutschen Zementwerke AG.

Räder rollen für den Sieg

Aber das ändert sich ja jetzt mit den Migranten, da die ja Alles einfach so wegwerfen und damit den Heizwert des Mülls dramatisch erhöhen. Nochmal: Juchuu!

Allerdings machen die Vereinigten Zementwerke dann pleite.

Ja, so läuft das.






Und da gibt es noch etwas Anderes:



nämlich


Trugbilder und Blendwerke


"Integration" gibt es nicht.

"Integration" hat es noch nie gegeben.


Integration hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben!




Menschen sind Augentiere.


Sie sehen nur das, was sie zu sehen glauben. Sie glauben nur das, was sie zu sehen glauben. Kein Tier ist so doof (doch, manche Vögel schon; die halten auch Schmetterlinge für Katzen).

Wenn ein Mensch in den Spiegel schaut, sieht er sich - oder was er für sich hält. Und das hält er für die Wirklichkeit - nicht etwa für eine Spiegelung!

Jedes Tier schaut hinter den Spiegel, um zu sehen, wo dieser Andere denn nun eigentlich herkommt. Kein Mensch sieht hinter den Spiegel. Weil sie das, was sie sehen, zu Recht oder zu Unrecht für ein Abbild der Wirklichkeit halten, blenden sie im Kopf aus, daß es ein BILD ist. Nicht die Wirklichkeit! Wuff.

Und weil Menschen niemals hinter den Spiegel schauen, rennen sie alle, Gegner wie Befürworter, der gleichen kollektiven Illusion hinterher: dem gleichen BILD, das einzig in ihren Köpfen entstanden ist - wie alles, was sie sehen; und weil sie REINE Augentiere sind, können sie sich von dem Bild nicht lösen - sie wären sofort hilflos erblindet.

Deshalb sind auch die körperlich blinden unter ihnen in ihrer Mythologie immer die Seher. Oder die Seher sind körperlich blind.



Was hat das nun mit Integration, Religion, Schuld und Schulden zu tun?


Ganz einfach:

Beide, Gegner wie Befürworter, rennen hinter etwas her, was es in der Geschichte der Menschen noch nie gegeben hat - genau so wenig wie ein Einhorn.

Aber Alle rennen dem Mythos Einhorn hinterher - weil er so schön ist.

Da vorne, da, da, da soll das Einhorn gesichtet worden sein. Und alle rennen hinterher.


Die einen wollen es haben, die anderen warnen davor.





Aber keiner bleibt stehen und sagt: Einhörner gibt es nicht. Es hat sie nie gegeben.







Von ihrem Alexander dem Großen über das Reich der Römer, über ihre diversen Hunnenstürme und Kreuzzüge, ihre Völkerwanderungen, über die gegenseitigen Eroberungen der asiatischen Menschengruppen und die europäischen Einwanderungen nach Afrika und in die atlantischen und pazifischen Kontinente:


Nirgends, niemals, unter keinen Umständen, nicht seit der Ausrottung der Neandertaler durch den Homo Sapiens,

hat jemals die einwandernde Menschengruppe die Gepflogenheiten der Urbevölkerung angenommen!

Niemals.




- Bis auf einzelne, wenige Individuen, die daraufhin die Zugehörigkeit zu ihre Ursprungsgruppe verloren - und vielleicht ein paar Lehnsworte und ein wenig Folklore wurde nichts übernommen.

Warum auch, wenn es doch gerade die eigenen Werte waren und sind, die ihnen die Einwanderung / die Kolonialisierung ermöglicht haben?



- entweder blieben beide Gruppen, Einwanderer und Urbevölkerung, auf ewig getrennt,

- oder aber die Urbevölkerung ging unter. Ihre Werte wurden zerstört, ihre Bücher verbrannt.


Ja, auch im alten Rom - immer.


- oder die Einwanderer wanderten wieder zurück, starben aus, oder verschwanden sonst wohin.


Ein Gegenbeispiel ?
- So ganz konkret, mit Zahlen und Daten und so? Na? Also.

Wuff.


Es gab nur zwei oder drei Ausnahmen:



- Entweder waren Einwanderer und Urbevölkerung Nachbarn, sich also so ähnlich, daß der Unterschied nicht zu bemerken war -


- Oder aber die Einwanderer erlitten eine vernichtende militärische Niederlage mit fast vollständiger Auslöschung - nur ein paar Gefangene wurden begnadigt, und durften bleiben.


Aber immer waren es nur sehr, sehr wenige. Wenn nicht, dann ging die aufnehmende Gesellschaft sang- und klanglos ein - und keiner hatte etwas davon.


- Oder aber alle wanderten aus unterschiedlichen Gegenden in eine Gegend ein, in dem die Urbevölkerung bereits zu Brei gehauen war. Das ging natürlich auch, ist aber nicht das Selbe: Die Urbevölkerung war ja nicht mehr da.

- Und auch dann wurden die Reste derselben ausgegrenzt - und zwar von den Einwanderern. Und zwar für immer und ewig.


Ganz, ganz selten, ganz außerordentlich selten gelang es manchmal einem einzelnen Individuum hier und da, durch Mischheirat sich zu integrieren - aber das waren immer Einzelfälle, deren Integration sich dann auch noch über Generationen hinzog.


Wuff.


Liebe Menschen, wacht endlich auf und

Seht hinter den Spiegel!


Da ist nichts.

Rein gar nichts, rien, nada, niente.

Null.

Aber alle rennen gemeinsam dem Trugbild hinterher.


Ganz besonders die Weibchen; die spiegeln sich nun einmal gerne.


Ach, was rede ich.
Macht nur weiter.


Wuff.

Der selbstinduzierte Suizid - Nicht mal in der Familie gibt's Frieden

Es gibt da nämlich noch so einen zweiten Trugschluß, daß ja Gewalt dadurch entstehe, weil die Menschen unterschiedlich seien, oder sich auch nur als unterschiedlich begreifen - man weiß nicht genau, was eigentlich; denn einerseits soll ja die Unterschiedlichkeit, die Diversität, gefeiert und begriffen werden, andererseits soll gerade die tatsächliche Unterschiedlichkeit, die tatsächliche Diversität durch das Vermischen aller Menschen beseitigt werden, weil die Menschen damit nicht umgehen können - Wuff.

Dann nimmt man ihnen die echte Unterschiedlichkeit eben weg, und ersetzt sie durch eine neue, eingebildete Spielzeug - Diversität, in der die einzelnen Menschen sich täglich neue Identitäten ausdenken müssen, um sich als Individuum zu begreifen - inklusive Tätowierungen, Gesichtsoperationen, Geschlechtsumwandlungen und anderem Körperschmuck - Schnickschnack.

Die Spielzeug-Illusion besteht dann darin, daß durch intensive Völkervermischung der Friede auf Erden ausbricht - und zwar für immer. Doch bereits an dem Ort, den sie "Südamerika" nennen, kann man sehen, daß es gar nichts nützt, wenn Menschen sich untereinander vermischen; sie gehen sich trotzdem an die Gurgel. Neid, Missgunst, Eifersucht, Hass und Verachtung verschwinden dadurch ja nicht - ganz im Gegenteil. Wer das durch solche Maßnahmen zwangsweise durchzusetzen versucht, gehört meistens zu den am meisten davon durchsetzten.

Sonst würden sie den Anderen ja ihren Besonderheit nicht neiden und missgönnen und sie ob ihrer Andersartigkeit ja nicht hassen und verachten. Wuff.

Der Traum, daß, wenn alle Menschen gleich sind, wenn alle Menschen Brüder und Schwestern werden und eine einzige große Familie bilden, daß dann Frieden ausbricht und Wohlstand gleichmäßig verteilt wird, ist Quatsch; daß weiß jeder, der eine große Familie hat. Wuff. Im Gegenteil, Nachbarn leben oft friedlicher als Verwandte.

