Donnerstag, 1. Oktober 2015

Der Dromolo­gische Stillstand (DS) II



Dromologie oder Paradoxie - Der zweite Versuch

(Hier war der erste)




Die Globalisierungsfalle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Globalisierungsfalle
Mal sehen, was passiert



Neben einer globalen Vereinigung ist gleichzeitig ein globaler Zerfall zu konstatieren...

  • Je mehr Globalisierung, desto mehr Elitenbildung.

  • Je mehr Deregulierung, desto mehr Gesetze:


"Die sterbenden Gesellschaften häufen Gesetze an wie die Sterbenden Heilmittel."

 - und dann ignorieren sie diese, weil es einfach zu viele sind; oder ersticken an ihren Nebenwirkungen - oder weil sie sich gegenseitig aufheben.




Auf los geht's: los!



Je mehr die Wirtschaft durch Liberalisierung befreit wird, desto mehr Verbote muß der Staat seinen Bürgern auferlegen. Und auch jeweils umgekehrt!

Und je mehr die Grenzen nach außen geöffnet werden, desto mehr Zäune, Abgrenzungen und Kontrollen müssen sie im Inland aufstellen und einrichten.

Wuff.


Musik - Dromologie:


Je mehr innovative Musik gemacht wird, und je leichter das wird, um so gleicher klingt sie. Das ging schon bei der "modernen" freien "zwölf Ton"- Musik los - es klingt immer gleich, weil Menschen nun einmal spontan immer das Gleiche machen. "Individualität" bedeutet nur noch, den Massengeschmack besonders gut zu treffen.


Geschlechts - Dromologie


Je mehr in ihren Medien behauptet wird, es sei alles egal, desto stärker betonen die Menschen ihre körperlichen Unterschiede und Geschlechtsmerkmale; und blähen diese künstlich auf - nicht obwohl, sondern weil es egal sein soll.

Sie müssen nicht so aussehen, aber das ist nun mal das Ideal.

Nicht egal.

Gleichzeitig werden dadurch immer mehr Mebschengruppen zwanghaft an Hand von immer neuen, übrigebliebenen Merkmalen unterschieden, wie groß, klein, dick, dünn, grün, blau, grünblau, orange, Gottesanbeter oder Teufelsverehrer, um im nächsten Atemzug wieder ihre Gleichberechtigung und Gleichbehandlung (paradoxerweise ja auch auf Gegenseitigkeit) zu fordern (und mit Geld zu fördern). Menschen sind nun einmal Individuen; um sich erkennen zu können, müssen sie sich von einander unterscheiden können. Zwingend.

Je mehr man also die Gleichheit und Einheit der Menschen fördert und fordert, um so mehr gespalten, uneins und ungleich ist die Gesellschaft danach. Man ist am Ende genau da, wo man angefangen hat, nur mit viel mehr Hass, weil der andere durch die Auflösung der Grenze einem zu Nahe gekommen ist. Das ist ganz einfach nur selbstverständlich.

Und doof. Und dämlich.

Herrlich! Wuff.

Bei uns heißt das immer nur: "Du Blöder Hund!"

Je mehr darauf geachtet wird, daß ja niemand durch Blicke, Äußerungen oder Gedanken Anderer belästigt und verletzt werde, um so mehr fühlen sich die Menschen belästigt und verletzt, um so mehr Hass, Zwietracht und Bedrohung säen sie zwischen sich aus.

Um so mehr der Hass geächtet wird, um so mehr greift er um sich.


Entsolidarisierung nennt man das wohl. Wuff.


Je mehr und je schneller eine Gesellschaft in Aktivismus versinkt, in dem sie immer mehr Verhalten verurteilt und kriminalisiert, desto schneller kommt sie zum absoluten Stillstand. Verdeckt wird dadurch natürlich, daß man sie, die Menschen, eigentlich gar nicht mehr braucht.


Je mehr man wählen kann, um so uninteressanter wird der Ausgang der Wahl: kumulieren, panaschieren, delirieren - egal ob man Kaspar, Melchior oder Balthasar wählt; es ist immer einer der Heiligen Drei Könige.

Und das ist ja nun nicht Sinn der Sache. Wuff.

Oder etwa doch? Herrschaft von oben?


Je größer die Kapazität zur Speicherung von Daten, um so schneller fallen diese aus dem Gedächtnis wieder heraus. Man kann ja einmal versuchen, Daten zu einem "Event" vom vorletzten Jahr zu erfahren! Sie existieren vielleicht noch irgendwo, sind aber nicht mehr zugänglich, da jedes neue "Event" (auf deutsch: Vorkommnis) das jeweils vorhergehende blockiert und damit auslöscht. Inzwischen gilt das allerdings auch für wichtige Daten:


Kollektiver Alzheimer bei totaler Faktenspeicherung



Dagegen die handgeschriebene Gutenberg-Bibel... in England werden angeblich noch heute wirklich wichtige Gesetze mit Federkiel und Gallustinte auf Ziegenpergament geschrieben: Fälschungssicher, schadensresistent und haltbar für die menschliche Ewigkeit.

Doch alles Andere, selbst, was früher einmal in Stein gemeißelt wurde, muß heute von Datenträger zu Datenträger kopiert werden, um nicht verloren zu gehen. Dynamisierung des Lebens nennt man das wohl - und das geht nun einmal nicht ohne Verluste.


Selber schuld...


Nicht nur der Papierverbrauch ist seit der Einführung des "papierlosen Büros" massiv angestiegen - auch hat sich die Zahl der gefahrenen Kilometer in Deutschland seit der Einführung des Internet nahezu verdoppelt, genauer: sie hat sich seit 1976 -sieh' an: nach Einführung der Anschnallpflicht- auf 700 Mrd. km/Jahr mehr als verdoppelt. Und das trotz -oder wegen- der ausgelagerten Produktion. Flug- und Bahnkilometer sind dabei nicht mitgerechnet (die Zahl der Verkehrstoten fiel dennoch in der Zeit auf 1/3, die Zahl der Verletzten von 53.000 auf 39.000).


Gesellschaften sterben, wenn ihre Lebenshaltungskosten zu hoch werden.


Das Dumme ist, dieser Punkt wird jedes mal experimentell ermittelt - und dann ist er bereits überschritten.

Was geschah in den letzten Jahren?

Die Lebenshaltungskosten dieser Gesellschaft wurde systematisch über das Maximum gejagt, um die Ausweitung der Schulden -und damit der Vermögen- voranzutreiben.

Die halbe Bevölkerung Deutschlands fliegt einmal im Jahr in den Urlaub - 10 Millionen davon alleine auf eine Insel namens Mallorca. Wohlgemerkt: Jedes Jahr.

Und dann wundern sie sich, daß auch die so Besuchten reiselustig werden - und zwar zu ihnen.



Je älter die Menschen werden, um so mehr blockieren sie den Weg für ihre Jungen. Wenn sie denn welche haben.


Es ist der Dunning- Kruger- Effekt Dummheit (wie Senilität) kann sich selbst nicht erkennen; wer ausstirbt, erkennt das erst, wenn es zu spät ist.

Um das zu verhindern -die zu späte Erkenntnis- muß er oder sie aus der Geschichte und von Anderen lernen (von sich selbst lernen geht ja nun einmal nicht); dazu wiederum muß dieser Mensch die Menschheitsgeschichte erstens kennen - und zweitens erkennen, was daran wichtig, richtig, und universell anwendbar ist (und was das besondere und seltene ist).

Obwohl, zur Ehre Einiger sollte gesagt werden, daß sie es sehr wohl merken- und daraus dann sehr persönliche Konsequenzen zu ziehen bereit sind; weil, so dumm sind sie ja nicht.

Wissenschafts - Dromologie:


Der Weg der Wissenschaft ist es, das Wissen zu vermehren. Ergo wissen die Wissenschaftler morgen mehr als heute - sonst haben sie ihren Beruf verfehlt. Und dennoch beharren gerade sie darauf, ein allgemeines Endwissen zu besitzen, und verhöhnen andere, die zwar etwas bemerken, (sich) dieses aber (noch!) nicht erklären können. Wenn jeder Mensch nur das täte, was er auch versteht, käme er aus seinen Windeln nicht heraus. Wuff.

In der Wissenschaft steht man nicht vor Gericht, wo es um Überzeugungen geht.


Je mehr Pelzverbot, Veganertum und Tierschutz um sich greifen und Jäger angefeindet werden (meine Kollegen auch), desto brutaler wird die kommerzielle Tierhaltung, und um so kränker werden die Tiere in freier Wildbahn- von der Tollen Wut einmal abgesehen.

Wir Tiere spüren Ereignisse voraus, sagt man. Den Winter, Erdbeben, Sturmfluten. Nur, die Menschen eigentlich auch. Sie merken es nur nicht.


Einer der ihren stellte bereits fest, daß bedeutende Ereignisse, viellmehr kollektive Wünsche, schon vor dem Ereignis öffentlich in symbolischen Bildern festgehalten - und damit angekündigt wurden. Und so gab es Hollywoodfilme über die Allmacht der NSA, lange bevor der Öffentlichkeit klar wurde, das es eine solche Institution überhaupt gab.

Und wenn die Zeichen richtig zu deuten sind, wird demnächst in meiner alten Heimat ein Skandal größeren Ausmaßes kund werden, in dem es um die Täuschung der Öffentlichkeit durch eine korrupte Zusammenarbeit von Geheimdiensten, Polizei und Politik geht- zum allgemeinen Wohle der Bürger, versteht sich. Aber da vergehen wohl noch ein paar Jahre. Wuff.


Je mehr Shows es im Fernsehen gibt, die Köche und das Kochen feiern, desto weniger Menschen können und wollen selber kochen; aber das ist wohl eher eine gesunde Reaktion auf diese Dekadenz. Wuff!

Prostitutions - Dromologie:


Je mehr Frauen aus ihren Ehekäfigen befreit werden, ja mehr noch, je mehr Ehekäfige an sich dem Erdboden gleich gemacht werden, desto stärker blüht die Prostitution in jedweder Form, zusammen mit den wildesten Vergewaltigungsanwürfen, wie weiland unter Herrchens Großcousine Victoria - obwohl: Das ist kein Paradoxen.

Paradox ist hingegen, daß sich gleichgesinnte Menschen oder solche unbestimmten Geschlechts plötzlich wütend diejenigen Käfige für sich einfordern, aus denen die anderen gerade zwangsbefreit wurden. Innovativ wie immer...



Die andersgesinnten gehen derweil in den Keller und lassen sich von sich gegenseitig auspeitschen. Das fehlt ihnen sonst zu sehr...

Wuff! Wuff! Wuff! Wuff!

Es fehlt den Menschen, die sich befreien, auch und vor Allem die vorherige klare Hierarchie in ihren Beziehungen, auf die sie sich beziehen können.

Auch wenn sie es nicht erkennen - sie sehnen sich zurück in die Zeiten, als Einer das Sagen, die Anderen zu gehorchen hatten. Auch und gerade in ihrem ganz persönlichen Bereich.