Oder auch:


"Daß alle Menschen Brüder werden sollen, ist ein Traum von Einzelkindern"
(Johannes Gross)


Alle Menschen werden Brüder - und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein. So beschreibt es ihre Bibel. Das Aussehen das Anderen wird dabei nie erwähnt: nur was er trug und welche Position er innehatte. Gründe gab es viele, aber das Aussehen gehörte anscheinend nicht dazu. War wohl unwichtig beim Abmurksen... Wuff.

Zwar haben Menschen in homogenen Gesellschaften ein viel größeres Vertrauen ineinander als in heterogenen, weil sich ihre Ziele ähnlicher sind, im Guten wie im Schlechten; aber kein Mensch kann mehr als Hundert andere Menschen kennen. Alle Anderen bleiben nun mal "Die Anderen".


Es müssen noch nicht einmal Fremde sein... Und selbst wenn man es selber nicht so sieht:

Die Anderen sehen es so.


Aber versuchen kann man's mal ja. Immer wieder.

Wuff.



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Verkauft sich wie blöde


Wer hat's vorhergesagt?

Na?






Deka-dent - die neue Zahnpasta!




Sich selbst als Lösung anbieten



Andere beschuldigen                               Ein Problem erzeugen







Montag, 3. August 2015

Der Dromolo­gische Stillstand (DS) I




http://www.webviralistas.info/2015/09/15-situaciones-demasiado-vergonzosas.html

Erster Versuch


(Hier ist der Zweite)


Was geht, Schwester, was geht?

Man erntet, was immer man sät!


Aircon - Dromologie: Die Verwendung von Klimaanlagen heizt durch deren Energieverbrauch die Umgebungsluft immer weiter auf, so daß schließlich immer mehr Klimaanlagen vonnöten sind...


Der letzte Sinn der Norm scheint die eigene Abschaffung durch ihre Ausweitung zu sein. Je mehr Normen es gibt, desto weniger gibt es eine Norm. Ist das nicht toll? Da wird ein Phänomen unseres Alltags zur Allegorie auf den ganzen Schlamassel, der uns umgibt. Je mehr Menschen es gut geht auf dem Planeten, desto weniger gut geht es dem Menschen. Je mehr Politiker es gibt, desto weniger Politik wird gemacht. Je mehr Automobile es gibt, desto weniger mobil sind wir, und so weiter! Je mehr es von ein und demselben gibt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass genau die Eigenschaft, zu dem es erdacht wurde, auch die ist, die zu seinem Tode führt. Der Verkehr bricht nicht zusammen, weil Autos und LKW nichts taugen, sondern weil sie immer besser werden. Der Tod der Mobilität ist nicht die S-Klasse, sondern der kleine Öko-Flitzer. Das soziale System zerbricht nicht an seinen Widersprüchen, sondern daran, dass es für immer mehr Menschen gut funktioniert.

 - Dietmar Wischmeyer in Zitty 03 / 2002



Staus lassen sich nur von Außen auflösen.


Dromologie: Je schneller und räumlich weitreichender die Kommunikation wird, je schneller Daten verarbeitet werden können, desto länger dauern Entscheidungen und Verwaltungsabläufe.



Ein kurzer Definitionsversuch


Dromologie


http://de.wikipedia.org/wiki/Dromologie


Als Dromologie (zu altgr. dromos (Rennbahn) und logos (Wissenschaft), " Logik des Laufs") bezeichnet man eine 1977 von Paul Virilio in Geschwindigkeit und Politik begründete transhistorische und transpolitische Forschungs- und Sichtweise zur Untersuchung gesellschaftlicher Verhältnisse unter spezieller Berücksichtigung von deren Verhältnis zur Geschwindigkeit. Als Hilfswissenschaften werden Technikgeschichte, Mediengeschichte, Militärwissenschaft, Urbanistik, Physik und Metaphysik genutzt.

Virilio sieht Geschwindigkeit als verborgene Seite von Reichtum und Macht und damit als entscheidenden Faktor, der die Gesellschaft bestimmt. Geschichtliche Epochen und politische Ereignisse werden unter diesem Blickwinkel zu Geschwindigkeitsverhältnissen. Seines Erachtens vernichtet die Geschwindigkeit den Raum und verdichtet die Zeit. Dies sei das verhängnisvollste Phänomen des 20.Jahrhunderts.

Der so genannte Dromologische Stillstand kann als Effekt der Selbstblockade verstanden werden. Drei Beispiele dafür sind:
  • Je mehr die Menschen sich unterschieden wollen, um so mehr sind sie sich gleich. Je mehr Meinungsfreiheit herrscht, um so größer wird der Gruppenzwang.
  • Die Menschen werden immer mobiler. Fast jeder Deutsche hat ein Auto, manche Familien sogar zwei oder drei: Man steht im Stau und findet keinen Parkplatz. Das Problem ist im Rest der Welt noch größer.
  • Jeder hat immer mehr Telekommunikationsanschlüsse - ist aber dadurch auch nicht besser erreichbar.


Das war vielleicht einmal so.

Inzwischen muß jede jederzeit erreichbar sein - und das ist genau so gemeint. Auf Jeden muß zu jeder Zeit Zugriff möglich sein. Die häufigste Frage am mobilen Telefon dürfte, den Antworten nach, diese sein: "Wo bist du gerade?" und die logische Antwort: "Am Telefon. Mehr mußt Du nicht wissen!" erfolgt nicht; doch wozu auch. Künftig wird wohl der Standort des angerufenen Delinquenten automatisch angezeigt. Und ggf. auch der des Anrufenden.

Das Kommunikationsgerät wird zur elektronischen Fußfessel auf Gegenseitigkeit - 1984.Und das wenige Jahre nach seiner Einführung und über Kontinente hinweg.


Und nun erweitern wir das:
Der dromologische Stillstand in der

Kommunikation

Alle nennen ständig ihren Namen - wenn es denn der ihre ist.

Das Resultat ist, daß niemand niemanden mehr kennt, und Namen unwichtig werden - man erreicht diesen Menschen sowieso nie wieder, auch wenn man gleich zurückruft. Sie werden Austauschbar. Und daher ist es auch egal, ob ein Name echt oder ein Pseudonym ist. Nennen Sie mich Gott! Oder R2-D2.

Im steten Fluß der Information geht das Wesentliche unter - man will und muß immer mehr über alles Mögliche wissen, aber die entscheidende Information wird einem verweigert. Wo versteckt der weise Mann eine Blatt? Im Wald!- Pater Braun;

Kühlschranktechnik

Wie das so ist: Je höher die Energieklasse, desto dicker die Isolierung, desto kleiner also der Innenraumbei gleichen Außenabmessungen - und das in der dritten Potenz; so daß man, für den gleichen Inhalt, einen größeren Kühlschrank und damit eine größere Küche braucht, und somit im Endergebnis für die Kühlung des gleichen Kühlinhalts mehr oder weniger die gleiche Menge an Strom verbraucht - aber nun eine größere Wohnung beheizen und bezahlen muß.

Genausowenig spart man, wenn man ein vollisoliertes Öko- Haus in die Pampa baut und dann jeden Tag 10 Kilometer zur Arbeit fährt. Kein CO2, keine Energie, kein gar nichts. In Gegenteil! Wuff.

Computer mit Internet

Das Internet an sich (die Serverstruktur) verbraucht den Strom einer Großstadt.

Das ist aber nur ein Bruchteil der tatsächlichen Stromkosten: Die Anschlußgeräte (nichts geht heute mehr ohne Anschluß an das Internet!) in den Wohnungen und Betrieben verbrauchen inzwischen so viel wie die Kühlanlagen. Was man also sonstwo einspart, wird dort wieder verbrutzelt - und das mit steigender Tendenz. Also verringert sich die Stromrechnung nicht - man braucht aber auch hier mehr umbauten Raum, um die Geräte unterzubringen.

Ersparnis is nich.

Fotographie

Je mehr Fotografen ein einzelnes Ereignis abfotografieren, um so mehr gleichen sich danach die Bilder. Eins hätte gereicht...