Denn diese machte ihr Leben vielleicht nicht schöner, aber so viel einfacher als jetzt, wo jede Kleinigkeit endlos durchgekaut und diskutiert werden muß, bevor etwas getan werden darf - aber nur vorläufig, bis zum nächsten Mal.



Befreiungs - Dromologie:


Das Leben der Menschen entgleitet ihnen, weil sie auf Grund ihrer kollektiven Selbstbefreiung von allen Zwängen gezwungen sind, pro Tag hunderte von einzelnen Entscheidungen fällen müssen - und zwar Jeder und jede Einzelne, und das Alle zusammen gleichzeitig.

Deshalb hören sie so gerne auf ihre Regierung, durch die Medien.


Es nimmt ihnen das Denken ab, das durch die notwendigerweise kollektive, aber zwangsweise individuelle Wahl ihrer Cappuccini blockiert ist.


Und jetzt, wo ihnen nicht nur der kollektive, sondern (als Grund dafür) auch der persönliche Alzheimer zu schaffen macht, zerlegt die Unfähigkeit, sinnvolle Entscheidungen zu treffen, verbunden mit dem neuen Verbot, für Angehörige und Anvertraute auch ohne große Ankündigung und Absicherung Entscheidungen treffen zu dürfen, ihr Leben in eine Abfolge von lähmender Entscheidungslosigkeit, oder folgenschweren großen Fehlentscheidungen aus Erschöpfung, oder täglich unendlich vielen kleinen Fehlentscheidungen, die niemand mehr korrigieren darf.

Da sei die Würde des Menschen, die unantastbare, davor! Und so müssen sie sich Fremde holen zum Windeln wechseln und Kinder kriegen. Und zur Wiedereinführung der Hierarchie. Selber schuld...

Wuff.


Sklaven- Dromologie:


Seit der Abschaffung der Sklaverei als Institution gibt es mehr Sklaven als je zuvor. Nur kosten sie jetzt weniger und müssen mehr arbeiten, da es jetzt keine Regeln mehr gibt und überflüssige, verstoßene Menschen für umsonst zu haben sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Woody_Strode
Nur nennt man sie nicht mehr Sklaven. Und weglaufen tun sie auch nicht mehr, sondern betteln darum, arbeiten zu dürfen. Früher kostet jeder einzelne von ihnen wenigstens soviel wie heute ein Kleinwagen... Allerdings: sie sind weder Sache noch Eigentum mehr und gehören nur noch sich selbst.

Und so gibt ein schwarzer, ehemaliger, freigelassener Sklave, inzwischen Alkoholiker, in dem seltsamen Film "Keoma" Folgendes von sich, während sich um ihn herum die "freien" Weißen reihenweise gegenseitig totschlagen und erschießen:

"Als ich noch ein Sklave war, wollte ich Nichts mehr als meine Freiheit. Und jetzt, wo ich sie habe, ist sie wertlos für mich."

Ja. So wertlos wie für all' jene, die frei geboren wurden, und vom ersten Tag um ihr Leben kämpfen müssen, indem sie ihre Rivalen aus dem Weg räumen... oder selbst von diesen aus dem Weg geräumt werden. Wie im Film gezeigt.

Was nützt dem Toten die Freiheit?

Je mehr Transparenz gegenüber den einzelnen Menschen gefordert wird, desto transparenter werden diese selber.



Je mehr Information es gibt, desto schwerer ist die einzelne Information zu finden. Und je einfacher sie zu verwalten ist, desto mehr davon wird privatisiert, das heißt in die einzelnen Haushalte ausgelagert, was früher nur in den Amtsstuben archiviert wurde - denn wer konnte schon lesen und schreiben.

Und so geben Kirchenbücher von damals auch noch nach Jahrhunderten verläßlich Auskunft, Verwaltungsdaten von heute sind dagegen morgen unauffindbar und übermorgen unwiederbringlich verschwunden. Auch deshalb wohl müssen sie mühsam von den Geheimdiensten aus dem allgemeinen Informationsfluß wieder herausgesiebt und eingelagert werden, diesmal für alle Ewigkeiten - und nach deren Dafürhalten.


Wuff.


Zur Kirche im Mittelalter:


"Katholisch" heißt eigentlich und ursprünglich "allumfassend" oder "allgemein". Die 'katholische Kirche' war also ihrem Selbstverständnis nach im Mittelalter einfach die alleinige, allumfassende, wahre Kirche.


Das war vor allem ein Anspruch des einzig wahren Glauben gegenüber dem weit verbreiteten Aberglauben und Hexenglauben, der sogenannten Ketzerei - obwohl auch die katholische Kirche selber davon nicht frei war. Aber darin lag eben die Kraft der Missionierung, auch in fremden Ländern.




http://www.hstad-online.de/ausstellungen/online/webhexen/Hexenverfolgung/Tafel07/Tabelle1.htm
Die Menschen sollen wieder Kinder kriegen!    
So zeigt sich, daß zu der Hexenbulle von 1484, nach ihren eigenen Aussagen einer der folgenreichsten Dokumente überhaupt, in ihrem großartigen Informationsnetz so gut wie nichts zu finden ist, und nichts, was nicht gefärbt, gewaschen, gegen die intention gelesen, verkürzt und interpretiert wurde. Am liebsten ist ihnen eine allgemein anerkannte Interpretation der Interpretation von damals.

Eine wissenschaftlich anerkannte Übersetzung aus dem Lateinischen für Alle? Nein und nochmals nein! Über jeden Fußballverein findet man mehr.

Noch lieber wäre ihnen gar nichts, nur das heimliche Wissen um dieses Nichts, dessen Inhalt aber nicht erwähnt werden darf.

HUH! Die Angst vor dem Teufel kriecht immer noch aus allen Ritzen. Der Teufel lebt! Es gibt nur einen Vergewaltiger, und DAS ist sein Name. Auf englisch: DIESER. Es geht zu wie im Mittelalter. Gott sei bei uns und behüte uns!

Natürlich waren die Hinrichtungen grausam. Das Leben an sich war grausam. Nach neueren Forschungen geht man davon aus, dass die Hexenverfolgung in ganz Europa etwa 40.000 bis 60.000 Todesopfer forderte - in 300 Jahren; das macht 200 pro Jahr - in ganz Europa.

Da sterben heute mehr an den heutigen Götzendiensten... und starben in den letzten beiden großen Grausamkeiten an einem sonnigen Nachmittag. Und wie steht diese Zahl in Relation zu den zeitgleichen grausamen Todesfällen aus anderen Gründen?


https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserprobe#Wasserprobe_mit_kaltem_Wasser

Nun, hier ist die Hexenverfolgung einmal im europäischen Kontext ihrer Zeit:


Hier findet man das Original


Der Höhepunkt der Hexenverfolgung in Deutschland (1570-1700) fällt mit dem Dreißigjährigen Krieg zusammen (1618-1648) - und kurz danach mit dem Höhepunkt der Karibischen Piraterie, als die Westeuropäischen Seemächte - nach Spanien und Portugal auch Frankreich, England und die Niederlande begannen, ihre Kolonien zu entwickeln.


Ihren Ursprung hatte die Hexenverfolgung aber in den schweizer Alpentälern, während der, durch die Verringerung menschlicher Aktivitäten nach der Entvölkerung Europas durch die Pestzüge mit ausgelösten oder verstärkten, "kleinen Eiszeit".

Geht man von einem Zehntel der heutigen Bevölkerung aus, dann wären das heute in ganz Europa 2000 Hinrichtungen wegen Beschuldigung der Hexerei pro Jahr - und das in üblen Zeiten. Bei einem Fünftel wären es 1000.


Wie groß dabei ihr Anteil an grausamen Hinrichtungen allgemein gewesen ist - kein Kommentar. Wuff. Nicht allzuviele Jahre später begann die Französische Revolution... mit 20.000 Todesopfern in zehn Jahren.

Wie sieht es mit nun der These aus, die Hexenverfolgung hätten das weltliche Abtreibungs- und Verhütungsverbot nach der großen Seuche zum Hintergrund gehabt?

Nun, die Bevölkerung erholte sich, während die Scheiterhaufen brannten, in der Tat - und bricht zur Zeit gerade wieder ein, unter der Last der Verhütung und Abtreibung - schlimmer noch als zuvor selbst unter der Pest. Wuff.

Ein Zusammenhang ist also da.


Und in der päpstlichen Bulle werden diese Tatbestände ausdrücklich erwähnt (ob die Kirche damit Hexerei anerkannte oder nur den Aberglauben, oder ob schlicht die weltliche Praxis gemeint war, sei dahingestellt).

Wer also vor hatte, abzutreiben oder zu verhüten, oder jemandem dabei zu assistieren, war -nachdem die weltliche Gerichtsbarkeit diese Vergehen mit der Todesstrafe belegt hatte- eher geneigt, die Finger davon zu lassen.

Falls es verraten wurde, war man geliefert.


Und das vollkommen unabhängig von dem tatsächlichen Anschuldigungen in den Prozessen. Wer gibt bei solchen Strafen schon freiwillig zu, eine Verhütung oder Abtreibung gewollt zu haben? Da nimmt man doch lieber einen anderen, nicht zu beweisenden Vorwand, um die mögliche Verräterin, die Konkurrentin -oder den Konkurrenten in anderen Fällen- loszuwerden.

Es geht, wie immer, um Macht. Um Deutungsmacht. Und um Angst- wer kommt wem zuvor? Es geht schließlich dabei immer sofort um Leben und Tod...

Wenn die Menschen sich gegenseitig denunzieren können, dann tun sie es zwangsläufig, schon aus Angst vor einer Beschuldigung; und je leichter sie es sich machen, um so umfassender werden die Beschuldigungen - bis sie sich am Ende in vollkommenen Absurditäten verlieren, wegen derer keiner ihrer Richter sich mehr die Finger verbrennen will.

Oder, wie es in diesen Falle war: Was nützte es, das Töten der Nachkommenschaft zu verhindern, wenn man dabei die dazu notwendigen Mütter umbringt.

Und so gewannen am Ende die selben Realisten, die das Ganze - wenn es denn so war, mit Erfolg - in Gang gesetzt hatten. Wuff. Es war ja auch nicht mehr notwendig - die Bevölkerung hatte den Stand vor der Pest inzwischen so weit überholt, daß Europa begann, Menschen zu exportieren - und das im großen Stil.

Und das Wetter wurde auch wieder besser....



Je mehr Informationen die Menschen verarbeiten müssen, desto weniger interessiert die Leute, was um sie herum eigentlich vor sich geht. Zwangsläufig. Denn je mehr einer kann und darf, desto mehr muß er auch. Ebenso zwangsläufig.

Und so arbeiten die Menschen bis zur Erschöpfung gegen die Maschinen an, die sie selbst geschaffen haben, um ihnen die Arbeit zu erleichtern oder gar abzunehmen. Wuff!

Und es lähmt ihr Gehirn und ihre Glieder.