Bildung

Nachdem sie zum Universal- Allheilmittel erklärt wurde, wurde die Bildung so verwässert, daß jeder sie bekommen kann, sie aber niemandem mehr hilft.

Man wertet Fächer akademisch auf und ruiniert sie damit  - nicht die Industrie sucht hoch ausgebildete Fachkräfte, sondern hoch ausgebildete Fachkräfte suchen dringend eine Arbeitsplatz, um ihre Schulden zurückzuzahlen.

Die Gebildeten stellen den Großteil der Arbeitslosen, die Universitäten schotten sich ab, der wohlfeile Verkauf der (eigenen) Bildung ist DAS Geschäft und Kleinkindern wird nun ein Trolley angedient, damit sie ihre überschweren Ranzen zur Schule zerren können - womit das letzte bißchen Sport (und der Unterschied zu den Erwachsenen) auch noch wegfällt.

Und das jetzt, wo ganze Bibliotheken auf einen Fingernagel passen.

Und was hilft's? Fähigkeiten sind gefragt, nicht Ausbildungen. Nein; Kompetenzen sind nicht gemeint. Das ist ein Fremd- Wort.

Bürokratie

Mit immer mehr Aufwand immer weniger erreichen: Ein sicheres Zeichen für "Motor kaputt".

Noch das Kaiserreich meines Herrchens hatte nicht mehr als eine halbe Million Beamte, und seine englischen Vettern verwalteten das indische Großreich mit auch nicht mehr als 2000 Leuten, von der Armee einmal abgesehen.

Des Weiteren erzeugt die Aufteilung des Lebens in immer kleinere Einheiten Dis- Synergie oder auch Dis- Solvenz, Auflösung, Fragmentierung - das Gefühl von Fülle, wo doch eigentlich nur mehr Abstand zwischen den einzelnen Teilen herrscht: Erkennbar am erhöhten Ressourcen- Zeit- und Transport- Aufwand für die selbe Sache.


Freiheit oder Zwang?


Jede Freiheit wird über Kurz oder Lang zum Zwang. Erst darf man etwas tun, und wenn man sich dran gewöhnt hat, dann muß man es.

Die Menschen beschweren sich andauern, alles sei so oberflächlich; dabei ist die Oberfläche äußerst wichtig (wer das bezweifelt, kann ja mal mit einem Nagel einen schönen, langen Kratzer in seinen Autolack ziehen).

Was keine Oberfläche hat, existiert nicht.

So wie die geforderte neue berufliche Mobilität, genannt Globalisierung, zur erweiterten gesellschaftlichen Immobilität, genannt Arbeitslosigkeit, geführt hat, so führt die verordnete Verfügung über die Zeit zum totalen Verlust des Zeitgefühls.

Nur wer eigentlich keine Ziele mehr hat, setzt sich welche. Und je mehr Ziele sich die Menschen setzen, desto mehr endet ihr Leben im Nichts. Und wer im Tunnelblick auf Abbildungen immer nur Details und Ausschnitte der Wirklichkeit betrachtet, verliert sowieso den Überblick.

Zu viel und zu langes Wachstum fördert den Niedergang. Wer Lichter anzündet, sieht keine Sterne mehr und macht sich selbst zum Maß aller Dinge.

Reichstagskuppel

Kein Mensch kann arbeiten, wenn ihm jemand auf dem Kopf herumtrampelt- und die tun es deshalb auch nicht. Die Kuppel war die Vorsichtsmaßnahme eines Vertreters der alten Familienrivalen, die ihnen immer noch nicht über den Weg trauen und deshalb bei Allem über die Schulter sehen wollen. Nun, dann wird eben da so getan als ob und das wahre Tun in andere Räume verlegt.

Ressourcenkauf

Preisschwankungen an den Tankstellen sind so extrem wie nie zuvor- weil sich die schnellen Anzeigen in Lichtgeschwindigkeit auf Knopfdruck ändern lassen. Es lassen sich an ein und derselben Station innerhalb weniger Minuten Differenzen von mehr als 10% beobachten. Und das umgehend, nachdem, explizit um die schwankenden Benzinpreise durch marktgerechtes Verhalten der Kunden zu stabilisieren, die Tankstellenbesitzer gesetzlich verpflichtet wurden, ihre Benzinpreise an eine Zentrale zu melden, wo die Kunden sie zum Preisvergleich abrufen können.

Was ihnen natürlich nicht im geringsten hilft, da
  1. sie nicht da sind, wo die Preise sinken
  2. die Preise dort steigen, wo sie hinfahren, und
  3. die Benzinverkäufer damit aus jeder Verpflichtung zur Preisstabilität entlassen wurden.

Was die Menschen übersehen: ein reiner Markt führt zu keinem Kaufabschluß, da der Verkäufer einer Ware den Preis bei körperlicher Annäherung des Kunden and den Tresen (hier: die Zapfsäule) immer weiter erhöht, bis der Kunde sich abwendet, worauf der Preis sinkt, bewegt sich der Kunde nun wieder auf den Verkäufer zu, erhöht der wieder, usw.

Das läßt sich mit einem elektronischen Abstandsmesser automatisieren, und genau das ist hier passiert! Früher ging das nicht - da mußte jedesmal einer auf eine hohe Leiter klettern und in schwindelnder Höhe mühsam riesige Blechtafeln mit Ziffer aus- und einhängen. Und so etwas macht man nur einmal täglich.

Erst wenn die automatische Preisfindung durch den freien Markt aufgehoben wird durch eine Verpflichtung des Verkäufers, den geforderten Preis verbindlich in Raum und Zeit festzulegen, kann überhaupt ein Kauf zustande kommen, weil ansonsten der Preis immer unendlich hoch ist.

Der dromolo­gische Stillstand ist u. a. auch eine Erklärung dafür, warum etwas nicht klappt, obwohl man es immer mehr versucht.

Gib Acht, wonach es dir verlangt -

Es könnte dir gewähret werden.


Das Merkwürdige ist beispielsweise, daß die Menschen immer nur schönes Wetter haben wollen, insbesondere Sonne und Trockenheit - wo sie doch den Regen viel nötiger hätten. Der Wetterbericht in ihren Medien spricht immer mit theologischem Bedauern über den Regen, und erweckt messianische Hoffnung auf sonniges Wetter - wenn diese Prüfung vorbei ist, dann, ja dann scheint wieder die Sonne, und der ekelhafte Regen wird sich verziehen, und das Paradies bricht erneut aus.

Mitnichten! Die Ernte vertrocknet am Halm, und das Grundwasser wird knapp, die Häuser sacken ab. Die Flüsse trocknen aus, Fische gehen ein, jede Schiffahrt kommt zum erliegen. Alles wird teurer.

Dabei sollen doch alle Menschen immer so viel trinken, wie sie nur können! Das raten ihnen die Wasserverkäufer. Für die Natur gilt das anscheinend nicht. Und dann kommt der Regen laut Werbeprospekt Alles auf einem Mal, weil man nur so 360 trockene Sonnentage im Jahr haben kann, wenn man nicht in der Wüste leben will. Und nimmt alles mit sich fort.

Denn Regen läßt sich nicht verkaufen! Wenn die Menschen sich da alleine oder zu zweit am warmen Ofen unter einer Decke verkriechen, tut ihnen das vielleicht beiden gut, aber sie geben kein Geld aus. Noch vor zwanzig, dreißig, vierzig Jahren schrieben sie Liebeslieder, in denen das Zusammenkommen wegen Regen das Thema war. Aber daran läßt sich so gut wie nichts verdienen, außer am Verkauf der Lieder selbst.

Sonnenschein dagegen läßt sich in Form von Urlaubsreisen oder Lust darauf sehr viel besser und viel teurer vermarkten - also wird er propagiert.

Und natürlich sollen die Menschen auch ständig essen! Das raten ihnen die Essenverkäufer. Beides, ständiges Essen und ständiges trinken ist nachweislich unsinnig, falsch, und schädlich; und so kennen die Menschen hierzulande weder Hunger und Durst - wörtlich. sie wissen gar nicht mehr, was das ist - und haben Angst davor. Oder entwickeln Trink- und Eßstörungen. Und machen Diäten. Da geht es dann plötzlich! Aber 90% des menschlichen Fettgewebes bestehen nun mal, wie ein Kamelhöcker, aus Wasser.

Und was sollen sie laut Werbung essen? Mit schlechtem Gewissen? Kindernahrung!

Die Kombination "süß & fettig" kommt nämlich eigentlich in der Natur nicht vor - es ist immer entweder / oder. Warum sind sie dann da so scharf drauf, die Menschen, nach 50 Million Jahren Entzug? Am Besten im Verhältnis von etwa 50/50? Warum haben sie da keine Bremse, auch Ratten nicht? Und warum macht diese Kombination sie so dick? Weil es sie nämlich doch gibt, die überall erhältliche und als besonders gefährlich geltende, süchtig machende Kombination aus Salz, Zucker und Fett: in jeglicher Muttermilch. Und das Verhältnis ist ähnlich. Das gilt für alle Säugetiere. Wer also sich Eiskrem, Schokocreme, Doughnuts reinpfeift... hängt wieder an der Mutterbrust. Man sollte sich das klarmachen. Glasklar.

Und: Diese Kombination soll von Natur aus dick machen. Da darf deshalb auch keine Bremse eingebaut sein! Davon muß immer das Maximum reingehen, denn wer weiß, wann es das nächste Mal wieder was zu Essen und zu Trinken gibt!

Das Leben muß so gesehen eine einzige Party sein, da läßt sich dran verdienen. Egal wo; aber ständig und immer. Auch wenn das die Menschen nicht aus ihrer Einsamkeit holt. Nein: Gerade dann läßt sich der nächste Urlaub, die nächste Party, das nächste Event verkaufen.

Und es hilft wieder nichts.


Statt auf viele Nachkommen hoffen die Menschen auf weite Reisen zu günstigen Preisen, statt auf die Zukunft setzen sie auf die Gegenwart. Die ist jedoch mit ihrem Tod vorbei. Arbeit, Einkommen und Konsum verschwinden mit ihnen im Grab.

Konsum und Kinderlosigkeit ist das Rezept zum Genosuizid.


Wuff.


Und so werden sie ersatzhalber selbst wieder und dauerhaft zu Kleinkindern, die nur eine kennen: Konsum!

Endlos plärrende und blinkende Werbebotschaften mit allen Eigenschaften einer Kinderrassel -bunt, laut, bewegt sich- lassen die erwachsenen Menschen wieder zu Kleinstkindern werden; zu willenlosen Empfängern von Botschaften, die ihnen Aufregung und Befriedigung zugleich versprechen, und damit zu kunterbunten Narren.

Auch wer, wie eine Zeitlang geschehen, nagelneue Kleidung als gebraucht aussehend kauft, weil er oder sie gar nicht mehr die Geduld hat, sie so lange zu tragen, bis sie tatsächlich gebraucht ist, muß eben eine Benutzung vortäuschen - wie Kinder, die zu Weihnachten Geschenke aufreißen und sofort danach wegwerfen, so daß sie im Verpackungsmüll verlorengehen. Denn ihren Zweck -das geschenkt werden- haben sie ja nun mal bereits erfüllt.

Der Inhalt des Geschenks ist schon deshalb wertlos, weil er schon im Moment des Kaufes bereits veraltet ist. Die Menschen bringen den Dingen, was sie machen, keinen Respekt und kein Gespür mehr entgegen. Sie machen sie ja auch nicht mehr. Wuff.

Und leider, leider gilt das alles auch für das, was sie "Nachrichten" oder "Informationen" nennen. Überall der gleiche Müll in manchmal unterschiedlicher, aber immer gleich bunter und zappeliger Verpackung, die wichtiger als der Inhalt daherkommt und es inzwischen tatsächlich auch ist.

Tragischerweise.

Wuff.

Der Inhalt trägt inzwischen die Verpackung, und nicht mehr umgekehrt. Wer das nicht glaubt, der öffne eine beliebige kommerzielle Webseite.

Mülltrennung



BRENNEN nicht TRENNEN!


Die Menschen sind merkwürdig.

Einst sammelten sie ihren Müll, und, was sie nicht offen verbrennen konnten, warfen sie unsortiert in eine Grube.

Und als diese voll waren und ins Grundwasser suppten, erfanden sie die geschlossene Müllverbrennung, wodurch sie erstens einen Teil der Energie zurückgewannen, und zweitens das Volumen drastisch reduzierten.

Aus der sterilen (!) Schlacke holten sie dann noch die Rohstoffe. Und als sie gerade die Filter so weit entwickelt hatten, daß sie die Luft sauberer aus dem Schornstein entließen als sie hereingekommen war, warfen sie alles wieder über den Haufen, wegen dem CO2 und so. Nun wurde der Müll getrennt gesammelt, wegen der Wertstoffe und so, und die Menschen vermieden es, neue Müllverbrennungsanlagen zu bauen.


Das Resultat:

Der Brennstoff, das Plastik, das Holz und das Papier, fehlte den bereits gebauten, und mußte mit Erdöl ersetzt werden: mehr CO2! (Wo das Altpapier bleibt, ist sowieso ein Rätsel; wird es doch wieder hineingekippt?) Der Biomüll verbreitet derweil Schimmel und Krankheiten - und ist so teuer wie der ganze Rest zusammengenommen.

Das Plastik der Lebensmittelverpackungen aus den Müllsäcken wird derweil von Vögeln und wilden Tieren fein in der Gegend verteilt und mit dem Rasenmäher noch feiner gemahlen. Ein anderer Teil landet als Mülltüte im Kompost und wird dort, ebenso fein gemahlen, über die Felder verteilt. So gelangt es in alle Nahrungsketten. Nach und auch zerfällt es zwar auch, aber unkontrolliert. Der Rest findet seine Weg in die Ozeane.

Der Müll im Pazifik ist nämlich der hier vorsortierte Müll! Der wird als "Wertstoff" billig nach Asien verkauft, dort wird das noch brauchbare aussortiert, der Rest in den Fluß gekippt und damit ins Meer. Wenn Wind und Wetter das nicht sowieso direkt von der Deponie, äh dem 'Wertstoff-Lager' besorgen.

Aber so fehlt es in der offiziellen CO2 - Bilanz! Juchuuu!



Wuff.

Nun könnten die Menschen das auch mit neuen Sachen machen -das Wegwerfen- und sie täten unter Umständen damit ein gutes Werk; weil sie sich aber ihrer Überdrüssigkeit schämen, müssen beispielsweise weggeworfene, nagelneue Kleider wenigsten gebraucht aussehen.


Na, immerhin hat noch keiner versucht, bereits vorgerostete Kraftfahrzeuge zu verkaufen - aber sie bekleben sie mit albernen Bildchen. Flicken und Flecken eben. Damit sie sich nicht so ähnlich sehen. Oh. Ich sehe gerade, sie tun es doch.


Die Menschen werden ersticken. An irgend etwas. An ihren Abfällen. An Geld, Wärme, Information, Mobilität.









Freitag, 3. Juli 2015

Staat, Kultur und Technik



Sterbende Gesellschaften





E Z B - Europäische Zentral-Bank - Cash for the World



CHAANK Industries - Hard Technology for a Hard World




"Die sterbenden Gesellschaften häufen Gesetze an wie die Sterbenden Heilmittel"




Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden
(HS)









https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/Anruf-des-Fluechtigen-in-JVA-wirft-Fragen-auf,lingen270.html?ALT




Je nun,

Dieser Staat hat gewonnen...

und nun schützt er sich selbst, nachdem seine Aufgabe, das Grundgesetz zu schützen, obsolet geworden ist - eine Verfassung gibt es ja noch nicht.


Aber damit ist er selbst es ja eigentlich auch....obsolet.

https://www.youtube.com/watch?v=QBvIWKvw4v8
L'etat, c'est moi!

"Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die
Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit."