Aber - das war ja schon zu Herrchens Zeiten so. Leider.

Wuff.

Nachrichten - Dromologie:


Je mehr Information man erhält, je mehr Nachrichten, Börsenberichte oder Wettervorhersagen, desto geringer ist ihr Informationsgehalt, weil das Wesentliche fehlt oder verdünnt wird - und um so weniger können sich die Menschen darauf verlassen.

Und um so weniger merken sie es.


Informations - Dromologie:


Die Menge an Information, die einem modernen Menschen zur Verfügung steht, nimmt mehr Zeit in Anspruch, als dieser in seinem ganzen Leben hat, um sie vollständig aufzunehmen; eine sinnvolle Verwertung ist damit völlig ausgeschlossen. Die Menschen sind nur noch mit dem Informiertwerden beschäftigt, ihr Handeln ist dadurch völlig gelähmt, denn ein "un-informiertes" Handeln auf Grund von Wünschen wird ihnen dadurch nicht mehr erlaubt.

Und das ist Absicht.


Verkehrte Dromologie:


Vor rund 45 Jahren pumpte der zweite deutsche Nachfolgestaat rund 40 Millionen Kubikmeter salzhaltige Abwässer in einen hier vorbei fließenden Fluß. Der Fluß war deshalb klinisch tot. Heute ist es nur noch ein Zehntel dieser Menge, und nun sitzen dort die Angler aus meiner Todesstadt. Ein kleiner Krebs aus China hat ihre Fulda fast fischlos gemacht. "In die Werra kommt er nicht. Er mag kein Salz."

So wird gesagt.





Wuff.

Dienstag, 1. September 2015

Symbolpolitik



Para Noia



Selig sind die geistig schwachen, denn sie betreiben Migrantentum und Mülltrennung.


Und das auch noch gleichzeitig!


Migrantentum macht besitzlos. Besitzlosigkeit macht gesetzlos: Vogelfrei, Outlaw...

Sommerzeit...


Und ich zitiere hier vorwiegend Andere:



  • "Die Nützlichkeit der 'Sommerzeit' liegt alleine oder vor Allem darin, daß sie zweimal im Jahr eine 'Nachricht' erzeugt. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche."

  • "Argumente für die Sommerzeit sind vom Typus: 'Noch ein Stündchen im Biergarten hocken'. Andere Leute würden sich freuen, wenn es morgens schon hell wäre, wenn sie aus dem Biergarten nach Hause torkeln. Da fehlt dann die Stunde!"


Oder, ernsthafter, um zur Arbeit zu gehen. Denn Abends hindert die Helligkeit die Menschen daran, frühzeitig ins Bett zu gehen.


Nachteile überall....

  • Frühling: Umstellung von Normalzeit auf Sommerzeit - die Uhr wird um eine Stunde vorgestellt.
  • Herbst: Umstellung von Sommerzeit auf Normalzeit - die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt.

    Normalzeit = Winterzeit = Sonne steht um 12:00 im Zenit, und das seit 30.000 Jahren.
    Morgens um 7:00 ist morgens um 7:00, und nicht bereits 8:00 wie in der Sommerzeit.
    Wuff.


Sommerzeit...
und die Leber ist leicht... im Sommer!

Das klingt zwar gut, im Winter muß man mit ihr aber eine Stunde früher in der Dunkelheit und Kälte zur Arbeit...


Nun, inzwischen gilt das alles nicht mehr: Die Meldung zur gefälligen Uhr-Umstellung geht im allgemeinen Chaos unter - und es interessiert auch niemanden mehr.


Denn:


Gespart wird dabei nichts, schon gar nicht Tageslicht.

Die Umstellung auf Sommerzeit spart 0,01% Strom, erhöht aber den Verbrauch an Heizungsenergie durch das frühe Aufstehen. Etliche Untersuchungen bestätigen sogar einen Energiemehrverbrauch, unter Anderem weil sich der vergleichsweise geringe Aufwand zur Beleuchtung zur Heizung hin verschiebt- und dieser Mehrverbrauch auch noch ins Private verschoben wird. Und das könnte der Grund sein.



https://de.wikipedia.org/wiki/Gesslerhut
Was willstDu mit der Armbrust, sprich!
Warum macht man es dann?


Weil man es kann
, als Machtdemonstration, als moderner Gesslerhut, sondern -wie ja auch die Mülltrennung- nur so tut als ob, in dem er die Menschen dazu bringt, etwas zu Opfern: Zeit, Schlaf, Mühe etc.

Und weil man so zwei mal im Jahr die Gesellschaft durchparieren kann und so prüft, welche Menschen und welche Systeme noch dabei sind und funktionieren.


Mülltrennung ist der moderne Ablaßhandel


Wenn's Müllein in das Säckerl springt, die Umwelt in den Himmel springt.


Oder so.



Warum die Menschen das nicht merken?


Natürlich merken sie es
. Sie wollen ja das Opfer bringen. Damit waschen sie ihre Seele vom Ressourcenverbrauch und Konsumismus rein - ein geringes zeitliches Opfer für einen großen materiellen Gewinn.

Und weil es so Usus ist, daß jedwede Behauptung, welche die Wirtschaftlichkeit von irgend Etwas anpreist, sowieso als verlogen oder als nicht nachprüfbare Glaubenssache anerkannt wird.


Alles Künstliche in den Nachrichten (Chaos! Katastrophe! Drama! Wahnsinn! Furcht & Schrecken! Betrug & Entsetzen! Halbnackte menschliche Weibchen! Kätzchen! Süße, liebe Tiere! Katzen! Ogottogott! Wie wird das nur alles werden! Was könnte nur passieren!)

und im Wetterbericht (Sturm! Tornado!! Hurrikan!!! Bis zu 45 Grad!! Bis zu 45 Grad unter null!!)*


dient nur zur Ablenkung des Publikums mit Trallala und Hopsasa von der wahren Gefahren, denen deshalb so wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird wie möglich.




* "Zwischen10 und 33%" oder "Von 0 bis 13 Grad" wäre dagegen eine brauchbare Angabe - und wird deshalb vermieden. Und warum springen Menschenweiber nur so auf Gespräche über Katzen an?! Katzen!!! Wuff!

Rette die Katze! Save the cat!



Noch einmal:


Die Aussage "bis zu" stimmt faktisch immer - man könnte auch Temperaturen von "bis zu plus/minus 273 Grad Celsius" vorhersagen; bei jeder innerhalb dieser Spanne gemessenen Temperatur ist die Vorhersage wissenschaftlich korrekt und richtig. "Bis zu" bedeutet nämlich: höchstens.

"Bis zu 100 Prozent!" bedeute so ziemlich das gleiche wie "Bis zu 0%!" - nämlich rein gar nichts. Gewinnt man nichts, hat man nach dieser Logik immer noch gewonnen. "Ich wünsche Ihnen viiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeel Glück!"

Und zwar jedem im allgemeinen - also niemandem im besonderen.

Stimmt!

Wuff.

Nach dieser Logik ist ja auch jeder "Star" automatisch "einer der größten...", auch wenn er nur mal eine Nebenrolle in einem unbekannten Film gespielt hat. In der Reihe vom Größten bis zum Kleinsten ist JEDER ist einer der Größten, auch der Kleinste. Immer.

Das ist also nichts besonderes mehr...


So wird mit Sprache manipuliert.
Und so wird Sprache ruiniert.
Über die Werbung.


Die wirklichen Katastrophen, auch die, die sich anbahnen, werden dabei völlig verpennt oder bewußt ignoriert. Und grundsätzlich nachts um Drei versendet.

Alles Andere dagegen ist WAAAAHHHNNSINNN!

Und ja, in der Tat: Wer die Realität konsequent ignoriert, begreift reale Ereignisse irgendwann als irrationale Produkte des Wahnsinns, wenn sie ihn überwältigen. Rational ist das nicht. Wuff.


Sollte es tatsächlich einmal gefährlich werden, und beginnt das Publikum sich einzumischen, dann benennt man unliebsam gewordene Institutionen einfach um, und schon ist wieder alles in Ordnung.

Nach dem Reaktor- Unfall dort hieß Windscale einfach Sellafield, und Windscale ist verschwunden. Weg. Kann nicht mehr in den Nachrichten vorkommen. Raider heißt jetzt Twix. Dadurch hat sich die Menge am Atommüll, die dort lagert, vervielfacht!


Und so wird alles zum Theaterdonner. So lange man im Publikum sitzt, kann man sich dem hingeben. Das soll ja auch so sein. Großes Kino lenkt vom Leben ab.

Und vielleicht denken sie auch darüber nach, daß das alles nur Kulissen sind, die man da sieht, und daß einem ein großartiges Schauspiel geboten wird- für das man bezahlt. Aber wer denkt schon darüber nach, daß, während man von Kulissenschiebern und Schauspielern unterhalten wird, woanders die Entscheidungen getroffen werden? Über ganz andere Dinge? Die merkt man erst, wenn man wieder auf der Straße steht. Und das auch erst beim dritten Mal. Und dann ist es zu spät, noch etwas daran ändern zu können.


Oder, wie es einer von ihnen schon vor Zeiten formulierte:

"Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter- Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt."

Salamitaktik.

Die Wurst ist gegessen, wenn die Salami gegessen ist


Wahrscheinlich bezieht sich das auf die heimliche Umwandlung einer zusätzlichen Verrechnungswährung (ECU) in eine alleinige Umlaufwährung (EURO) - einem gigantischen Betrug, der einen ungehinderten Zugriff auf die Kassen ermöglichte. Sonst nichts.

Und das nennen die Menschen dann Demokratie - Volksherrschaft, durch das Volk und für das Volk.

Wuff.


Also die, die das so machen.


Die Menschen brauchen aber immer einen Minderheit, gegen die sich einig sind, um sich einzunorden. Sonst verlieren sie die Orientierung.

Es fehlt ihnen die Kartenausrichtung nach Norden und Osten.









Alkohol und Nikotiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin
Rafft die halbe Menschheit hiiiiiiiiiiin
Doch ohne Schnaps und ohne Raauch
Stirbt die andere Hälfte aaaaaaaaauch




Kinderlosigkeit und Nichtrauchen muß man sich erst einmal leisten können




https://www.achgut.com/artikel/zensur_ernst_sei_das_leben_rauchfrei_die_kunst



Die geradezu hysterische Rauchverbotsdebatte unter den Menschen beispielsweise hat mehrere Gründe:


  • Erst einmal liefert sie natürlich einen Sündenbock, mal wieder: Man kann eine Gruppe von Menschen für alles verantwortlich machen und einmal wieder die Verantwortung des Individuum für sich selbst und die Gemeinschaft einfordern. So lange es einen selber nicht betrifft... Man schränkt die Gewohnheit der Anderen erst einmal in der Öffentlichkeit ein, dann am Arbeitsplatz, wo man sie eh weg haben will, dann überall. Das hat auch diesmal nur wenige Jahre gedauert...