Jean Baptiste Henri Lacordaire

Und:

"Der Preis der Freiheit ist nun mal die Wahrheit"

Denn für die Wahrheit kann man nichts kaufen, weil sie sich nicht verkaufen läßt. Oder eben nur eine einziges Mal; man kann sie ja nicht durch eine Andere ersetzten. Wuff.



Und Schönheit speist sich nun mal aus dem, was wir nicht haben.


Kein Mensch liest Verträge oder Gesetzesvorlagen mit 1700 Seiten, bevor er sie unterschreibt - aber irgend jemand schreibt sie, um in dem Wortschwall etwas zu verstecken, von dem nur er weiß, wo es steht und wozu es wichtig werden kann - wie weiland Pater Braun, der fragte, wo wohl eine weiser Mann ein Blatt verstecken würde - im Wald.

Und einen Leichnam? Auf einem Schlachtfeld.


Man versteckt eine Nadel nicht im Heuhaufen - da fällt sie auf - sondern in einem Faß mit Nadeln. Die Nadel im Heuhaufen ist nämlich leicht zu finden. Man muß ihn nur anzünden... Wuff.


Und Datenschutz ist inzwischen nicht mehr so sehr der Schutz der Menschen Daten vor dem Zugriff Fremder - das ist schon lange passé -, sondern ihr Schutz vor den Daten fremder Menschen. - I don't wish to know that!


Denn nicht das Private ist politisch, sondern das Private wird politisch gemacht - und umgekehrt:


Periodisch fallen die Menschen anscheinend entweder unter die Obhut (und die Fuchtel) der idealen Gesamtfamilie, dem Staat - oder eben einer privaten Familie. Eine weitere Wahl haben sie offensichtlich nicht, wollen sie in Gemeinschaft leben...




http://www.grandin.com/Es ist doch sehr auffällig, daß die neumodische Einrichtung eines "Diskretionsabstandes" im alten, konkret öffentlichen Bereich - der seit dem die Privatsphäre des einen Bürgers vor dem anderen schützen soll - ganz kurz vor der Ankunft der Preisgabe- Sammel- und Auswertungswut sehr konkreter Daten über jeden Einzelnen im neuen, virtuellen öffentlichen Bereich des so genannten Internetz stattfand!

Bis dahin hatte es die Menschen nie gestört, wenn sie beim Ausfüllen ihrer Überweisungen oder dem Kauf ihrer Fahrkarten mit Bekanntgabe des Reiseziels und aller Familiendetails von Anderen beobachtet wurden - im Gegenteil! Es war Teil ihres gemeinschaftlichen Seins.

Damit ist es seit dem vorbei. Wegen derer, die sich nicht benehmen wollen oder können, weil sie das Benehmen nicht kennen oder dieses ignorieren.

Und niemand, wirklich niemand hat diese "Diskretionsbereiche" gefordert! Sie waren einfach auf einmal da. Ohne Diskussion. Und die Menschen brauchten eine ganze Weile, um sich an sie zu gewöhnen.

Vom Prinzip her ähneln sie den Leitsystemen, mit denen Schlachtvieh möglichst stressfrei, und ohne es wirklich zu merken zur Schlachtbank geführt werden.

Und dann begannen sie, freiwillig Dinge über sich im Internetz zu verbreiten - Dinge, die sie in der Schlange vor dem Bankschalter niemals preisgegeben hätten. Diskretion!



https://proway.com.au/solutions/sheep-handling/sheepyard-design-features/
Technische Leitsysteme


Diese neuen Maschinen heißen ja nicht umsonst "Soziale Medien". Sie dienen dazu, nun medial, das heißt vermittelt und kontrolliert, das bis dahin unkontrollierte Mitteilungsbedürfnis der, durch die ubiquitären "Diskretionsbereiche" zu verzweifelten, vereinzelten, einsamen Monaden gewordenen Menschen zu stillen, und dabei alles zu registrieren, was dabei so passiert. "Sozialmaschinen" wäre noch passender. Wuff.



http://pixers.de/sticker/absperrband-462267Und, das ganz und gar nicht nebenbei, war die "Indiskretion" des Drängelns, Überhörens und über die Schulter- Blickens (die genau so nebenbei direkte soziale Interaktion ermöglichte) auf einzelne, zufällige Nachbarn in der Schalterschlange beschränkt, so ist nun diese kontrollierbare, überschaubare Zahl der zufälligen Einblicke in das Privatleben Einzelner einerseits global ausgeweitet, andererseits immer denselben zentralen Beobachtern ausgeliefert worden; und die genau diese Kontrolle aufrecht erhalten, in dem sie unter entsprechender Gesetzeslegung die Anteilnahme am Leben Anderer durch meterweite Abstände, Flüstern, Abschirmung verhindern. Kommen Sie mal mit.


Sie da! Rühren Sie den Anderen nicht an! Das ist neuerdings eine verbotene Belästigung, und einzig uns vorbehalten, die wir Diskretion von Allen fordern.



Weit davon entfernt, modern zu sein, ist dieses Höflingsverhalten ein weiteres Zeichen der fortschreitenden Refeudalisierung des öffentlichen und privaten Lebens.

Und es ist auch kein Wunder, daß diese Refeudalisierung, der direkten, gegenseitigen zwischenmenschlichen Kontrolle entzogen, und verstärkt durch ihre Verbündete, die politisch korrekte Sprachregelung, einhergeht mit ihren alten Bekannten, der Korruption, der Indiskretion, des Skandals, der Durchstecherei, der Bloßstellerei, der Vorteilsnahme, der Ungerechtigkeit, der Beschuldigung, des Zerfalls der Gesellschaft ganz allgemein.


So, das mußte mal gesagt werden. Wuff.


Hilft da nun Kunst?



So wie im letzten Jahrhundert? In Bournemouth?
Dort feierten vier Filme Weltpremiere.
Der erste Teil heißt: "Das Gras wachsen sehen".
Der 40- Minuten- Streifen ist eine Low- budget- Produktion und zeigt Gras - sonst nichts.

Die drei anderen Teile -

"Warten, bis das Wasser kocht", "Der Farbe beim trocknen zusehen" und "Warten auf Weihnachten"

- ergänzten die interessante Kollektion. Der letzte Teil enthält einen Schwenk über ein Regal mit Weihnachtskarten sowie das Ticken einer Uhr von halb zwölf bis Mitternacht, doch am realistischsten und spannendsten war laut Veranstalter die trocknende Farbe: "Man kann tatsächlich sehen, wie sie langsam trocknet", sagte er.

Kunst? Das ist in vielen Fällen nur jämmerliches Kunsthandwerk, über das im Nachhinein irgendein erfundenes Konzept gestülpt wird, um es zur Kunst erklären zu können!

So ein Zitat, sinngemäß, weiter unten hier auf dieser Seite!


Wuff!


Was aber machen die Menschen? Sie zensieren ihre alten Bücher - rückwirkend! Sie übergeben ihre Schriften nicht mehr den Flammen - nein, sie jagen sie erneut durch die Druckerpresse. Sie verfälschen sie. Sie sind noch da, die Erinnerungen - aber nun sind daraus falsche und künstlich implantierte Pseudoerinnerungen geworden.

Vieles geht da für immer und ewig verloren; wie so oft.

Nun- sie lernen es einfach nicht...


Obwohl einer der ihren doch beschrieben hat, was dann passiert - ein Gedächtnisloch entsteht. Die Menschen verlieren ihre Geschichte in einer Art absichtlichen kollektivem Alzheimer - genau das wurde bereits damals, 1948, beschrieben:


"Das Ministerium für Wahrheit (Miniwahr) befasst sich mit der Vergangenheit beziehungsweise mit deren ständiger Manipulation. Sämtliche Bücher, Filme, Schriften, Zeitungen, Tonaufnahmen etc. aus vergangener Zeit werden hier ständig revidiert und an die aktuelle Linie der Partei angepasst, sodass laut allen Aufzeichnungen, die existieren, die Partei immer recht hat und immer recht gehabt hat."