    Mit dem gleichen Argument, der Kosten für die Allgemeinheit, insbesondere derer, die dadurch davon nur wenig oder nichts haben, kann man auch den Konsum von Alkohol, Zucker, Fleisch, Kohle, Plastik, Erdöl, Erdgas, Biosprit und Uran verbieten wollen. Das Leben gibt es nun einmal nicht umsonst... vor allem nicht das gute. Und deshalb sind langlebige gesunde Menschen auch teurer als kurzlebige kranke.

    Und das Argument, Helm- und Anschnallpflicht sowie Tempolimit und Alkoholverbot während der Benutzung von Kraftfahrzeugen, welche die menschliche Kraftentfaltung verstärken, trifft als Vergleich auch nicht den Kern: Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ja nicht verboten, sondern nur Regeln unterworfen, die ganz allgemein für die Bedienung von Maschinen gelten.

    Die Menschen müssen ja schließlich auch eine Prüfung ablegen, damit ihnen das Führen von Kraftfahrzeugen erlaubt wird, und das abgestuft. Vielleicht wollen die Menschen künftig auch nur lizenziertem Leben das führen des eigenen Körpers erlauben? Sollte man den Menschen jegliche Selbstschädigung verbieten, kann man Selbstmörder auch wieder das Grab auf dem Gemeinschaftsfriedhof verweigern.

  • Natürlich kommt das Rauchverboth!! zweitens auch erst in dem Moment daher, wo sonst nichts mehr raucht und ausgast: Die Schwerindustrie ist weg, alle Straßen sind geteert, Kohle- und Ölfeuerung aus den Wohnhäusern verschwunden. Die Autos fahren mit Abgasreinigung, die Kraftwerke auch.

    Als die Industrie noch qualmte und in der Wohnung noch der Kohleofen rauchte, in Küche, Bad und Keller mit Holz gefeuert wurde, der Teer von Hand aufgetragen, als der Lastkraftfahrer noch hinter der Dieselfahne seines Vorgängers herfuhr, da macht die glühende Kippe im Mundwinkel niemandem etwas aus- sie machte schlicht keinen Unterschied. Auch nicht in der Lebensdauer. Genausowenig die Whiskeyflasche.

  • Und drittens nimmt man zum Hirndoping jetzt Pillen. Das sieht man nicht, und die direkten Folgen trägt man wie immer selber. Die Indirekten, wie die Kosten der daraus folgenden Krankheiten oder Fehlentscheidungen, trägt natürlich ebenso wie immer die Allgemeinheit, aber das ist halt immer so.

    Die Menschen rauchten ja nicht, weil es ihnen so schmeckte, sondern weil es wirkte. Rauchen tötet die Menschen zwar langfristig, aber dann schnell, und macht sie, wenn sie es übertreiben, vorher krank; aber bis dahin hält es sie schlank, macht elegant, steigert das logische Denkvermögen, und bewirkt ein phänomenales Detailgedächtnis- kurzum, es erleichtert Entscheidungen, und zwar im allgemeinen richtige. Und es fördert Ruhe und Entschiedenheit.

    Allerdings nur so lange sie weiter rauchen- wie bei jeder Sucht. Und diese Steigerung der Hirnleistung führt auch, insbesondere wenn es auf schwache oder gefährdete Geister trifft, zu einer spezifischen Form der Spinnerei bis hin zum Verfolgungswahn.

    In Verbindung mit der enthemmenden Wirkung von Alkohol war so der Redefluß garantiert; ein Schriftsteller, der nicht rauchte und trank, war schwer vorstellbar. Aber auch in den Entscheidungszentren der Wirtschaft und Politik waren Abstinenzler nicht nur die Minderheit, sie wurden von ihren Mitmenschen auch mißtrauisch beäugt.

    Ach, übrigens: Schlanke Menschen leben länger - unabhängig davon, wie "fit" sie sind, wieviel Sport sie betreiben etc. Es hat also was für sich und ist nicht nur einem eingebildeten "Schlankheitswahn" geschuldet.

  • Alkohol gehört zu jeder Aufbauzeit wie die Zigarette, weil Alkohol den Tunnelblick ermöglicht: die Konzentration auf einen einzige Aufgabe, während rechts, links, oben, unten und hinten alles ausgeblendet wird. Deshalb muß jeder Alkoholiker in Dienst allerdings auch von fünf nüchternen umgeben sein, die die Umgebung sichern. So lange das so ist, geht es gut.

    Später werden dann andere Drogen relevant, die entweder schmerzfrei machen oder ablenken, damit das Elend nicht so merkt- man hätte sonst ja Zeit und Muße dran zu ändern. Gott bewahre.

  • Ganz Nebenbei: Tabak wird von den dortigen Einheimischen auch heute noch zur Wundversorgung genommen, auch bei größeren Wunden - als blutstillender und desinfizierender Tampon und Wundverband. Es ist ein Heilkraut. Wuff.


Wuff.


  • Menschen müssen immer an etwas nuckeln, so wie wir schnüffeln.

    Sind es keine Zigaretten, dann sind es eben Nuckelflaschen mit irgendeiner Flüssigkeit darin oder eben noch etwas anderes. Dazu gehört auch das ständige Fressen, das sie fett macht. Rauchen macht schlank, besonders wenn man das Fressen damit ersetzt. Nichtrauchen macht dick.

  • Rauchen stimuliert das Belohnungszentrum, und in der Tat; und ja, es führt es, wie jede Droge, in die Irre.

    Das war ja gerade sein Nutzen: Daß man sich mit einer Zigarette, einer künstlichen Belohnung, dafür belohnte, eine absolut langweilige und / oder dreckige und sonstwie unangenehme Arbeit zu erledigen.

    Alkohol ist dagegen eher ein Sorgenbrecher nach der Arbeit oder ein Betäubungsmittel während der Arbeit.

  • Aber läßt man es, muß das Belohnungszentrum eben anders stimuliert werden, durch ständiges Fressen oder welche Perversion auch immer. Es verlangt danach.


http://www.tv-nostalgie.de/Sound/Bruno.htm
Wer sich nicht mit Drogen stimuliert und betäubt, muß es eben anders tun... oder ist über kurz oder lang nicht mehr in der Lage, auch nur das Geringste auszuhalten, was nicht an sich als wohltuend empfunden wird, sondern empfindet, wie ein Welpe, jeden Widerspruch mit seiner Vorstellung als Angriff auf sich selbst.

Und wird als "Gerechtigkeitsfanatiker" bei jedem noch so geringen Anlaß gleich in die Luft gehen und verlangen, daß diese empfundene Unangenehmlichkeit sofort abgestellt wird! Sofort! Sofort! Sofort!

Weil das unangenehme Gefühl ja anders nicht wegzukriegen ist.

Auch das kann man ausnutzen.



Falsche Lösungen für Probleme kann man immer wieder verkaufen, echte nur einmal. Man nehme nur: Diäten. In Tausenden von Zeitschriften, ein halbes Jahrhundert lang.

Wuff.

Macht's wie die Raubtiere. Eßt um 18:00, Punkt.


Raubtiere sind schlank, Weidetiere sind fett. Und die fressen den ganzen Tag - müssen sie ja auch. Menschen sind aber keine Weidetiere! Wuff.

Und wenn ihnen erzählt wird, sie sollten seit neuesten mit einem riesigen Frühstück anfangen - früher gingen die Menschen nicht mit vollem Bauch zur Arbeit, das kleine Frühstück kam erst so nach vier Stunden - und dann sollen sie den ganzen Tag über kleine Mahlzeiten zu sich nehmen und jeden Hunger sofort "bekämpfen", dann ist das schön und gut, man kann es ja mal versuchen - aber wenn sie dabei immer fetter und zuckerkrank werden, sollten sie es mal mit dem Gegenteil versuchen:

Morgens eine Tasse Kaffee zum wach werden und eine Zigarette, um den Hunger zu dämpfen (das ist anscheinend nicht schädlicher als frühstücken), dann tagsüber so wenig wie möglich essen und sich Abends die Gedärme so vollhauen, daß man K. O. in Bett fällt und morgens keinen Gedanken an Essen hegt, weil einem noch ganz schlecht vom Vortag ist und das erstmal raus muß. Das hat Jahrhunderte lang funktioniert.

Wahrscheinlich macht "Vor 18:00 nichts essen" noch viel schlanker, als "Nach 18:00 nichts essen" fett.

Das hält sowieso kein Mensch durch.

Wuff.




Und auch Kinderlosigkeit hat Konsquenzen


Denn die Erwachsenen füllen die Lücke mit Fremden


So geht das!
- und werden selber wieder zu Kindern

Deshalb gibt es wohl so viele "Partnervermittlungen"- echte Partner sie sind Mangelware geworden. Die hiesigen Menschenweibchen wurden von Partnern zu Konkurrenten des Männchens gemacht - mit der Folge, daß sie das auch in der Partnerschaft so sehen: Wer macht mehr im Haushalt? Wer ist da und wer ist dort besser? Mehr belastet? Wer ist toller? Wer weniger toll?

Also: wer wird hier für die gleiche Arbeit besser belohnt, wer arbeitet für den gleichen Lohn weniger? Keine Partnerschaft kann das aushalten, und so holt man sich Fremde ins Land, die diese Konkurrenz noch nicht kennen.

Ich kenne keine Konkurrenten, ich kenne nur noch Partner!


Vielleicht ist es kein Zufall, daß die Industrialisierung, das Herauswachsen aus dem Mittelalter, auch mit der Verbreitung des Tabakrauchens in Europa einher ging.

Was nicht heißt, daß es nicht auch ohne gegangen wäre.

Es ging ja auch woanders, vorher und anderswo.

Es fällt aber auf, daß in Ländern, die sich heute industrialisieren, ebenfalls massiv geraucht wird. Man kann den künftigen Börsenwert eines Landes fast schon am gegenwärtigen Tabak- (und Alkohol-) Konsum ablesen...




Ihr steht nicht im Stau - ihr seid der Stau!




So lautete ein Sponti - Mahnspruch an einer Autobahn im vorigen Jahrtausend.


Leider gibt es davon kein Bild mehr. Niemand hat es fotografiert...




Staumeldungen sind Zirkelschlüsse wie Aktienkurse: Sie werden selbst durch die Meldung beeinflußt.


Diese positive Rückkopplung macht sie wertlos- für den Empfänger, nicht für den Sender der Nachricht.

Es hat sich ja erwiesen, daß derjenige am besten fährt, der Aktien- und Verkehrsmeldungen konsequent ignoriert.

Und ausgerechnet jene Motorradfahrer, die von ihm am meisten gefährdet werden, erfahren nichts vom 'Spanngurt auf der Fahrbahn'.


Sie haben aus Sicherheitsgründen kein Radio...



Im Grunde gilt das heutzutage für fast jede Nachricht:


Wertvoll nur für den Sender der Nachricht, wertlos für den Empfänger, dient sie als Jobgarant für den Sender, durch den Verkauf von Anzeigen, und halten den Empfänger beim Sender fest ("catching eyeballs" - catching earholes: Jemandes Aufmerksamkeit erheischen).

Je stärker der Empfänger mit unwichtigen, chaotischen und verwirrenden Nachrichten überflutet wird, desto eindeutiger erscheinen ihm die kommerziellen Anzeigen und "Kaufbefehle" als Halt in der Flut und Inseln der Stabilität.


Und das soll wohl so sein.



Wohlwollende Diktatur bedeutet auch:


Gelernt wird nichts mehr. Nur noch unterrichtet.


Das, was allgemein bekannt ist, aber nicht gesagt werden darf, nennen die Südseeinsulaner ein Tabu. Die Menschen hier hatten noch nicht einmal ein Wort dafür...

Sie glauben tatsächlich, wie im Märchen vom Aschenputtel, sie könnten das Gute (für sich) von dem Bösen (für die Anderen) trennen, wenn sie Unmögliches fordern:

Beispielsweise Reichtum für sich und Armut für alle Anderen, aber ohne daß jemandem etwas weggenommen wird.




Das Bejubeln der lackierten Sau





Party, Feiern, Karneval, Volksfeste und Kirmes sind ja schön und gut, aber als Dauereinrichtung unerträglich.

Wuff.

Das Volk entscheidet in einer Demokratie nach Gefühl und Faktenlage. Also liefert man ihm über die Medien Gefühle und Fakten frei Haus, auf daß es daran orientieren möge.

Und so wird die täglich neu lackierte Sau durch's globale Dorf geritten, unter dem Beifall der Massen. Dabei interessiert niemanden, was eigentlich aus der Sau von Gestern oder vorgestern geworden ist, wo sie herkommt oder hin verschwindet. Und so ist es eigentlich immer die selbe arme Sau, die, täglich neu lackiert, aus der Scheune einmal im Karré durch die vier Dorfstraßen gejagt wird.


https://de.wikipedia.org/wiki/Loaded_Weapon_1
Ja, nee, abhauen is nich!


Die Bilder vom Sauauftrieb werden dann noch als Sensation des Tages an die Zuschauer verkauft, denn irgendwo muß das Geld dafür ja wieder reinkommen.

Der Schornstein muß rauchen!

Es sind bei allem Trallala und 24-Stunden-Service eigentlich nie mehr als 3-4 Themen, die als Karnevalswagen mit Pappmaché-Aufbauten täglich herumgereicht werden, und darunter befinde sich immer die gleichen Trecker und Rübenwagen, und niemand kümmert, wer sie dekoriert hat, und wo.

Hauptsache Party.

Wuff.


Wo ist eigentlich noch der Unterschied zwischen Karneval und Demonstration?


https://de.wikipedia.org/wiki/Loaded_Weapon_1
Tach, Schatz

Damit unterscheiden sich die "Nachrichten" kaum noch von den sie umgebenden Werbungsbotschaften- und das soll auch so sein; man soll zwischen Werbung, Karneval, Nachrichten und Spielfilm nicht mehr unterscheiden können - Infotainment eben.

Jeden Tag muß also eine neue Sau durch's Dorf getrieben werden; aber weil selbst das zu teuer ist, ist es doch nur immer wieder die selbe arme Sau, die -zwischendurch umgefärbt und aufgerüscht- erneut durch das staunende Dorf getrieben wird.

Bis einer mal nachsieht, wo die vielen Säue eigentlich herkommen. Das ist kein Witz - um Nachrichten zu illustrieren, werden auch gerne Archiv-Bilder gezeigt.

Ob sie auch das zeigen, was gesagt wird, spielt keine Rolle.

Alles so schön bunt hier



Bunt ist eigentlich immer schlecht; es ist die Farbe der Kinder und der Narren;

Ein bunter Hund, die es zu bunt treibt - unseriös, kriminell.


Ebenso wie alles in einer Fremdsprache - auch bei Titel und Programmnamen: Sie ist und bleibt, auch wenn die Menschen sie zu verstehen glauben, eine Geheimsprache - wie vorher das Lateinische.

Das konnten ja auch Einige von ihnen; es diente dennoch dazu, die Hoheit über die Wahrheit zu behalten und diese besonders vom nicht-latinisierten Volk fernzuhalten.

Und auch wenn jenen nur nach und nach alle Worte in ihrem jeweiligen Dialekt genommen werden, die die Herrschenden vielleicht nicht verstehen würden!

So werden dann aus ordinären Spürhunden hochgelobte "Man-Trailer", auch wenn sie eigentlich nichts finden. Liebe Kollegen!

Aber das Wort allein- Wuffwuffwuffwuff! DONNERwetter! Das muß ja was sein!

Oder vielmehr:


Thunderweather!

Wuff.




Worte und Unworte


Das "Unwort des Jahres" der Menschen ist ja nichts Anderes als ein Abwehrzauber: Peanuts, Sozialverträgliches Frühableben, Lügenpresse.

Wenn ich ein Wort verbiete, so ihr Aberglaube, dann ist auch das damit beschriebene Böse weg.

Dabei kann man davon ausgehen, daß gerade die Unworte tatsächlich höchst korrekt die Lage beschreiben.

  • Die Forderungen der Handwerker waren tatsächlich nichts ("Peanuts", Kleinkram) im vergleich zur Gesamtsumme der sie umgebenden Schneider-Pleite, und hätten ohne weiteres beglichen werden können.

  • Das "sozialverträgliche Frühableben" wurde vom Sprecher ja gerade abgelehnt.

Allein durch das Verbieten der Namensnennung ist nichts davon verschwunden.




Essen und Müll


Die Hälfte ihres Essens werfen die Menschen weg - was übrigens kein Tier machen würde - wir finden nur die Hälfte unserer vergrabenen Vorräte nicht mehr wieder; und düngen und begrünen so die Landschaft.

  • Aber nicht sie werfen es weg, sondern ihre Händler - und warum? Weil die Menschen in ihrer Bequemlichkeit und Gier darauf bestehen, auch kurz vor Ladenschluß 100% aller verderblichen Waren in den Regalen zu finden.

  • Um das zu kompensieren, sortieren sie ihren Müll - also das, was sie sowieso wegwerfen würden - den nennen sie dann Wertstoff.


Schön ist es dann, wenn sie als Volk allesamt langsam alt und dement werden, und dann nicht mehr wissen wie und wozu das Ganze… und zum Ausgleich immer mehr analphabetische Neubürger aus fremden Kulturen importieren, die das noch nie gewußt haben, denen aber auch egal ist, was sie nicht sehen, und die sich deshalb darum auch nicht scheren.

Und in Folge dessen auch der eigene Nachwuchs im Lande nicht mehr. Wie soll eigentlich Mülltrennung, Energiesparen und Umweltschutz bei Dementen, Analphabeten und Fremden funktionieren? Denn wenn bei so etwas einer nicht mitmacht, macht keiner mehr mit - weil er dann ja zusätzlich die Arbeit für Andere übernehmen muß. Unbezahlt.

Dann wird der Menschen ihre Mülltrennung, wie schon ihr Arbeitsprogramm "Hartz IV" zur albernen, disfunktionalen, aber strafbewehrten Beschäftigungstherapie in einer offenen Anstalt.

Strafbewehrt?

Durch den Zustrom von Migranten ist das System doch völlig ausgelastet. Es wird mehr Müll produziert als ja zuvor, und mehr Energie verschwendet.

Und so albern es ist, aber an solchen Überflüssigkeiten zeigt sich das zuerst.

Und so verlieren Gesetze und Verordnungen ganz allgemein ihre Bedeutung, wenn sich niemand mehr an sie oder an ihren Sinn erinnert, und sich nach und nach niemand mehr um ihre Einhaltung kümmert. Und der Staat löst sich in Familienverbände mit jeweils eigenen Regeln auf.

Über Zehn Tausend Jahre haben die Menschen gebraucht, um seßhaft zu werden, und nun sollen alle zehn Milliarden anfangen in der Welt herum zu wandern, um so endlich wieder besitz- und heimatlos zu werden.

So laufen dann die Stärkeren unter den Insassen herum und sammeln aus Verzweiflung Müll auf ihren Wegen, während die Schwächeren ihn in ihren Wohnhöhlen sammeln und lagern, und ihre Jugend gleichgültig zwischen Müllhaufen sitzt, während sie Umweltwissenschaften studiert.

Denn auch zwei Drittel des getrennt gesammelten Mülls wird verbrannt. Und natürlich sind die Plastiktüten im Meer nicht diejenigen, die in hierzulande im Müll landen. Dazu müßte der Müll ja ins Meer gekippt werden....  und nicht verbrannt.

Und so werden sie uns immer ähnlicher... Zitat:

"Europa lebt nicht in einem Elfenbeinturm, sondern in einer weit entfernten Galaxie vom Rest der Welt. Ich lebe seit fast 12 Jahren in asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern. Ich könnte Videos drehen von kilometerlangen Landschaften, die nahezu vollständig mit Plastik zugemüllt sind. Moderne Autos (was nach 5 Jahren Wohlstandsmüll der Industrieländer anfällt) werden hier her importiert und keiner kann sie reparieren. Also kommen Abgassonden und Katalysatoren raus, Sensoren werden einfach überbrückt. Ist der Motor dann endgültig tot, kommt ein Uralt-Toyota Motor rein - ... Teilweise sogar noch Vergasermotoren, weil die leichter umzubauen sind."


Wundert es da einen noch, daß das Ganze völlig sinnlos ist?


Mülldromologie:

Je mehr die Menschen auf Mülltrennung, Abfallentsorgung und Umweltschutz bestehen, um so mehr Leute laden sie zu sich ein, die nicht lesen könne noch wollen, und die ihren Müll ungetrennt und ungeniert ganz einfach aus dem Fenster auf die Strasse werfen - soll er doch zusehen, wie er da wieder wegkommt.

Oder wie jemand anders es noch böser ausdrückte:

"Ihre Sprache lassen sie verkommen. Ihre Jugend lassen sie verkommen. Ihre Kultur lassen sie verkommen. Ihre Sitten lassen sie verkommen. Ihr Land lassen sie verkommen. Ihr Volk lassen sie verkommen. Ihre ungeborenen Kinder schmeißen sie in den Abfall. Nur ihren Müll sortieren sie fein."

Wuff!


Und der von ihnen fein vor(!)sortierte Müll wird dann mit riesigen Schiffen von Europa nach Ostasien gebracht, wo 87% des Plastikmülls im Meer ihren Ursprung haben. Oh Wunder! Das Geld wird im Müllgeschäft nämlich mit den Gebühren gemacht, nicht im Sortieren, "Recyclen" und Verkauf. Das ist giftige Sklavenarbeit. Und die Gebühr für die Verschiffung wurde ja bereits vorab vom "Kunden" eingetrieben. Und das war von Anfang an so der Fall.

Da kann man Plastiktüten verbieten, so viel man will.


Ach und noch etwas:

Die aus x Litern Erdöl hergestellte Menge an Kunststoff erzeugt immer die gleiche Menge an CO2 - egal, ob dieser Kunststoff verbrannt wird oder nicht; die Menge an Kohlenstoff im Kunststoff kann sich ja nicht verringern!