Und wenn dann keiner mehr weiß, was war, weiß keiner mehr, was ist. Denn wer aus der Vergangenheit nicht lernen kann, ist dazu gezwungen, auf ewig in der Gegenwart zu leben - das bedeutet diese ominöse Spruch, man sei gezwungen, sie zu wiederholen. Wer keine reale Alternative zur Gegenwart kennt, kann sich auch keine andere Zukunft vorstellen als die gleiche ewige Gegenwart. In Dauerschleife.

Wuff,

Kulturelle Selbstzerstörung, mal wieder... Gleichgeschaltet ist alles in einer Diktatur; Freiheit entsteht durch Zulassen der Unterschiede. Diskriminierung bedeutet Respekt.


Nun gut, es mag sein, daß den Menschen ein Zuviel an Information die Hirne verstopft. Der Teller ist voll. Wuff. Das mag sein. Auch wenn sie dauernd behaupten, sie würden nur eine Bruchteil ihres Gehirnes nutzen - schon das ist ihnen zu viel. Wuff, wuff, wuff, wuff... Das freut eine niederes Säugetier. Nur die primitivsten überleben...


Aber wenn man schon Informationen vernichtet, dann doch bitte die richtigen - und nicht, wie im Falle der BBC, uralte, unwiederbringliche Tonbandaufzeichnungen im Zuge einer lächerlichen Sparmaßnahme mit aktuellen Nichtigkeiten überschreiben lassen, für die sich heute niemand mehr interessiert! Und das, kurz bevor die Einführung der digitalen Massenspeicher eine derartige Maßnahme völlig überflüssig machte! Wuff!

Aber da sieht man es mal wieder:

"Aktualität ist der Gipfel des Unbedeutenden" (Gómez Dávila)

Aber da hatte man sich wohl vergessen zu erkundigen. Schrott ist nämlich das, was man viel zu lange aufhebt, bis man es wegwirft, meistens unmittelbar bevor man es verwenden könnte. Wuff.


Und wenn Geschichte die Lüge sein sollte, auf die sich alle geeinigt haben: Wer die eigene Geschichte und Literatur - oder die der Anderen - nachträglich verfälscht oder bereinigt, löscht sie aus.


Es ist die neue altbekannte Krankheit



Librophobie, die: Furcht und Panik vor dem gedrucktem Wort.

https://de.wikipedia.org/wiki/HexenhammerAusdruck: Aberglauben, das W. sei, wenn gedruckt und zwischen Pappdeckeln eingeschlossen, allmächtig und ewig und könne Herrschaft über die lesende Person erlangen und diese zu Handlungen veranlassen (gewollt oder ungewollt), oder zwinge sie per se dazu (S. auch: Alienophobie; Eyn manung der cristenheit widder die durken; Wider Hans Worst (vormalem Hans Myst); Malleus Maleficarum; Das Kapital; Mein Kampf; Die Bibel (Mao)). Verbreitung: Weltweit; Nationaleigenschaft jedoch der Teutschen, seyt dem Gutenberg (d. Erste) mit seyner Erfindung des einen verheerenden Bürgerkrieg auslöste, der, mit wenigen Pausen, in D. über dreihundert Jahre lang wütete (1618-1945), teilweise getragen durch die im Ursprungsland des gedruckten W. weit verbreitete L.). Führt zu: Diskursophobie, Furcht vor Uneinigkeit; S. Nationalhymne der D.; Ausdruck eines despotischer Geistes, wird sich die L. auf Grund der Verdienste Guttenbergs (d. Letzten) vermutlich in der nächsten Generation verlieren; und ersetzt werden durch die -> Interarachnophobie.



Die Menschen verlieren an Information


- indem sie immer neue hinzufügen.
Z

Aber irgendwann wird die steigende Komplexität zu teuer, sie wirft weniger ab, als sie kostet - und damit ist das Ende der Gesellschaft besiegelt. Sie schmiert ab.

Egal, ob technisches Gerät, Menschenvertreter oder Tier - Am prächtigsten ausstaffiert sind deshalb immer die späteren Dinosaurier, die jeweils letzten Vertreter ihrer Art - auch wenn sie nicht wissen, daß ausgerechnet sie die letzten sind. Sie können nicht wissen, daß sie die letzten sind, und damit auch nicht, daß ihre Komplexität unter den gegebenen Umständen die höchstmögliche darstellt.

Die letzten Dampfloks, die in Betrieb gestellt wurden, stellten das Maximum dessen dar, was man aus der Technologie herausholen konnte - mehr war nicht drin. Sie waren perfekt - also nicht mehr entwicklungsfähig; das bedeutet dieses Wort nämlich. Der Umwelt "perfekt angepasst" zu sein bedeutet: Kurz vor dem Aussterben. Ein Fisch kann einem Beispiel nach das Wasser, in dem er sich befindet, nicht erkennen; und damit auch nicht, ob es mehr wird oder weniger - bis es für ihn zu spät ist.

Danach wurden nicht weniger, kleinere oder schlechtere Dampflokomotiven gebaut - sondern gar keine mehr.

Man hatte etwas besseres.


Technischer Dinosaurier



Alle Artefakte der Menschen können sie anscheinend jeweils nur in einem sehr eng begrenzten Zeitraum schaffen, davor - und danach! - nicht mehr: die Pyramiden, die Kathedralen, ihre klassische Musik.



https://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Rakete)Und die Perioden werden immer kürzer; nicht einmal die Saturn_V könnten sie heute noch einmal nachbauen, mit der sie vor wenigen Jahrzehnten auf ihren Mond flogen, obwohl sie die Pläne dazu noch hätten - es fehlt ihnen inzwischen das Wissen, diese umzusetzen.

Wie sagte einer der Ihren in diesem Zusammenhang? Aus diesem Grund sollte man seine Vorfahren respektieren, und sie gleichzeitig zu übertreffen suchen - und nicht sie verachten, ohne auch nur ihr Niveau zu erreichen.

Allerdings, so ergänzte ein Anderer, Respekt sei etwas, was man sich verdienen müsse.

Tja. Echter Respekt wird einem geboten - oder eben nicht. Man kann ihn nun mal nicht einfordern. Angst kann man durch Einschüchterung erzeugen; mehr aber nicht.

Niemand kennt von Vornherein den Punkt, an dem eine stete Aufwärtsbewegung in einen Absturz umkippt - sonst könnte man diesen vermeiden - und damit weiß auch niemand, ob der gerade erreichte Grad an Ausstattung und Komplexität der Endzustand ist, oder noch nicht.

Niemals weiß Sisyphos, wann ihm der Fels entgleiten wird. Er weiß nur, daß es kurz vor dem Gipfel sein wird - den er aber nicht sehen kann.




Der Endzustand definiert sich immer erst im Nachhinein!



Real
bewirkt die Überkomplexität den Endzustand; Da dieser aber aus dem Inneren heraus nicht gesehen werden kann, definiert im Bewußtsein der Nachkommen (so diese vorhanden) jedoch umgekehrt der Endzustand den Punkt der Überkomplexität.

Das "Gesetz des sinkenden Grenzertrags" gilt auch für Menschen: die ersten- vielmehr die zweiten oder dritten - irgendwo heimsen den Gewinn ein, für die nächsten wächst der einsatz und die Gewinne sinken, bis sie unter dem Einstandspreis liegen und in Schulden übergehen. Den Ersten der Tod, den Zweiten die Not, den Dritten das Brot - und den Vierten wieder die Not, den Fünften der Tod. Das ham se vergessen

"Gott ist vielleicht tot, aber der Teufel lebt" - so sagte mal einer von ihnen. Auch das ham se vergessen, die Menschen. Aber auch ihr Sisyphos liegt im Sterben... Bisher war es so, daß sich die Menschen gegen einen Widerstand mühen mußten - sie wußten, daß sie den Gipfel nie erreichen würden, aber auch, wo sie den Felsen zu suchen hatten, nachdem er ihnen wieder einmal zu Tal gepoltert war.




Inzwischen haben sie es mit vereinten Kräften tatsächlich geschafft, so einige Felsen über einige Gipfel zu rollen - wo sie ihnen entgleiten und in gänzlich, neue, unbekannte Täler hinabdonnern; und nun müssen sie ihren davonlaufenden Systemen hinterherrennen.

http://erdmanns-schattenseiten.blogspot.com/2009_06_01_archive.html


Es ist inzwischen sehr viel leichter, Daten zu schaffen, als sie wieder loszuwerden.



Pixelfoto ©


Da man auf den Fotos zum aktuellen Geschehen sowieso nichts mehr erkennen darf, könnte man theoretisch überall ein und das selbe Pixelfoto anwenden - oder wenige. Insbesondere, da ein Foto, auf dem man nichts erkennen kann, nach neuester Rechtsprechung auch gegen den Willen des nicht erkennbaren veröffentlicht werden dürfen.

Den Beweis, daß das Erzählte wirklich geschehen ist, liefert ein gepixeltes Foto nun wirklich nicht - ein ungepixeltes übrigens auch nicht.


Ein Bild lügt nun mal mehr als Tausend Worte


So, wie man in ihnen inzwischen standardisierten Kinofilmen einfach nur eine neue Tonspur zu unterlegen braucht, um aus einem alten Märchen eine neues zu machen, (und es schon oft so geschah), kann man beliebige Unterschriften unter immer das selbe Foto (oder eine Video- Sequenz) setzen - insbesondere, wenn das Bild nichts zeigen darf:



https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/fahndung388_v-contentklein.jpg http://www.daserste.de/unterhaltung/boulevard/brisant/videosextern/gepixeltes-foto-des-co-piloten-100~_v-varl_183fd6.jpghttps://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/fahndung388_v-contentklein.jpg


  • Millionenbetrüger zu drei Tagen Haft verurteilt
  • Konzernspitze der Futschi AG tagt
  • Unbekannter Papst besucht eine Kneipe
  • Anwalt R fordert Messie K (mit Assistent) zum Boxkampf heraus

Hier Bilder vom Gerichtsprozess!




Viele Worte, wenig worte


Die Warnschilder der Deutschen Bahn



Da ist nichts gepixelt, Wuff!

Und wenn man lange Weile hat, so beim drömmeligen Warten auf den nächsten Zug, fallt einem dazu schon was ein.

Ein wenig Unsinn gefällig?



http://www.bbbahn.eu/Warnschild_KN_7.7.10_2b.JPG
Freudentänze bei Einfahrt des Zuges


Oder:


https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?2,5145027,page=all
Parkplatz für fahruntüchtige Lokführer

Bitte Mitreisende Umarmen



Nicht nach den Vögeln schlagen


Alles das ist


Phantasie mit Schneegestöber.



Dazu lauscht man gerne einer Rede zur "Furchtbaren Pseudo-Kunst" auf Bahnhöfen:


DINKELBRETT STATT REISBRETT

Kultur, verschwinde aus den Bahnhöfen!
Kultur und Bahnhof, wie paßt das zusammen?
Na, das paßt natürlich überhaupt nicht zusammen.
Kultur und Bahnhof, das sind zwei verschiedene Schuhe, und zwar zwei linke.
...
Ich finde, Kultur hat auf dem Bahnhof nichts zu suchen,
und umgekehrt hat auch der Bahnhof in der Kultur nichts zu suchen,
um das mal klar zu machen.
Das ist so bescheuert, das läßt sich in Worten ja gar nicht beschreiben.
...
Die Kultur muß raus aus den Bahnhöfen, daß endlich wieder auf den Bahnhöfen die Atmosphäre herrscht,
die den Bahnhof ausmacht!
Wir wollen keine "Performances".
Wir wollen keine Möchtegern- Kultur.
Wir wollen dieses Kunsthandwerk nicht.
Wir wollen... - es ist ja meistens Kunsthandwerk.
Es geht ja oft gar nicht um Kunst.
Es wird einfach nur um das Kunsthandwerk ein Konzept drüber gestülpt, um es als Kunst besser verkaufen zu können,
Aber die meisten Leute, die glauben Kunst zu machen, sind einfach nur jämmerliche Kunsthandwerker.Und ich kann einfach nur dazu sagen: So -Schämt euch dafür.
...

Ich fühle mich als Gestalter einer Zukunft, die keinen Sinn macht.
Seit 2000 Jahren hängt Jesus nun am Kreuze - als Abschreckung.
Und jeden Ostern wird sein Tod gefeiert.




Hier jedoch ein Gegenbeispiel: Kunst statt Reklame auf einer neuen U-Bahn-Strecke.


Einst war Kunst auf Bahnhöfen jedoch völlig unnötig. Das Reisen war da Erlebnis genug; lange, meditative Zeiten des Nichtstuns, die Lyrik der Ansagen, eine Selbstfindung in der Betrachtung der Umgebung, das direkte und wechselhafte Erleben des Unterschiedes von Natur und Technik, von einem leichten Windeshauch der Stille zu

PadamPadam... PadamPadam... PadamPadam... PodomPodomPodomPodomPodom PadamPadam... PadamPadam... PadamPadam...


Als die Menschen jedoch einst ihre Eisenbahnschienen verschweißten und ihre Baustellen leise machten, entwickelten sie umgehend den Techno, um diese neue Lücke zu schließen... es fehlte den Menschen einfach der Lärm - und der Dreck.

So wie Mumpe - selbst besser noch als das verwandte Pampe und Plempe, war der Müllm - Verwandt mit Qualm, Müll und Lärm - die Verbindung und Steigerung von klebrigem Qualm und Staub von brennendem Müll +

peekerig - Alles was widerlich klebt -


Die Voraussetzung für die Baustellen - Begrüßung von zuvor (bei Lautstärken von 100%):

"Is'n das für'n MÜLMIER!? Is'n das für'n LÄRMIER!?
Is'n das für'n ekliges, peekeriges ZEUGHIER?!"


Vorbei, vorbei... tempi passati.


Doch genug der Albernheiten.

Genug davon.


Wuff.


Dagegen:


Schöne alte (und neue) Worte:


"Im Allgemeinen ist das, was sich uns als Zufall darstellt, eine Verknüpfung von uns unbekannten, oder ungenügend bekannten, Ursachen und ebensolchen Wirkungen."



Wie wahr.

Und:


"Wem nie durch Liebe Leid geschah, dem ward auch Lieb durch Lieb nie nah!"

"Gescheit gedacht und dumm gehandelt, so bin ich mit meinen Tagen durch das Leben gewandelt."



Nichts ist so haltbar wie das Provisiorium:


Danke. Sehr aufdringlich.

"Widersprüche gibt es nicht. Wenn Sie glauben, Sie stünden vor einem Widerspruch, dann überprüfen Sie Ihre Annahmen. Sie werden feststellen, dass eine davon falsch ist." - Ayn Rand


Mindestens eine. Wuff.

- Oder es ist kein Widerspruch.




Kunst und Künstlichkeit


Gleich zu Anfang nahm man das Beliebige des Rechners und ließ ihn endlos randomisierte Geschichten und kurze Gedichte schreiben, die teilweise sogar Preise gewannen.

Und man baute digitale Seelsorger, Priester und Psychotherapeuten; man schaltete sie online, ließ Bedürftige mal mit ihnen und - zufallsbedingt- mal mit echten Menschen sprechen. Dann ließ man sie nachher beurteilen.

Die digitalen schnitten besser ab, weil sie mehr Geduld mit den endlosen Problemen der Menschheit hatten.


Wuff, wuff, wuff, wuff... 'tschuldigung!



Hinzu kommt die Geplante Obsoleszenz:


Nicht nur werden technische Geräte des täglichen Bedarfs nicht mehr auf maximale, sondern auf minimale Lebensdauer hin konstruiert, um damit ganz ernsthaft die Wirtschaft der Menschen in Schwung zu halten; auch die Maschinensprachen, welche einige dieser Geräte inzwischen nuztbar machen, müssen ständig neueren Systemen mit höheren Ansprüchen weichen. Ältere Geräte und ihre Programme funktionieren dann nicht mehr.