Verbrennt man ihn, ist man das Problem nur schneller wieder los. Recycled man ihn, deponiert man ihn, läßt man ihn herumliegen oder im Meer von den Fischen fressen - egal, mit der Zeit wird durch Zerfall und Oxidation immer die gleich Menge an CO2 freigesetzt wie beim Verbrennen. Der Effekt ist also immer gleich groß - und unvermeidbar. Man hat das Problem nur länger am Hals. Sehr viel länger. Unkontrollierbar sehr viel länger.


Und nochmals Wuff!







Getrennt sammeln, vereint deponieren



In den Zementwerken (=Kalkbrennereien) werden -nach wie vor- alte Autoreifen und Gelbe Säcke mit "recycelten" Plastikabfällen verbrannt: Das nennt sich "Fluff"

Es geht also doch, das Verbrennen.

Der mühsam vorsortierte und getrennte Müll wird also großenteils ebenso verfeuert wie der Restmüll; nur eben woanders. Und er ist dort immer noch billiger als Erdöl, sonst würden sie ihn in den Zementwerken ja nicht nehmen... nicht wahr?

Das spart Kosten im Zementwerk, macht deutschen Zement billiger (ist etwa das kein Dumping?! Verbotene Subvention??); es erhöht ja gleichzeitig die privaten Müllgebühren, da das fehlende Plastik und Pappzeug (und Aluminium! das verbrennt gut & rückstandsfrei zu Erde) im Müllverbrennungswerk durch frisches Erdöl ersetzt werden muß (oder eben Papier aus der Papiersammlung).

Und extra abgeholt und teuer vorsortiert werden muß das Zeugs obendrein. Ist halt schön, wenn man etwas gegen Bezahlung abholen, einem Anderen verkaufen und die Kosten der Operation dann dem Ersten wieder auf die Rechnung setzen kann. Juchuu!

Deutsche Mülltrenner subventionieren über ihre Müllgebühren damit die Deutschen Zementwerke AG.

Räder rollen für den Sieg

Aber das ändert sich ja jetzt mit den Migranten, da die ja Alles einfach so wegwerfen und damit den Heizwert des Mülls dramatisch erhöhen. Nochmal: Juchuu!

Allerdings machen die Vereinigten Zementwerke dann pleite.

Ja, so läuft das.






Und da gibt es noch etwas Anderes:



nämlich


Trugbilder und Blendwerke


"Integration" gibt es nicht.

"Integration" hat es noch nie gegeben.


Integration hat es in der Geschichte der Menschheit noch nie gegeben!




Menschen sind Augentiere.


Sie sehen nur das, was sie zu sehen glauben. Sie glauben nur das, was sie zu sehen glauben. Kein Tier ist so doof (doch, manche Vögel schon; die halten auch Schmetterlinge für Katzen).

Wenn ein Mensch in den Spiegel schaut, sieht er sich - oder was er für sich hält. Und das hält er für die Wirklichkeit - nicht etwa für eine Spiegelung!

Jedes Tier schaut hinter den Spiegel, um zu sehen, wo dieser Andere denn nun eigentlich herkommt. Kein Mensch sieht hinter den Spiegel. Weil sie das, was sie sehen, zu Recht oder zu Unrecht für ein Abbild der Wirklichkeit halten, blenden sie im Kopf aus, daß es ein BILD ist. Nicht die Wirklichkeit! Wuff.

Und weil Menschen niemals hinter den Spiegel schauen, rennen sie alle, Gegner wie Befürworter, der gleichen kollektiven Illusion hinterher: dem gleichen BILD, das einzig in ihren Köpfen entstanden ist - wie alles, was sie sehen; und weil sie REINE Augentiere sind, können sie sich von dem Bild nicht lösen - sie wären sofort hilflos erblindet.

Deshalb sind auch die körperlich blinden unter ihnen in ihrer Mythologie immer die Seher. Oder die Seher sind körperlich blind.



Was hat das nun mit Integration, Religion, Schuld und Schulden zu tun?


Ganz einfach:

Beide, Gegner wie Befürworter, rennen hinter etwas her, was es in der Geschichte der Menschen noch nie gegeben hat - genau so wenig wie ein Einhorn.

Aber Alle rennen dem Mythos Einhorn hinterher - weil er so schön ist.

Da vorne, da, da, da soll das Einhorn gesichtet worden sein. Und alle rennen hinterher.


Die einen wollen es haben, die anderen warnen davor.





Aber keiner bleibt stehen und sagt: Einhörner gibt es nicht. Es hat sie nie gegeben.







Von ihrem Alexander dem Großen über das Reich der Römer, über ihre diversen Hunnenstürme und Kreuzzüge, ihre Völkerwanderungen, über die gegenseitigen Eroberungen der asiatischen Menschengruppen und die europäischen Einwanderungen nach Afrika und in die atlantischen und pazifischen Kontinente:


Nirgends, niemals, unter keinen Umständen, nicht seit der Ausrottung der Neandertaler durch den Homo Sapiens,

hat jemals die einwandernde Menschengruppe die Gepflogenheiten der Urbevölkerung angenommen!

Niemals.




- Bis auf einzelne, wenige Individuen, die daraufhin die Zugehörigkeit zu ihre Ursprungsgruppe verloren - und vielleicht ein paar Lehnsworte und ein wenig Folklore wurde nichts übernommen.

Warum auch, wenn es doch gerade die eigenen Werte waren und sind, die ihnen die Einwanderung / die Kolonialisierung ermöglicht haben?



- entweder blieben beide Gruppen, Einwanderer und Urbevölkerung, auf ewig getrennt,

- oder aber die Urbevölkerung ging unter. Ihre Werte wurden zerstört, ihre Bücher verbrannt.


Ja, auch im alten Rom - immer.


- oder die Einwanderer wanderten wieder zurück, starben aus, oder verschwanden sonst wohin.


Ein Gegenbeispiel ?
- So ganz konkret, mit Zahlen und Daten und so? Na? Also.

Wuff.


Es gab nur zwei oder drei Ausnahmen:



- Entweder waren Einwanderer und Urbevölkerung Nachbarn, sich also so ähnlich, daß der Unterschied nicht zu bemerken war -


- Oder aber die Einwanderer erlitten eine vernichtende militärische Niederlage mit fast vollständiger Auslöschung - nur ein paar Gefangene wurden begnadigt, und durften bleiben.


Aber immer waren es nur sehr, sehr wenige. Wenn nicht, dann ging die aufnehmende Gesellschaft sang- und klanglos ein - und keiner hatte etwas davon.


- Oder aber alle wanderten aus unterschiedlichen Gegenden in eine Gegend ein, in dem die Urbevölkerung bereits zu Brei gehauen war. Das ging natürlich auch, ist aber nicht das Selbe: Die Urbevölkerung war ja nicht mehr da.

- Und auch dann wurden die Reste derselben ausgegrenzt - und zwar von den Einwanderern. Und zwar für immer und ewig.


Ganz, ganz selten, ganz außerordentlich selten gelang es manchmal einem einzelnen Individuum hier und da, durch Mischheirat sich zu integrieren - aber das waren immer Einzelfälle, deren Integration sich dann auch noch über Generationen hinzog.


Wuff.


Liebe Menschen, wacht endlich auf und

Seht hinter den Spiegel!


Da ist nichts.

Rein gar nichts, rien, nada, niente.

Null.

Aber alle rennen gemeinsam dem Trugbild hinterher.


Ganz besonders die Weibchen; die spiegeln sich nun einmal gerne.


Ach, was rede ich.
Macht nur weiter.


Wuff.

Der selbstinduzierte Suizid - Nicht mal in der Familie gibt's Frieden

Es gibt da nämlich noch so einen zweiten Trugschluß, daß ja Gewalt dadurch entstehe, weil die Menschen unterschiedlich seien, oder sich auch nur als unterschiedlich begreifen - man weiß nicht genau, was eigentlich; denn einerseits soll ja die Unterschiedlichkeit, die Diversität, gefeiert und begriffen werden, andererseits soll gerade die tatsächliche Unterschiedlichkeit, die tatsächliche Diversität durch das Vermischen aller Menschen beseitigt werden, weil die Menschen damit nicht umgehen können - Wuff.

Dann nimmt man ihnen die echte Unterschiedlichkeit eben weg, und ersetzt sie durch eine neue, eingebildete Spielzeug - Diversität, in der die einzelnen Menschen sich täglich neue Identitäten ausdenken müssen, um sich als Individuum zu begreifen - inklusive Tätowierungen, Gesichtsoperationen, Geschlechtsumwandlungen und anderem Körperschmuck - Schnickschnack.

Die Spielzeug-Illusion besteht dann darin, daß durch intensive Völkervermischung der Friede auf Erden ausbricht - und zwar für immer. Doch bereits an dem Ort, den sie "Südamerika" nennen, kann man sehen, daß es gar nichts nützt, wenn Menschen sich untereinander vermischen; sie gehen sich trotzdem an die Gurgel. Neid, Missgunst, Eifersucht, Hass und Verachtung verschwinden dadurch ja nicht - ganz im Gegenteil. Wer das durch solche Maßnahmen zwangsweise durchzusetzen versucht, gehört meistens zu den am meisten davon durchsetzten.

Sonst würden sie den Anderen ja ihren Besonderheit nicht neiden und missgönnen und sie ob ihrer Andersartigkeit ja nicht hassen und verachten. Wuff.

Der Traum, daß, wenn alle Menschen gleich sind, wenn alle Menschen Brüder und Schwestern werden und eine einzige große Familie bilden, daß dann Frieden ausbricht und Wohlstand gleichmäßig verteilt wird, ist Quatsch; daß weiß jeder, der eine große Familie hat. Wuff. Im Gegenteil, Nachbarn leben oft friedlicher als Verwandte.

Oder auch:


"Daß alle Menschen Brüder werden sollen, ist ein Traum von Einzelkindern"
(Johannes Gross)


Alle Menschen werden Brüder - und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein. So beschreibt es ihre Bibel. Das Aussehen das Anderen wird dabei nie erwähnt: nur was er trug und welche Position er innehatte. Gründe gab es viele, aber das Aussehen gehörte anscheinend nicht dazu. War wohl unwichtig beim Abmurksen... Wuff.

Zwar haben Menschen in homogenen Gesellschaften ein viel größeres Vertrauen ineinander als in heterogenen, weil sich ihre Ziele ähnlicher sind, im Guten wie im Schlechten; aber kein Mensch kann mehr als Hundert andere Menschen kennen. Alle Anderen bleiben nun mal "Die Anderen".


Es müssen noch nicht einmal Fremde sein... Und selbst wenn man es selber nicht so sieht:

Die Anderen sehen es so.


Aber versuchen kann man's mal ja. Immer wieder.

Wuff.



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Verkauft sich wie blöde


Wer hat's vorhergesagt?

Na?