Insbesondere gilt das für das World Wide Web im Internet, das einmal als robustes, überall und unter allen Umständen nutzbares Protokoll für Informationsaustausch und Sprache konzipiert war, nun aber als Wirtschaftsplattform herhalten muß - und das heißt immer: Reklame.

Hinzu kommt auch noch die Verlegung der Waren-Eingangslager auf die öffentliche Straße - und der Waren-Ausgangslager in die Privaträume der Kunden - das privatisiert nicht nur die Kosten der Vorratshaltung, sondern erhöht gleichzeitig dramatisch die Lagerkapazität. Das private wird öffentlich, das öffentliche privat.


Und vielleicht, nein wahrscheinlich gibt es nur deshalb soviel Zeitlupe und Superzeitlupe und Super-Duuuuper-Zeeeeiiit Luuupeee, und das augerechnet in "Aktion"-Filmen, weil digitale Bildschirme und Video-Übertragungen von Natur aus eigentlich keine Geschwindigkeit vertragen. Das Bild verwischt dann - die Rechen- und Reaktionszeit ist dazu viel zu lang. Alte, analoge Übertragungstechnik arbeitet dagegen eins zu eins in Lichtgeschwindigkeit, und damit quasi in Echtzeit.


Ist das wichtig? Ja! Denn nur wegen der technisch bedingten (und damit akzeptierten) Zeitverzögerung in der digitalen Bildübertragung können jetzt, aus Gründen der Zensur - und damit der sofortigen Verfälschung - Live-Übertragungen absichtlich verzögert ausgestrahlt werden.

Vorher ging das nicht - oder nur mit großem Aufwand.



Je genauer eine Information ist, desto beschränkter ist sie; je ungenauer, desto umfangreicher. Ein analoges Signal hat eine unendliche Menge an unscharfer Information, ein digitales dagegen eine begrenzte Menge an scharfer Information.

Z
Hinzu kommt, daß analoge Signale nicht wie digitale absolut, sondern relativ sind, d. h. aufeinander bezogen (nicht 'stark', sondern 'stärker als'; nicht 'schnell', sondern 'schneller als' das jeweilige Nebensignal). Das erzeugt eine Selbstanpassung an die Gegebenheiten in Echtzeit und ohne weiteren Rechenaufwand. Ändert sich ein Wert, ändern sich automatisch alle anderen mit. Aus diesen etwas herauszurechnen, wo nötig, ist erst der nächste Schritt.

Manchmal ist eben eine sofortige, ungefähr richtige Antwort mehr wert als eine 100%ig korrekte, die zu spät kommt.


Wuff.


Das Lügen Pressen


Von: Das Fencen Switchen

("Lügen wie gedruckt... ")


 http://www.pi-news.net/deutsche-linke-und-die-luegenpresse/
Lügenpresse damals


















https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/jury-hat-entscheiden-das-unwort-des-jahres-heisst-luegenpresse/11221964.html
Lügenpresse heute

Es ist übrigens die selbe Generation, die da protestiert, aber aus verschiedenen Teilen des Landes und mit 40sczh Johr Unterscheid. Wahrscheinlich ist das der Vorwurf: Die Frühaufsteher stehen jetzt auf der anderen Seite. Und langsam sickert das Wort "Luegenpresse" neben dem vom "Fake News" in andere Sprachen ein...


Wuff.




Lügen haben lange Nasen
Und wenn man die Hirnlosigkeiten sich ansieht, die nicht nur auf den Seiten um die Fundmeldungen über das Unwort des Jahres 2014 verstreut angeboten werden, dann ist Lügenpresse noch ein Ehrenbegriff... Eine Lüge erfordert immerhin etwas Aufwand.

Schrottpresse. Müllpresse. Sauerkrautpresse. Idiotenpresse, Doofenpresse, Blödenpresse, Hohlschädelpresse wären da im Angebot. Aber nein, zu eindeutig. Mistpresse ist da doppeldeutig genug. Wuff.

Das beste ist jedoch: Pinocchio-Presse


Und nun ziehe sich den Schuh an, wer will.



Und nochmal wuff.




Eigentlich ist es viel mehr eine Lob- Hudel- Schmeichel- Bauchpinsel- und Konsumenten- Presse: Erst bestätigt sie die Menschen deren Meinung, redet ihnen nach dem Mund, sagt ihnen, daß sie die Welt richtig sehen, alles richtig machen, toll sind und brav und zu den Guten gehören, und alle Anderen deshalb nun mal falsch liegen und auch allesamt abartig: Hier, seht sie euch doch mal an! (Bilder)


Und wenn die Menschen sich gegenseitig zum x-ten Mal ihre eigene gute Meinung über sich selbst verkauft hat, dann bieten sie sich weitere Wohlfühlprodukte zum Konsum an, unter anderem Presseerzeugnisse, in der ihre Weltsicht bestätigt wird.

Auch Journalisten müssen schließlich von irgend etwas leben.



https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5f/Louis_XIV_of_France.jpg/338px-Louis_XIV_of_France.jpg
Le roi c'est moi.
Der Blick über jeden Kiosk am Bahnhof zeigt: Gut 80% der Presseerzeugnisse sind nicht Meinungsbildend, sondern allenfalls Meinungsbestätigend. Mindestens. Wuff.

War das schon immer so? Und ob diese Weltsicht nun auf Fakten oder auf Gefühlen beruht - tja, das ist ja nun wirklich sowas von egal.

Die Menschen sollen so weitermachen wie bisher. Zum Richten ist die Regierung da, und ab und zu meldet sie sich zu Wort und verkündet ihre nächsten Maßnahmen, damit alles so bleibt wie es ist. Der Konsument ist König! Und einem König widerspricht man nicht.





Es handelt demnach sich um eine Drei-Affen-Presse: nichts Schlimmes (!) sehen, nichts Schlimmes (!) hören und nichts Schlimmes(!) sagen. Und wie diese drei einmal in einem Interview zugaben, hatten sie noch eine vierten Bruder, nichts schlimmes (!) zugeben, aber der sei in die Politik gegangen.



Nichts Schlimmes, nichts Schlimmes, nicht Schlimmes!

Das merkwürdige ist nur, daß - obwohl formal unabhängig - die Presse ausgerechnet von ihren Kritikern als Vertreterin des Staates angesehen wird, die ihr genau das zum Vorwurf machen. Eine grund-demokratische Sorge also, egal wie man zum Inhalt dieser Kritik steht.



Im übrigen auch dann, wenn der Vorwurf nur lautet, im besten Falle nicht die offizielle Staatsmeinung gegen die Bevölkerung, sondern eine Irrmeinung der Mehrheit dieser Bevölkerung zu spiegeln.



Ich - bin - nicht -da!

Selbst dann ist es das demokratische Recht einer Minderheit, das so zu sehen und dieses dahingehend zu äußern. Theoretisch jedenfalls. Damals. Denn nicht nur eine Regierung, auch eine Mehrheit kann lügen... und man kann sich auch selbst und gegenseitig belügen.

Es heißt ja auch mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. Das erste wird zu gerne vergessen. Das war ja freiwillig.

So wie bei "Wer dreimal lügt, dem glaubt man nicht - und wenn er auch die Wahrheit spricht" eben der letzte Teil weggelassen wird. Ist ja auch bequemer...



Ich-doch-nicht

- Nicht die Politiker versagen.


"Die Ablehnung von Literatur, Kultur und selbständigem Denken wurde nicht von der Regierung aufgezwungen, sondern vollzog sich schrittweise durch gesellschaftliche Veränderungen, die nach einer Nivellierung des allgemeinen Niveaus und staatlicher Zensur strebten, so dass alle Bürger intellektuell gleichgestellt sind und sich keine Minderheit diskriminiert fühlt."

- Fahrenheit 451 (1953!)



Wuff.