Deka-dent - die neue Zahnpasta!




Sich selbst als Lösung anbieten



Andere beschuldigen                               Ein Problem erzeugen







Montag, 3. August 2015

Der Dromolo­gische Stillstand (DS) I




http://www.webviralistas.info/2015/09/15-situaciones-demasiado-vergonzosas.html

Erster Versuch


(Hier ist der Zweite)


Was geht, Schwester, was geht?

Man erntet, was immer man sät!


Aircon - Dromologie: Die Verwendung von Klimaanlagen heizt durch deren Energieverbrauch die Umgebungsluft immer weiter auf, so daß schließlich immer mehr Klimaanlagen vonnöten sind...


Der letzte Sinn der Norm scheint die eigene Abschaffung durch ihre Ausweitung zu sein. Je mehr Normen es gibt, desto weniger gibt es eine Norm. Ist das nicht toll? Da wird ein Phänomen unseres Alltags zur Allegorie auf den ganzen Schlamassel, der uns umgibt. Je mehr Menschen es gut geht auf dem Planeten, desto weniger gut geht es dem Menschen. Je mehr Politiker es gibt, desto weniger Politik wird gemacht. Je mehr Automobile es gibt, desto weniger mobil sind wir, und so weiter! Je mehr es von ein und demselben gibt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass genau die Eigenschaft, zu dem es erdacht wurde, auch die ist, die zu seinem Tode führt. Der Verkehr bricht nicht zusammen, weil Autos und LKW nichts taugen, sondern weil sie immer besser werden. Der Tod der Mobilität ist nicht die S-Klasse, sondern der kleine Öko-Flitzer. Das soziale System zerbricht nicht an seinen Widersprüchen, sondern daran, dass es für immer mehr Menschen gut funktioniert.

 - Dietmar Wischmeyer in Zitty 03 / 2002



Staus lassen sich nur von Außen auflösen.


Dromologie: Je schneller und räumlich weitreichender die Kommunikation wird, je schneller Daten verarbeitet werden können, desto länger dauern Entscheidungen und Verwaltungsabläufe.



Ein kurzer Definitionsversuch


Dromologie


http://de.wikipedia.org/wiki/Dromologie


Als Dromologie (zu altgr. dromos (Rennbahn) und logos (Wissenschaft), " Logik des Laufs") bezeichnet man eine 1977 von Paul Virilio in Geschwindigkeit und Politik begründete transhistorische und transpolitische Forschungs- und Sichtweise zur Untersuchung gesellschaftlicher Verhältnisse unter spezieller Berücksichtigung von deren Verhältnis zur Geschwindigkeit. Als Hilfswissenschaften werden Technikgeschichte, Mediengeschichte, Militärwissenschaft, Urbanistik, Physik und Metaphysik genutzt.

Virilio sieht Geschwindigkeit als verborgene Seite von Reichtum und Macht und damit als entscheidenden Faktor, der die Gesellschaft bestimmt. Geschichtliche Epochen und politische Ereignisse werden unter diesem Blickwinkel zu Geschwindigkeitsverhältnissen. Seines Erachtens vernichtet die Geschwindigkeit den Raum und verdichtet die Zeit. Dies sei das verhängnisvollste Phänomen des 20.Jahrhunderts.

Der so genannte Dromologische Stillstand kann als Effekt der Selbstblockade verstanden werden. Drei Beispiele dafür sind:
  • Je mehr die Menschen sich unterschieden wollen, um so mehr sind sie sich gleich. Je mehr Meinungsfreiheit herrscht, um so größer wird der Gruppenzwang.
  • Die Menschen werden immer mobiler. Fast jeder Deutsche hat ein Auto, manche Familien sogar zwei oder drei: Man steht im Stau und findet keinen Parkplatz. Das Problem ist im Rest der Welt noch größer.
  • Jeder hat immer mehr Telekommunikationsanschlüsse - ist aber dadurch auch nicht besser erreichbar.


Das war vielleicht einmal so.

Inzwischen muß jede jederzeit erreichbar sein - und das ist genau so gemeint. Auf Jeden muß zu jeder Zeit Zugriff möglich sein. Die häufigste Frage am mobilen Telefon dürfte, den Antworten nach, diese sein: "Wo bist du gerade?" und die logische Antwort: "Am Telefon. Mehr mußt Du nicht wissen!" erfolgt nicht; doch wozu auch. Künftig wird wohl der Standort des angerufenen Delinquenten automatisch angezeigt. Und ggf. auch der des Anrufenden.

Das Kommunikationsgerät wird zur elektronischen Fußfessel auf Gegenseitigkeit - 1984.Und das wenige Jahre nach seiner Einführung und über Kontinente hinweg.


Und nun erweitern wir das:
Der dromologische Stillstand in der

Kommunikation

Alle nennen ständig ihren Namen - wenn es denn der ihre ist.

Das Resultat ist, daß niemand niemanden mehr kennt, und Namen unwichtig werden - man erreicht diesen Menschen sowieso nie wieder, auch wenn man gleich zurückruft. Sie werden Austauschbar. Und daher ist es auch egal, ob ein Name echt oder ein Pseudonym ist. Nennen Sie mich Gott! Oder R2-D2.

Im steten Fluß der Information geht das Wesentliche unter - man will und muß immer mehr über alles Mögliche wissen, aber die entscheidende Information wird einem verweigert. Wo versteckt der weise Mann eine Blatt? Im Wald!- Pater Braun;

Kühlschranktechnik

Wie das so ist: Je höher die Energieklasse, desto dicker die Isolierung, desto kleiner also der Innenraumbei gleichen Außenabmessungen - und das in der dritten Potenz; so daß man, für den gleichen Inhalt, einen größeren Kühlschrank und damit eine größere Küche braucht, und somit im Endergebnis für die Kühlung des gleichen Kühlinhalts mehr oder weniger die gleiche Menge an Strom verbraucht - aber nun eine größere Wohnung beheizen und bezahlen muß.

Genausowenig spart man, wenn man ein vollisoliertes Öko- Haus in die Pampa baut und dann jeden Tag 10 Kilometer zur Arbeit fährt. Kein CO2, keine Energie, kein gar nichts. In Gegenteil! Wuff.

Computer mit Internet

Das Internet an sich (die Serverstruktur) verbraucht den Strom einer Großstadt.

Das ist aber nur ein Bruchteil der tatsächlichen Stromkosten: Die Anschlußgeräte (nichts geht heute mehr ohne Anschluß an das Internet!) in den Wohnungen und Betrieben verbrauchen inzwischen so viel wie die Kühlanlagen. Was man also sonstwo einspart, wird dort wieder verbrutzelt - und das mit steigender Tendenz. Also verringert sich die Stromrechnung nicht - man braucht aber auch hier mehr umbauten Raum, um die Geräte unterzubringen.

Ersparnis is nich.

Fotographie

Je mehr Fotografen ein einzelnes Ereignis abfotografieren, um so mehr gleichen sich danach die Bilder. Eins hätte gereicht...

Bildung

Nachdem sie zum Universal- Allheilmittel erklärt wurde, wurde die Bildung so verwässert, daß jeder sie bekommen kann, sie aber niemandem mehr hilft.

Man wertet Fächer akademisch auf und ruiniert sie damit  - nicht die Industrie sucht hoch ausgebildete Fachkräfte, sondern hoch ausgebildete Fachkräfte suchen dringend eine Arbeitsplatz, um ihre Schulden zurückzuzahlen.

Die Gebildeten stellen den Großteil der Arbeitslosen, die Universitäten schotten sich ab, der wohlfeile Verkauf der (eigenen) Bildung ist DAS Geschäft und Kleinkindern wird nun ein Trolley angedient, damit sie ihre überschweren Ranzen zur Schule zerren können - womit das letzte bißchen Sport (und der Unterschied zu den Erwachsenen) auch noch wegfällt.

Und das jetzt, wo ganze Bibliotheken auf einen Fingernagel passen.

Und was hilft's? Fähigkeiten sind gefragt, nicht Ausbildungen. Nein; Kompetenzen sind nicht gemeint. Das ist ein Fremd- Wort.

Bürokratie

Mit immer mehr Aufwand immer weniger erreichen: Ein sicheres Zeichen für "Motor kaputt".

Noch das Kaiserreich meines Herrchens hatte nicht mehr als eine halbe Million Beamte, und seine englischen Vettern verwalteten das indische Großreich mit auch nicht mehr als 2000 Leuten, von der Armee einmal abgesehen.

Des Weiteren erzeugt die Aufteilung des Lebens in immer kleinere Einheiten Dis- Synergie oder auch Dis- Solvenz, Auflösung, Fragmentierung - das Gefühl von Fülle, wo doch eigentlich nur mehr Abstand zwischen den einzelnen Teilen herrscht: Erkennbar am erhöhten Ressourcen- Zeit- und Transport- Aufwand für die selbe Sache.


Freiheit oder Zwang?


Jede Freiheit wird über Kurz oder Lang zum Zwang. Erst darf man etwas tun, und wenn man sich dran gewöhnt hat, dann muß man es.

Die Menschen beschweren sich andauern, alles sei so oberflächlich; dabei ist die Oberfläche äußerst wichtig (wer das bezweifelt, kann ja mal mit einem Nagel einen schönen, langen Kratzer in seinen Autolack ziehen).

Was keine Oberfläche hat, existiert nicht.

So wie die geforderte neue berufliche Mobilität, genannt Globalisierung, zur erweiterten gesellschaftlichen Immobilität, genannt Arbeitslosigkeit, geführt hat, so führt die verordnete Verfügung über die Zeit zum totalen Verlust des Zeitgefühls.

Nur wer eigentlich keine Ziele mehr hat, setzt sich welche. Und je mehr Ziele sich die Menschen setzen, desto mehr endet ihr Leben im Nichts. Und wer im Tunnelblick auf Abbildungen immer nur Details und Ausschnitte der Wirklichkeit betrachtet, verliert sowieso den Überblick.

Zu viel und zu langes Wachstum fördert den Niedergang. Wer Lichter anzündet, sieht keine Sterne mehr und macht sich selbst zum Maß aller Dinge.

Reichstagskuppel

Kein Mensch kann arbeiten, wenn ihm jemand auf dem Kopf herumtrampelt- und die tun es deshalb auch nicht. Die Kuppel war die Vorsichtsmaßnahme eines Vertreters der alten Familienrivalen, die ihnen immer noch nicht über den Weg trauen und deshalb bei Allem über die Schulter sehen wollen. Nun, dann wird eben da so getan als ob und das wahre Tun in andere Räume verlegt.

Ressourcenkauf

Preisschwankungen an den Tankstellen sind so extrem wie nie zuvor- weil sich die schnellen Anzeigen in Lichtgeschwindigkeit auf Knopfdruck ändern lassen. Es lassen sich an ein und derselben Station innerhalb weniger Minuten Differenzen von mehr als 10% beobachten. Und das umgehend, nachdem, explizit um die schwankenden Benzinpreise durch marktgerechtes Verhalten der Kunden zu stabilisieren, die Tankstellenbesitzer gesetzlich verpflichtet wurden, ihre Benzinpreise an eine Zentrale zu melden, wo die Kunden sie zum Preisvergleich abrufen können.

Was ihnen natürlich nicht im geringsten hilft, da
  1. sie nicht da sind, wo die Preise sinken
  2. die Preise dort steigen, wo sie hinfahren, und
  3. die Benzinverkäufer damit aus jeder Verpflichtung zur Preisstabilität entlassen wurden.

Was die Menschen übersehen: ein reiner Markt führt zu keinem Kaufabschluß, da der Verkäufer einer Ware den Preis bei körperlicher Annäherung des Kunden and den Tresen (hier: die Zapfsäule) immer weiter erhöht, bis der Kunde sich abwendet, worauf der Preis sinkt, bewegt sich der Kunde nun wieder auf den Verkäufer zu, erhöht der wieder, usw.

Das läßt sich mit einem elektronischen Abstandsmesser automatisieren, und genau das ist hier passiert! Früher ging das nicht - da mußte jedesmal einer auf eine hohe Leiter klettern und in schwindelnder Höhe mühsam riesige Blechtafeln mit Ziffer aus- und einhängen. Und so etwas macht man nur einmal täglich.

Erst wenn die automatische Preisfindung durch den freien Markt aufgehoben wird durch eine Verpflichtung des Verkäufers, den geforderten Preis verbindlich in Raum und Zeit festzulegen, kann überhaupt ein Kauf zustande kommen, weil ansonsten der Preis immer unendlich hoch ist.

Der dromolo­gische Stillstand ist u. a. auch eine Erklärung dafür, warum etwas nicht klappt, obwohl man es immer mehr versucht.

Gib Acht, wonach es dir verlangt -

Es könnte dir gewähret werden.


Das Merkwürdige ist beispielsweise, daß die Menschen immer nur schönes Wetter haben wollen, insbesondere Sonne und Trockenheit - wo sie doch den Regen viel nötiger hätten. Der Wetterbericht in ihren Medien spricht immer mit theologischem Bedauern über den Regen, und erweckt messianische Hoffnung auf sonniges Wetter - wenn diese Prüfung vorbei ist, dann, ja dann scheint wieder die Sonne, und der ekelhafte Regen wird sich verziehen, und das Paradies bricht erneut aus.

Mitnichten! Die Ernte vertrocknet am Halm, und das Grundwasser wird knapp, die Häuser sacken ab. Die Flüsse trocknen aus, Fische gehen ein, jede Schiffahrt kommt zum erliegen. Alles wird teurer.

Dabei sollen doch alle Menschen immer so viel trinken, wie sie nur können! Das raten ihnen die Wasserverkäufer. Für die Natur gilt das anscheinend nicht. Und dann kommt der Regen laut Werbeprospekt Alles auf einem Mal, weil man nur so 360 trockene Sonnentage im Jahr haben kann, wenn man nicht in der Wüste leben will. Und nimmt alles mit sich fort.

Denn Regen läßt sich nicht verkaufen! Wenn die Menschen sich da alleine oder zu zweit am warmen Ofen unter einer Decke verkriechen, tut ihnen das vielleicht beiden gut, aber sie geben kein Geld aus. Noch vor zwanzig, dreißig, vierzig Jahren schrieben sie Liebeslieder, in denen das Zusammenkommen wegen Regen das Thema war. Aber daran läßt sich so gut wie nichts verdienen, außer am Verkauf der Lieder selbst.

Sonnenschein dagegen läßt sich in Form von Urlaubsreisen oder Lust darauf sehr viel besser und viel teurer vermarkten - also wird er propagiert.

Und natürlich sollen die Menschen auch ständig essen! Das raten ihnen die Essenverkäufer. Beides, ständiges Essen und ständiges trinken ist nachweislich unsinnig, falsch, und schädlich; und so kennen die Menschen hierzulande weder Hunger und Durst - wörtlich. sie wissen gar nicht mehr, was das ist - und haben Angst davor. Oder entwickeln Trink- und Eßstörungen. Und machen Diäten. Da geht es dann plötzlich! Aber 90% des menschlichen Fettgewebes bestehen nun mal, wie ein Kamelhöcker, aus Wasser.

Und was sollen sie laut Werbung essen? Mit schlechtem Gewissen? Kindernahrung!

Die Kombination "süß & fettig" kommt nämlich eigentlich in der Natur nicht vor - es ist immer entweder / oder. Warum sind sie dann da so scharf drauf, die Menschen, nach 50 Million Jahren Entzug? Am Besten im Verhältnis von etwa 50/50? Warum haben sie da keine Bremse, auch Ratten nicht? Und warum macht diese Kombination sie so dick? Weil es sie nämlich doch gibt, die überall erhältliche und als besonders gefährlich geltende, süchtig machende Kombination aus Salz, Zucker und Fett: in jeglicher Muttermilch. Und das Verhältnis ist ähnlich. Das gilt für alle Säugetiere. Wer also sich Eiskrem, Schokocreme, Doughnuts reinpfeift... hängt wieder an der Mutterbrust. Man sollte sich das klarmachen. Glasklar.

Und: Diese Kombination soll von Natur aus dick machen. Da darf deshalb auch keine Bremse eingebaut sein! Davon muß immer das Maximum reingehen, denn wer weiß, wann es das nächste Mal wieder was zu Essen und zu Trinken gibt!

Das Leben muß so gesehen eine einzige Party sein, da läßt sich dran verdienen. Egal wo; aber ständig und immer. Auch wenn das die Menschen nicht aus ihrer Einsamkeit holt. Nein: Gerade dann läßt sich der nächste Urlaub, die nächste Party, das nächste Event verkaufen.

Und es hilft wieder nichts.


Statt auf viele Nachkommen hoffen die Menschen auf weite Reisen zu günstigen Preisen, statt auf die Zukunft setzen sie auf die Gegenwart. Die ist jedoch mit ihrem Tod vorbei. Arbeit, Einkommen und Konsum verschwinden mit ihnen im Grab.

Konsum und Kinderlosigkeit ist das Rezept zum Genosuizid.


Wuff.


Und so werden sie ersatzhalber selbst wieder und dauerhaft zu Kleinkindern, die nur eine kennen: Konsum!

Endlos plärrende und blinkende Werbebotschaften mit allen Eigenschaften einer Kinderrassel -bunt, laut, bewegt sich- lassen die erwachsenen Menschen wieder zu Kleinstkindern werden; zu willenlosen Empfängern von Botschaften, die ihnen Aufregung und Befriedigung zugleich versprechen, und damit zu kunterbunten Narren.

Auch wer, wie eine Zeitlang geschehen, nagelneue Kleidung als gebraucht aussehend kauft, weil er oder sie gar nicht mehr die Geduld hat, sie so lange zu tragen, bis sie tatsächlich gebraucht ist, muß eben eine Benutzung vortäuschen - wie Kinder, die zu Weihnachten Geschenke aufreißen und sofort danach wegwerfen, so daß sie im Verpackungsmüll verlorengehen. Denn ihren Zweck -das geschenkt werden- haben sie ja nun mal bereits erfüllt.

Der Inhalt des Geschenks ist schon deshalb wertlos, weil er schon im Moment des Kaufes bereits veraltet ist. Die Menschen bringen den Dingen, was sie machen, keinen Respekt und kein Gespür mehr entgegen. Sie machen sie ja auch nicht mehr. Wuff.

Und leider, leider gilt das alles auch für das, was sie "Nachrichten" oder "Informationen" nennen. Überall der gleiche Müll in manchmal unterschiedlicher, aber immer gleich bunter und zappeliger Verpackung, die wichtiger als der Inhalt daherkommt und es inzwischen tatsächlich auch ist.

Tragischerweise.

Wuff.

Der Inhalt trägt inzwischen die Verpackung, und nicht mehr umgekehrt. Wer das nicht glaubt, der öffne eine beliebige kommerzielle Webseite.

Mülltrennung



BRENNEN nicht TRENNEN!


Die Menschen sind merkwürdig.

Einst sammelten sie ihren Müll, und, was sie nicht offen verbrennen konnten, warfen sie unsortiert in eine Grube.

Und als diese voll waren und ins Grundwasser suppten, erfanden sie die geschlossene Müllverbrennung, wodurch sie erstens einen Teil der Energie zurückgewannen, und zweitens das Volumen drastisch reduzierten.

Aus der sterilen (!) Schlacke holten sie dann noch die Rohstoffe. Und als sie gerade die Filter so weit entwickelt hatten, daß sie die Luft sauberer aus dem Schornstein entließen als sie hereingekommen war, warfen sie alles wieder über den Haufen, wegen dem CO2 und so. Nun wurde der Müll getrennt gesammelt, wegen der Wertstoffe und so, und die Menschen vermieden es, neue Müllverbrennungsanlagen zu bauen.


Das Resultat:

Der Brennstoff, das Plastik, das Holz und das Papier, fehlte den bereits gebauten, und mußte mit Erdöl ersetzt werden: mehr CO2! (Wo das Altpapier bleibt, ist sowieso ein Rätsel; wird es doch wieder hineingekippt?) Der Biomüll verbreitet derweil Schimmel und Krankheiten - und ist so teuer wie der ganze Rest zusammengenommen.

Das Plastik der Lebensmittelverpackungen aus den Müllsäcken wird derweil von Vögeln und wilden Tieren fein in der Gegend verteilt und mit dem Rasenmäher noch feiner gemahlen. Ein anderer Teil landet als Mülltüte im Kompost und wird dort, ebenso fein gemahlen, über die Felder verteilt. So gelangt es in alle Nahrungsketten. Nach und auch zerfällt es zwar auch, aber unkontrolliert. Der Rest findet seine Weg in die Ozeane.

Der Müll im Pazifik ist nämlich der hier vorsortierte Müll! Der wird als "Wertstoff" billig nach Asien verkauft, dort wird das noch brauchbare aussortiert, der Rest in den Fluß gekippt und damit ins Meer. Wenn Wind und Wetter das nicht sowieso direkt von der Deponie, äh dem 'Wertstoff-Lager' besorgen.

Aber so fehlt es in der offiziellen CO2 - Bilanz! Juchuuu!



Wuff.

Nun könnten die Menschen das auch mit neuen Sachen machen -das Wegwerfen- und sie täten unter Umständen damit ein gutes Werk; weil sie sich aber ihrer Überdrüssigkeit schämen, müssen beispielsweise weggeworfene, nagelneue Kleider wenigsten gebraucht aussehen.


Na, immerhin hat noch keiner versucht, bereits vorgerostete Kraftfahrzeuge zu verkaufen - aber sie bekleben sie mit albernen Bildchen. Flicken und Flecken eben. Damit sie sich nicht so ähnlich sehen. Oh. Ich sehe gerade, sie tun es doch.


Die Menschen werden ersticken. An irgend etwas. An ihren Abfällen. An Geld, Wärme, Information, Mobilität.